szmtag Forum: Viele Schwächen

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Avatar #648343
am Montag, 4. Mai 2020 um 19:49

RKI/ Charite

Warum sorgt das RKI nicht dafür, daß deutschlandweit solche Studien gemacht werden? Stattdessen hört man nur Kritik an Prof. Streeck!
Avatar #827826
am Montag, 4. Mai 2020 um 20:03

Fehlende "Studie"

Mir ist die Kritik am Virologen Streeck ein Rätsel. Mich interessiert die Agentur und die Kritik am „unwissenschaftlichen“ Zwischenbericht nicht, mich interessiert wie dieses Virus übertragen wird, denn nur dann können Menschen angstfrei und doch sorgfältig agieren.
Er war und ist nach meinem Wissenstand der erste und einzige, der sich mit diesem Problem „wissenschaftlich“ (eigentlich ist es nichts anderes als Fakten zu sammeln und auszuwerten sowie die „Überlebenszeit“ von Viren zu erforschen) beschäftigt.
Wie wird es übertragen, wie lange lebt es auf welcher Oberfläche unter welchen Bedingungen etc. Alle anderen schwafeln über R-Zahlen, Eigenschaften des Virus, die x-te Welle und, und und, was eigentlich von untergeordnetem Interesse ist.
Den „Normalbürger“ beschäftigt die Frage „besteht Ansteckungsgefahr, wenn ich eine Türschnalle angreife, die in den letzten Minuten keiner bespuckt hat“ etc. Wenn es keine Schmierinfektion gibt, sind zahlreiche Maßnahmen sinnlos, detto Duschverbote und, und und, wenn ja wie lange hält ist das Virus infektiös.
Wo ist die Statistik mit Angaben der Infizierten, wie es nach Ihrer Erinnerung konkret zur Infektion gekommen ist?
Diese vor allem für die Wirtschaft überlebenswichtigen Infos gibt es m.W. nicht. Ich hatte (nach nur oberflächlichem Lesen) gehofft, die Streeck-Studie würde mehr Licht ins (eigentlich skandalöse) Dunkel bringen, Zeit für die Supervirologen zur „Klärung“ dieser trivialen Fragen ist schon genug vergangen..
Mfg
Avatar #748250
am Montag, 4. Mai 2020 um 20:59

Sehr viele Studien liegen vor

Es liegen schon einige Studien zu den hier gestellten Fragen vor, nur halt nicht so öffentlichkeitswirksam präsentiert. Man muss sich die Zeit nehmen und sie suchen. Auch über die Überlebenszeit des Virus an Oberflächen wurde publiziert, nur hängt diese Frage von vielen Faktoren ab und ist nicht - wie wahrscheinlich gewünscht - mit einer einfachen Antwort zu erledigen. Die Übertragungswege sind mittlerweile sehr gut beschrieben und lassen sich auch für den Laien in diversen Presseorganen nachlesen.

Der letzte Absatz von "Franz Schuster" illustriert sehr gut ein Grundproblem, nämlich das fehlende Verständnis und die falschen Erwartungen der Politik und vieler Menschen an die Wissenschaft. Es sind eben keine trivialen Fragen und eine wie auch immer geartete Klärung und der dazugehörige Diskurs braucht Zeit. 5 Monate sind bezogen auf ein völlig neues Virus mit dazugehöriger Erkrankung eben ein extrem kurzer Zeitrraum. Ferner steht die Pandemie am Anfgang, deswegen gibt es praktisch auch noch keine wirklich representativen Patientenkollektive, um diese zu erforschen und fundiertere Antworten zu geben. Auch die Gangelt-Studie ist in ihrem Kollektiv eben nicht representativ. Represäntative Quersschnittsstudien werden übrigens in Deutschland gerade an vielen Orten begonnen. Ferner werden sich viele als "Fakten" wahrgenommene Ergebnisse mit der Zeit auch noch ändern. So schwer das für manche zu verstehen ist.

Das einzige, was als sicher effektiv gegen die Virusverbreitung angesehen werden kann und von den seriösen Wissenschaftlern weltweit auch empfohlen wird, Abstand halten, wird nun von guten Teilen der Politik und Bevölkerung unterlaufen. Hier wäre eher der Begriff skndalös angebracht. Genauso wie für den Umgang der Politik und manch anderer Menschen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern.
Avatar #751684
am Montag, 4. Mai 2020 um 23:44

Viele Schwächen

Keine gute Grundlage für Politische Entscheidungen.
1. Veröffentlichung ohne Peer-Review. Die Veröffentlichung eines Zwischenberichtes.
2. u.a. von Lauterbach wurde die Hochrechnung der Infektionszahlen auf Grundlage der Anzahl der Todesfälle kritisiert. Die Fallzahl von 7 gibt dafür eine unzureichende Grundlage und nur 1 -2 Todesfälle mehr oder weniger würden die Deutung stark verzehren.
3. Die ungewöhnliche Förderung des Landes NRW für die Studie.
4. Die Veröffentlichung und Verbreitung durch eine Marketingagentur welche schon vor kurzem massiv in der Kritik stand, wegen des 'Wundertests auf Krebs'
5. wenig repräsentativ und zu klein, und damit fehleranfällig.
Avatar #108282
am Dienstag, 5. Mai 2020 um 07:46

Dr. Walter Dresch, Hausarzt

Es wäre schön, wenn die vom Hersteller behaupteten Werte von
Sensivität und Spezifität genannt würden.

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