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Avatar #720508
am Freitag, 31. Mai 2019 um 12:05

Einsam ist nicht dasselbe wie alleine sein.

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Einsamkeit der Menschen in Deutschland nimmt zu
vom Donnerstag, 30. Mai 2019
D sind Kennenlernunfähig. Sie wollen und müssen nicht.
Weshalb meist wieder nur Fremde wenn überhaupt ein Interesse zeigen.
Wir in D waren schon vor den 90ern aber verstärkt danach ein Auswanderungsland. Einer westdeutschen Großstadt fehlten 2010 ca
50% der Bevölkerung. Je älter man wird, desto mehr sterben weg.
In Sachen Vorurteilen oder Dinge sehen, hören, wissen die nicht da sind
und nie da waren sind Migranten auch nicht besser als D.
Ich wollte nach Berlin ziehen. Mit meiner kleinen Rente zog ich nach "bei Berlin" Brandenburg und wurde jeden Tag von B kommend erschlagen.
Im Zug, auf dem Weg oder im Seniorenappartement. Nach einem Jahr hatte ich wirklich das Gefühl und entsprechend Angst: Ich vereinsame. Da war nichts und niemand und ich wurde erschlagen. Auf wen oder was denn hin? 2018 zog ich wieder weg. Aber was weg ist ist weg. Entsprechend wird man abgelehnt. Pötzlich haben alle viel "Wissen" nur man selber nicht, man erfährt es nicht unbedingt was sie sich nun wieder einbilden. Je älter man wird oder ist desto schlechter lässt sich wieder was aufbauen. Falls überhaupt Jemand da ist. - Und das ist in D das Problem seit 1945.
Das ging den Flüchtlingen so. Die Kinder waren mehr oder weniger alleine
je nachdem was dann noch an "Fehlern" oder Missbrauch passiert ist.
Je mehr man erschlagen wird desto unsicherer und gehemmter wird man
was dann offenbar auch zu plötzlicher Verkalkung führen kann. Und wenn sich da was in den Arterien bemerkbar macht - (Ultraschall) warum soll das im Kopf nicht auch stattfinden? (Bisher nicht bekannt).
Mehrgenerationenhäuser sind relativ teuer. Besser: Normale Mietwoh-nungen. Seniorenappartements können auch zu ruhig sein. Und wenn die Leute sich zu wenig bewegen dann können sie sich auch viel einbilden. Das kann einem überall passieren. In dem Seniorenapp. in Br. fiel es mir als Orts-Landesfremder (Süd- und Westdeutschland) sehr auf.
In Kleinstädten besteht die Gefahr, dass Senioren frühzeitig palliativ
abgeschoben werden. (Krank gemacht werden zum Tode hin.)
In Großstädten kann man sich alleine ggf besser halten.
Dass man in D ständig verwechselt wird weshalb man nicht gut jmd kennenlernen kann - ledig ist man nicht verheiratet. Als Frau kein Mann.
Erwachsen kein "Kind" usw. Warum D ständig viele Dinge erfinden nur um Gründe zu haben einen nicht zuzulassen, abzulehnen, aus dem Leben zu werfen weiß ich nicht. Aber sie machen es. Ich beobachte dies fast mein ganzes Leben. Das ist nicht nur Mobbing, Missbrauch sondern Unterwanderung von ... Gesetzen.

Avatar #92214
am Montag, 3. Juni 2019 um 21:45

Einsamkeit der Menschen.................

Wenn die Ausführungen von e.ne (warum scheuen Sie sich, unter Ihrem Namen zu schreiben?) und mir vorstellen muss, mit solchen Altersgenossen zusammenleben zu müssen, bin ich lieber einsam oder auch allein. Ich bin 76 Jahre alt, noch verhältnismäßig gesund (trotz einer schweren Krebsoperation), lebe allein, aber nicht einsam, da ich folgende Ehrenämter ausfülle: Redakteur und Moderator bei drei Krankenhaus- bzw. Altenheimsendern, aktives Mitglied eines Männerchors, "Märchenonkel" im Kindergarten, Leser und bald auch Techniker für Blinde. Man muss sich schon bewegen und offen sein, für die Gelegenheiten, die das Leben auch im Alter noch bietet.
Avatar #810440
am Mittwoch, 20. Mai 2020 um 22:14

Einsamkeit

lässt sich als Problem unserer Zeit nicht leugnen. Die Leistungsorientierte Gesellschaft ist auf Ausgrenzung angelegt.
Ich weiß um den Wert einer sinnstiftenden Arbeit. Trotzdem machen Menschen die für die Ehre arbeiten, den Preis kaputt, und sind mit Ursache für schlechte Bezahlung in Branchen, die sich durch soziale Interaktion auch selbst belohnt (Erziehung, Bildung,Pflege).
Ich möchte das schöne Lied von Manfred Siebald "Jeder braucht Zeit" empfehlen, welches den Zwiespalt zwischen einsam und allein auf den Punkt bringt.

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