DÄ plusForenKommentare News@Practicus, beim 3.ten Mal klappts dann ;-)

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Avatar #826947
am Donnerstag, 9. Juli 2020 um 06:33
geändert am 09.07.2020 06:36:07

Wir haben einen R-Wert unter 1

kurz vor dem Lockdown, der sich nicht verbessert nach dem Einführen der Maske.
Wie kommt man dann zu der Einschätzung, das die Maske notwendig ist?
Wir haben keine Verbesserung des R-Wertes nach dem Einführen der Maske in Arztpraxen.
Wie wär es mit gehäkelten Präservativen zur Geburtenkontrolle?
Avatar #767798
am Donnerstag, 9. Juli 2020 um 08:34

@Practicus, beim 3.ten Mal klappts dann ;-)

Mitnichten arbeitet ein AG-Träger mit Vollmaske eine volle Schicht lang. Sowohl die Tragedauer, als auch die gesundheitliche Eignung unterliegen strenger Überwachung, bzw. Reglementierung. (1)

Die DGUV Information 240-260 „Handlungsanleitung für arbeitsmedizinische Untersuchungen nach dem DGUV Grundsatz G 26“ „Atemschutzgeräte“ beschreibt explizit die obligaten medizinischen Wiederkehruntersuchungen für die Gruppen 1-3 für eine gesundheitliche Eignung, sowie deren Zyklen. (2)

Daraus nur für die Gruppe 1 (leichter Atemschutz, Filtermaske) ein Auszug:
„Wenn Atemschutzgeräte der Gruppe 1 nicht mehr als eine halbe Stunde pro Tag benutzt werden, ist ebenfalls keine Untersuchung nach G 26 zu veranlassen (BGV/GUV-V A4) oder anzubieten (ArbMedVV).“

Tragedauern sind in im Anhang 2 der DGUV Regel 112–190 „Benutzung von Atemschutzgeräten“ in der Tabelle 32 „Tragezeitbegrenzung für Atemschutzgeräte“ gegeben.
Daraus ergeben sich für einfache filtrierende Halbmasken nach 5.1.3 ohne, sowie 5.1.4 mit Ausatemventil Trage – und Erholzeiten zu:

5.1.3: 75min, 30min
5.1.4: 120min, 30min

(Die Schrift unter (3) ist kostenpflichtig, daher der Auszug MIT Tabelle 32 unter (4))

(1) https://publikationen.dguv.de/regelwerk/informationen/721/handlungsanleitung-fuer-arbeitsmedizinische-untersuchungen-nach-dem-dguv-grundsatz-g-26-atemschutzge
(2) https://publikationen.dguv.de/widgets/pdf/download/article/721
(3) https://publikationen.dguv.de/regelwerk/regeln/1011/benutzung-von-atemschutzgeraeten
(4) https://www.sifa-sibe.de/sicherheitsbeauftragter/alles-wichtige-zur-tragedauer/

Avatar #745246
am Donnerstag, 9. Juli 2020 um 19:30

Studienlage zur Wirksamkeit von Masken bei Erkältungskrankheiten

Persönliche Erfahrungswerte sollten kein Maßstab für andere sein dürfen und eine Maskenplficht für ALLE setzt zwinged voraus, das es auch eine Vielzahl von evidenzbasierten Wirkunngsnachweisen dafür gibt. Betrachtet man aber die existierende aktuelle wissenschaftliche Literatur, so kann davon allerdings KEINE Rede sein!

Nur als Beispiele dies bezüglich:

- Entgegen ursprünglicher Vermutungen zeigten verschiedene Studien, dass es für die Verbreitung des Virus durch Aerosole (d.h. in der Luft schwebende Partikel) oder durch Schmierinfektionen (etwa durch Türklinken und Smartphones) keine Evidenz gibt. Die Haupt­über­tra­gungs­wege sind direkter Körperkontakt und Tröpfchen beim Husten und Niesen. (https://www.who.int/news-room/commentaries/detail/modes-of-transmission-of-virus-causing-covid-19-implications-for-ipc-precaution-recommendations , https://www.nordkurier.de/ratgeber/es-gibt-keine-gefahr-jemandem-beim-einkaufen-zu-infizieren-0238940804.html)

- Für die Wirksamkeit von Atemschutzmasken bei gesunden oder symptomlosen Personen keinerlei wissenschaftliche Grundlage. Dazu u.a. von der "Klinik für Infektiologie/Spitalhygiene vom Kantonsspital St.Gallen". (https://infekt.ch/2020/04/atemschutzmasken-fuer-alle-medienhype-oder-unverzichtbar/ , https://www.cidrap.umn.edu/news-perspective/2020/04/commentary-masks-all-covid-19-not-based-sound-data)

- Eine große ländervergleichende Untersuchung der Universität von "East Anglia" kam zum Ergebnis, dass eine Maskenpflicht keinen Nutzen brachte und das Infektionsrisiko sogar erhöhen könnte. (https://www.uea.ac.uk/about/-/new-study-reveals-blueprint-for-getting-out-of-covid-19-lockdown)

- Ein Artikel im "New England Journal of Medicine" vom Mai 2020 kommt ebenfalls zum Ergebnis, dass Atemschutzmasken im Alltag keinen oder kaum Schutz bieten. Der Ruf nach einer Maskenpflicht sei ein “irrationaler Angstreflex”. (https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMp2006372)

- Eine von der US-Gesundheitsbehörde "CDC" veröffentlichte Metastudie vom Mai 2020 zu Influenza-Pandemien kam ebenfalls zum Ergebnis, dass Atemschutzmasken keine Wirkung zeigten. (https://wwwnc.cdc.gov/eid/article/26/5/19-0994_article)

- Eine umfangreiche Literaturauswertung durch einen kanadischen Forscher ergab, dass Atemschutzmasken keinen nachweisbaren Schutz gegen Erkältungen und Influenza bieten. (https://covidinfos.net/wp-content/uploads/2020/05/MasksDon-twork-4.pdf)
Avatar #760158
am Donnerstag, 9. Juli 2020 um 20:40

Kann man auch anders sehen Andre

https://science.sciencemag.org/content/sci/368/6498/1422.full.pdf
Avatar #550935
am Donnerstag, 9. Juli 2020 um 21:52

# Cicero

Bei allem Respekt, Sie tragen die Maske freiwillig, haben den Beruf des Operateurs(?) freiwillig gewählt und werden -auch für das Tragen einer OP-Maske- bezahlt.
Es geht bei der Frage der allgemeinen MNS Pflicht auch nicht um "Ausreden" oder "Selbstbetrug", wenn dies abgelehnt wird, sondern um die Frage der verfassungsgemäßen Verhältnismäßigkeit.
Denn 1. hat Covid-19 eine Schwererkrankungsquote von "nur" 0,35% , 99,65% der Infizierten bleiben im wesentlichen gesund,
2. die Zahl der C-positiven konstant bei 2! bleibt, wie in unserem Landkreis,
3. der MNS potentiell pathogen für Risikopatienten ist und
4. die soziale und wirtschaftliche Existenz-Grundlage einer ganzen Nation beschädigt wird.

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