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Avatar #92214
am Mittwoch, 12. August 2020 um 10:43

Freie Wähler für Rückkauf privatisierter Krankenhäuser.....

Keine utopische Idee, nämlich dann nicht, wenn der zukünftige Betreiber vergleichbare Maßstäbe wie der private setzt. Gleichzeitig ist natürlich zu erkunden, warum die Verluste, die sicherlich zur Veräußerung eines Klinikums geführt haben, entstanden sind und warum diese nach Kauf durch den Privaten wohl nicht mehr entstehen. Die verpönten Wirtschaftlichkeitsprüfungen durch fachkundige Berater (z.B. Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, öffentlich bestellt und vereidigte Sachverständige u.a.) müssen als Grundlage für Übernahmegespräche dienen. Das Land muss sich verpflichten, den wahrscheinlich zu finanzierenden "Wiedereinkaufspreis" mittel- bis langfristig durch die Übernahme von Zins und Tilgung sicherzustellen. Die Krankenkassen müssen sich ggf. mit einem höhren Entgelt abfinden müssen, wenn z.B. tarifgebundene Löhne und Gehälter gezahlt werden. Nochmals: Im Ansatz eine überlegenswerte Idee. Sollte diese auch auf den Bereich SGB XI, also Alten- und Pflegeheime, ambulante Dienste übertragen werden?
Avatar #760232
am Freitag, 14. August 2020 um 18:48

Motive des Kaufes durch private Betreiber

zit.("...warum die Verluste, die sicherlich zur Veräußerung eines Klinikums geführt haben, entstanden sind und warum diese nach Kauf durch den Privaten wohl nicht mehr entstehen. ") - ganz richtig ist das eine Vermutung ("...wohl...") und sie mag richtig sein. Aber nicht unbedingt. Der Kauf durch Private könnte auch ganz anderen Motive gefolgt sein.Auf jeden Fall sollten die Initiatoren des früheren Verkaufs sehr genau beurtelit werden.

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