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Avatar #546500
am Montag, 15. Juni 2020 um 19:36

Mund-Nasen-Schutz

Kommentar zur Nachricht
Studie: Mund-Nasen-Schutz wichtiger als Social Distancing
vom Montag, 15. Juni 2020
Die Notwendigkeit zum Tragen einer Maske ist unbestritten sinnvoll und notwendig.
Sie sollte jedoch auch gewechselt werden.
Immer wieder sehe ich Menschen, die manchmal bis zu 3 Tagen die gleiche Maske tragen. Es wird hinein gehustet, hinein ""genossen", geschnäuzt. Was nützt denn da eine Maske.
Und vor allem, wie kann diesen Leuten klar gemacht werden, dass die Maske auch gewechselt werden muss.
Avatar #558954
am Montag, 15. Juni 2020 um 19:55

Wer hat noch nicht, wer will nochmal ...

... eine Studie veröffentlichen :-)

Ich bin tatsächlich im Moment bei jeder Studie skeptisch, die rausgehauen wird. Es kann schon sein, dass das stimmt. Aber ich arbeit sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz und dort hat man auch (nach anfänglich hohen Zahlen) jetzt alles gut unter Kontrolle, obwohl es gar keine Maskenpflicht gibt, sondern man wirklich nur auf Distanz und Händehygiene achtet. Ich gebe wdr81 vollkommen Recht - der Umgang mit den Masken ist eine Sache für sich. Das macht kaum einer ganz korrekt, wie man beim Einkauf beobachten kann. Schaden tut es sicher nicht, wenn man eine trägt, aber ob sie mehr bringen als Distanz? Ich zweifle da schon ein wenig.
Avatar #109592
am Dienstag, 16. Juni 2020 um 09:10

DR.I.

Wie kommen die Autoren zu Ihren Zahlen. Was bedeutet Sozial Distanzining? 1m, 2m?, geschlossene Räume? In dem Artikel werden weder Masken noch die alternativen Methoden definiert. Eine vergleichende Bewertung scheint mir aus wissenschaftlicher Sicht unzulässig.
Avatar #38287
am Dienstag, 16. Juni 2020 um 14:17

Wir freuen uns

auf jede "Studie", die vom Schreibtisch aus rückwirkend EInzelmaßnahmen herausgreift, um damit deren Wirksamkeit oder Nichtwirksamkeit nachweisen oder ausschließen zu wollen. Warum nicht auch die Anzahl an Rauchern, Rotwein -oder Reisweintrinkern vergleichen, Pizza. Spaghetti -oder Reisessern. Wir kennen in der Medizin viele absurde Vergleiche, die beweiskräftig erscheinen, es aber nicht sind. Ach wie schön wäre es, einfach z.B. vergleichbare Lebensmittelmärkte in D mit und ohne Maskenpflicht direkt prospektiv auf CoVid 19 - Übertragungen zu vergleichen. Gab es ja schon vor der Maskenpflicht in D keinen Lebensmittelmarkt, der wegen einer CoVid 19-Erkrankung geschlossen werden musste. Also los. Aber solche oder ähnliche beweiskräftige Studien werden wohl ein Wunschtraum bleiben. "Die Notwendigkeit zum Tragen einer Maske ist unbestritten sinnvoll und notwendig", wie es wdr81 formuliert, dürfte allerdings unbestritten nicht richtig sein. Unbestritten ohnehin nicht. Es kommt darauf an, wo und bei welcher Tätigkeit sie getragen werden soll. Die Verordnung sagt, dass Angestellte in Lebensmittelmärkten den MNS tragen müssen. 8h/Tag, vermutlich bis in den Herbst nächsten Jahres. Da bei vermutlich 3/4 aller Masken die Materialen für diese Art der Anwendung weder geprüft noch zertifiziert sind, muss mit einem Anstieg an Atemwegs -und Lungenerkrankungen gerechnet werden, nicht ausschließbar ein Anstieg von Lungenneoplasien. Interessiert das den Gesetzgeber? Überprüft er es wenigstens auf Nebenwirkungen, wie das bei allen "medizinischen Verordnungen" erfolgen sollte? Und Grundschulkinder im Unterricht mit Masken, man darf das ruhig "durchdeklinieren mit allen Fällen". Untersuchenswert als neue ICD scheint mir die Diagnose einer Coronaneurose, die quer durch alle Gesellschaftsteile und Berufe ihre unheilvolle Spur zieht. Ob mit oder ohne Maske.
Avatar #833292
am Freitag, 19. Juni 2020 um 22:15

Ist Statistik Glückssache?

Die Autoren extrapolieren den quasi-linearen Abschnitt der sigmoidförmigen Wachstumskurve und berechnen aus der Differenz zwischen der Extrapolation und dem tatsächlichen Kurvenverlauf die wahrhaft phantastische Zahl von 78000 (Italien) bzw. 66000 (New York City) angeblich durch eine einzige Maßnahme vermiedene Infektionen. Jedem nur halbwegs mit statistischen Methoden vertrauten Leser dürften die Haare zu Berge stehen - wie konnten die PNAS so etwas durchgehen lassen? Zudem werden diese Zahlen von allen Tageszeitungen unkritisch übernommen und als "wissenschaftliches" Ergebnis präsentiert. Die rein physikalischen Betrachtungen zur Wirkung (wahrscheinlich standardisierter?) Schutzmasken dürften zweifellos richtig sein, sind jedoch auf die sogenannten "Alltagsmasken", die keinerlei Standards oder Mindestanforderungen unterliegen, keinesfalls übertragbar. Die von den Autoren gezogenen Schlußfolgerungen bleiben daher in höchstem Maße spekulativ.

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