DÄ plusForenKommentare NewsBefragung zw. 16. und 25. März, d. h. zu "Corona-Zeiten"

Kommentare News

Kommentare News

Alle Kommentare zu Online-News

Avatar #672734
am Mittwoch, 29. Juli 2020 um 15:58

Versichertenbefragung im Auftrag der KBV - Ergebnis wie?

Kommentar zur Nachricht
KBV-Versicherten­befragung: Zufriedenheit der Patienten auf hohem Niveau
vom Mittwoch, 29. Juli 2020
Vielleicht käme bei einem anderen Auftraggeber ein anderes Ergebnis zustande, das nicht so krass als "Eigenlob" zu werten wäre?
Immerhin weiss über ein Viertel der Befragten keine Antwort darauf, was denn in den nächsten Jahren die "grösste Herausforderung" für das Gesundheitswesen in Deutschland darstellen kann.
Avatar #109
am Mittwoch, 29. Juli 2020 um 16:01

KBV-Ärztebefragung 2012-2020 : Zufriedenheit der Ärzte auf niedrigem Niveau

KBV & DÄ: Eine Framing-Gemeinschaft:

"Die KBV stellt den 150 000 niedergelassenen Ärzten und Psychotherapeuten die Grundsatzfrage: Unter welchen Bedingungen soll die umfassende ambulante Versorgung weiter garantiert werden?..."
https://www.aerzteblatt.de/archiv/132372/Interview-mit-Dr-med-Andreas-Koehler-Vorstandsvorsitzender-der-Kassenaerztlichen-Bundesvereinigung-Sicherstellung-Freiheit-oder-Fessel

"...Keine festen Preise für alle Leistungen, Mengenbegrenzungen, eingeschränkte ärztliche Therapiefreiheit, Regresse, wachsende Bürokratie – das sind die Rahmenbedingungen, unter denen KBV und KVen gemeinsam mit den Vertragsärzten und Vertragspsychotherapeuten die ambulante medizinische Versorgung in Deutschland derzeit (2012) sicherstellen müssen..."
https://www.kbv.de/html/5701.php

Das Ergebnis 2020:
13 755 (36,3 %) der berufstätigen Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz stammen aus dem Ausland bzw. besitzen ein ausländisches Arztdiplom:
"...Im Vergleich zum Vorjahr ist ihr Anteil um 0,9 Prozent von 35,4 auf 36,3 Prozent angestiegen.
Im Praxissektor beträgt der Anteil der Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland 32,7 Prozent, im Spitalsektor 40,2 Prozent.
Der Grossteil der ausländischen ärztlichen Fachkräfte stammt aus Deutschland (53,4 %), gefolgt von Italien (8,9 %), Frankreich (6,9 %) oder Österreich (6,0 %).
43,4 Prozent der Ärztinnen und Ärzte, die 2019 einen eidgenössischen Facharzttitel erworben haben, weisen ein ausländisches Ärztediplom aus. Sie haben folgende Herkunftsländer: Deutschland 45,9 Prozent, Österreich 14,2 Prozent, Italien 9,3 Prozent, Griechenland 7,1 Prozent, Frankreich 5,9 Prozent (weitere Länder: 17,6 %)..."
https://www.fmh.ch/files/pdf7/fmh-aerztestatistik-2019.pdf

Konsequenz der Ärztevertreter in der Schweiz:
Gerade die aktuelle Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus hat gezeigt, dass Massnahmen wie die Schaffung von Medizinstudienplätzen sowie der Erhalt von guten Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte – auch verglichen mit unseren Nachbarländern – für die Schweiz von grösster Bedeutung sind..."

Konsequenz der dt. Ärztevertreter:
"...Die Arbeitsbedingungen in den Praxen müssten so gestaltet werden, dass sich junge Ärz­te wieder verstärkt niederlassen – die „immer restriktiveren Eingriffe der Politik in die Praxen“, etwa bei der Digitalisierung, seien kontraproduktiv..."
Avatar #654929
am Mittwoch, 29. Juli 2020 um 20:49

KBV-Versicherten­befragung

Da es bei der KBV keine Kassenzulassung für Arbeitsmediziner*innen gibt, sind auch unsere ca. 42 000 000 "Vollarbeiter" nicht in die Verle-genheit geraten, sich über die damit nicht gegebene fachärztliche KBV-Berufskrankheiten-Versorgung zu beschweren - und das trotz ca. 6-7 Berufskrankheiten-Todesfällen (Berufskrebs etc.) tagtäglich!
M. f. G.: MedDir a. D. Dr. Müsch
Avatar #830245
am Donnerstag, 30. Juli 2020 um 14:20

Befragung zw. 16. und 25. März, d. h. zu "Corona-Zeiten"

Da die schwer chronisch kranken Menschen seit Beginn der Corona-Pandemie eher zu Hause bleiben und dann nur die eher leicht erkrankten Menschen sich in diesen Zeiten zum Arzt überhaupt getrauen, dürfte dies auch Einfluss auf diese Zahlen haben.
Ich gehe davon aus, dass die Zufriedenheit bei schwer chronisch kranken Menschen am niedrigsten ist.
Denn der Ärztemangel und damit die Unzufriedenheit über Ärzte, die wenig Zeit haben, spielt bei der Zufriedenheit von Patienten sicher eine große Rolle.
Es gibt sogar Hausärzte, die sich die die Patienten nach dem zeitlichen Aufwand aussuchen und denen kündigen, die infolge von Multimorbidiät zeitaufwenider sind.
Das ist nur ein Beispiel für die Folgen des Hausärztemangels.

Letzte Beiträge zu diesem Thema

Zusatzinfos