DÄ plusForenKommentare NewsAlter - was für ein Blödsinn

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Avatar #748578
am Donnerstag, 9. Juli 2020 um 19:56

Risikofaktor Alter

Kommentar zur Nachricht
COVID-19: Hoher Blutdruck kein Sterberisiko in Studie an 17 Millionen Patienten
vom Donnerstag, 9. Juli 2020
Es heißt, dass im Alter der Bedarf an Mikronährstoffen (Vitamine und Mineralstoffe) ansteige. Wer im Alter diesem Umstand nicht Rechnung trägt, leidet dann an einem Mangel an diesen Wirkstoffen. Es könnte also sein, dass der Risikofaktor Alter umzubenennen ist: in Mikronährstoffmangel.
Avatar #79783
am Freitag, 10. Juli 2020 um 00:31

Wäre ja schön

wenn das so wäre - jeden Tag ein Supplement und schon sind alle wieder jung...
Bei alten Menschen ist es eher der Mangel an Makronährstoffen: Wer nicht richtig kauen kann und mit reduziertem Geuchs- und Geschmackssinn nur wenig isst und sich zuwenig bewegt gerät in Sarkopenie und Malnutrtion. Krankenhäuser betrachten Menschen über 70 mit einem BMI unter 25 als grenzwertig unterernährt!
Die paar Spurenelemente sind da nebensächlich!
Versuche, den SeniorInnen die Mikronährstoffe über Grünzeug zuzuführen reduzieren dagegen die Makronährstoffaufnahme, da Vegetabiien kaum Nährwert haben...
Avatar #826947
am Freitag, 10. Juli 2020 um 07:42

Alter - was für ein Blödsinn

Letzte Woche wurde bei einer symptomfreien 90 Jährigen Touristin in Schleswig-Holstein durch Zufall das Virus gefunden.
Was verändert sich im Alter bei so vielen Menschen.
50% der Menschen über 75-Jährigen, die ins Krankenhaus müssen, sind mangelernährt.
25% der älteren Menschen haben z.B. einen B12-Mangel.
Da wäre die Anwort zu suchen.
Vielleicht auch eine Beschäftigungsmöglichkeit für Mediziner, die Mangels Patienten sonst Kurzarbeit machen müssen.
Dafür gibt es in diesem System, in dem die Politik, Verwaltung und Medien so um unsere Gesundheit besorgt sind, wahrscheinlich kein Geld. Ob jemand alt oder jung ist, lässt sich natürlich einfacher diagnostizieren.

Avatar #106067
am Freitag, 10. Juli 2020 um 09:51

Risikofaktor Hypertonie?

Die Publikation unterscheidet nicht zwischen Diagnosen: Hypertonie, hypertensive Herzkrankheit, renale/pulmonale Hypertonie, primäre/sekundäre Hypertonie und zahlreichen Ko-Morbiditäten wie z.B. Herzinsuffizienz.

Schon gar nicht differenziert sie zwischen therapierter/untherapierter bzw. gut/schlecht eingestellter Hypertonie.

Retrospektive, bevölkerungs-basierte Erhebungen können auch bei 17 Millionen Briten nur bereits bekannte Kausalitäten, Koinzidenzen und Assoziationen zu Tage befördern/nahelegen. Sie ergeben keine gesicherten, empirisch gewonnenen Fakten, weil ex-post nichts vorausgesagt werden kann.

"Außer Spesen nichts gewesen"

Mf + kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund (z.Zt. Bergen aan Zee/NL)
Avatar #749951
am Freitag, 10. Juli 2020 um 19:39

Altersdiskriminierung!

Nicht das kalendarische Alter, sondern das gelebte Leben führt früher oder später zum Tod. Zum Glück für die Jungen, die es weitertragen.

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