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Avatar #800380
am Donnerstag, 6. August 2020 um 18:56

Dosierung

Kommentar zur Nachricht
Vitamin D kann Depressionen bei Erwachsenen in großer Studie nicht verhindern
vom Donnerstag, 6. August 2020
Die Gabe von 2000 IE Vitamin D ist viel zu niedrig, um einen zu geringen Vitamin D Spiegel zu erhöhen. Kein Wunder, dass sich kein Effekt nachweisen ließ. Dass Vitamin D essenziell ist, zeigt auch, dass der Körper bei einem Sonnenbad bis zu 20.000 IE Vitamin D täglich bilden kann. Allein dass der Körper dazu in der Lage ist, zeigt, dass er hohe Dosen braucht und verträgt. Studien wie die genannten sind somit m.E. wertlos.
Avatar #790904
am Freitag, 7. August 2020 um 09:51

Dosierung zu nierdrig

Schließe mich Asanga klar an. 2000IE/d decken laut Dr. von Helden und anderen Fachleuten gerade mal den täglichen Bedarf von 30kg KG. Um zügig auf ein gutes Level zu kommen, sind 20.000IE/Tag über 1-3 Wochen(gewichtsabhängig!) von Nöten - schnell und effektiv.

Hier ein Link zu einer Studie, die bei 10.000IE/Tag nach 3 Monaten zu einer sehr guten Genregulation/Modulation führte (1500 Gene). Bei geringeren Dosierungen/niedrigeren Blutleveln wurden auch deutlich weniger Gene reguliert(300-500)...

https://www.nature.com/articles/s41598-019-53864-1

The current clinical trial was designed to evaluate the responsiveness of different doses of vitamin D supplementation (600 IU/d, 4,000 IU/d and 10,000 IU/d) on serum calcium, PTH and broad gene expression in white blood cells. Our previous study supported the theory that higher doses of vitamin D could have important biologic functions at least on the immune cells8. The hypothesis that was tested was that as serum concentration of 25(OH)D increased as a result of vitamin D supplementation that there would be a significant decline in PTH levels.

Avatar #687320
am Freitag, 7. August 2020 um 12:15

Nach Gewebespiegeln auswerten!

Die Teilnehmer der VITAL-Studie hatten bereits vor Studienbeginn bzw. vor der VitD-Intervention im Durchschnitt einen 25OHD-Spiegel von knapp 30 ng/ml! Wenn Probanden bereits ausreichend versorgt sind, kann man auch keine Effekte der VitD-Gabe erwarten. Da würde es Sinn machen nach individuellen Gewebespiegeln auszuwerten und nicht nach Verum vs Placebo. Warum wird in der Berichterstattung über dieses gravierende methodische Manko nicht berichtet?
Avatar #767305
am Mittwoch, 26. August 2020 um 20:08

2000 i. E.

Natürlich ist das die Dosis. Sicher bleiben, dass auf keinen Fall positive Ergebnisse erzielt werden. Ginge viel Geld verloren, wenn man herausbekommen würde, dass ca. 10000 i. E. Menschen erst gesund macht respektive der Spiegel im Blut bei +/- 80 ist. Wieviel Patienten gäbe es dann wohl weniger? Und wieviel weniger Geld würde verdient? Das sind die Gründe für die im Artikel beschriebenen Ergebnisse.

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