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am Dienstag, 11. August 2020 um 12:30

Paradigmenwechsel im Hinblick auf die Pandemiemaßnahmen

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Vor Schulbeginn flammt die Diskussion um Maskenpflicht erneut auf
vom Montag, 10. August 2020
Erst langsam setzt sich, in Vorausblick auf die kommende Grippesaison, die Erkenntnis durch, dass wir eines aus der Coronakrise lernen können. Wie sorglos und verantwortungslos wir mit der durch Influenzaviren verursachten schwerwiegenden, häufig tödlichen Krankheitsverläufen umgegangen sind, so als seien Influenzatote ein hinzunehmendes Schicksal. Dabei waren auch dort vor allem die Älteren und Risikogruppen Opfer dieser Grippewellen.
Aufgeschreckt durch die gegenwärtige Pandemie werden nun Handlungsempfehlungen gefordert, die beidem Rechnung tragen sollen: den Influenzaviren und den Coronaviren, die stets zusammen auftreten, nur nicht unbedingt in dieser Aggressivität, wie wir sie derzeit erleben.
Kritisch muss allerdings gefragt werden, wie wir heute wirtschaftlich und gesellschaftlich dastehen würden, wenn wir, wie in dieser Saison, mit derartig massiven Eingriffen in die Gesellschaft geantwortet hätten?
Die Antwort ist leicht, es wäre nicht machbar gewesen.
Einen absoluten Schutz des Lebens kann es nicht geben und wird es nicht geben, mit Impfung und auch ohne Impfung nicht. Dazu gehören Viren viel zu sehr in unsere gelebte Realität und Todesfälle dadurch leider auch. Zumal auch das Argument, das Immunsystem benötige Kontakt mit Erregern, um ausreichend vorbereitet zu sein, sich nicht von der Hand weisen lässt. Wer versucht, sich dauerhaft vor Viren zu verstecken, wird scheitern. Wer sich unbekümmert verhält allerdings auch. Ich präferiere einen modifizierten schwedischen Ansatz. Schutz dort, wo er unumgänglich ist, aber dann so, dass er auch wirksam und sinnvoll ist, ansonsten ganz normal und ohne diesen Behördenaktivismus.
Selbstschutz, wo er gebraucht wird. HNO Ärzte schützen sich selbst durch geeignete Masken, die wirklich keine Viruspartikel durchlassen. Risikogruppen können das auch tun, und es gibt für mich keinen Grund, weshalb Krankenkassen die präventiven Kosten dafür nicht übernehmen sollten. Seniorenheime, Krankenhäuser, Arztpraxen sind Orte, an denen eine erhöhte Gefährdung für alle Beteiligten vorhanden ist. Der Rest der Bevölkerung, der ohnehin auch durch Coronaviren nicht vital gefährdet ist, soll die Möglichkeit haben, sich vor und mit den Erregern aktiv zu immunisieren, um den eigenen Immunschutz dauerhaft aufrecht zu erhalten.
Dann muss man eben durch den Infekt durch, wie wir das die Jahre vorher auch bewältigt haben. Die Massentestung, ist jedenfalls für meine Begriffe die falsche Strategie und die derzeitige Isolierung der Menschen untereinander ebenfalls. Dazu gehören auch und gerade Schüler, die nach bisherigen Erfahrungen wenig bis gar nicht durch den Coronainfekt beeinträchtigt sind. Schon dort konterkariert das tatsächliche Verhalten von Kindern außerhalb der Schule die geforderten Maßnahmen in der Schule, die praxisfern und widersinnig sind, so sehr sie auf den ersten Blick auch plausibel erscheinen mögen. Die Maskenpflicht gehört in den Schulen grundsätzlich abgeschafft und der "Nachweis" einer Infektion und damit gefährlichen Verlaufes kann durch einen PCR Test nicht geleistet werden, was jedem der sich mit der Materie beschäftigt einleuchten sollte.

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