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Avatar #833365
am Dienstag, 18. August 2020 um 21:13

Selbstverständlichkeiten und fehlende Daten

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RKI bewertet Gefährdungslage für Risikogruppen als „sehr hoch“
vom Dienstag, 18. August 2020
Wenn das RKI wieder einmal feststellt, dass "die Wahr­scheinlichkeit für schwere und auch tödliche Krankheitsverläufe mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zunimmt", ist das ja wirklich eine "bemerkenswerte" Ansage. Ich behaupte, dass das für grundsätzlich alle Erkrankungen und übrigens auch andere Verletzungen gilt. Diese Gruppe von Menschen sind grundsätzlich stärker gefährdet als andere. Dafür braucht man keine wissenschaftlichen Kenntnisse sondern nur Verstand und Lebenserfahrung. Das muss also so sein.
Im Gegenzug fehlen weiterhin die wirklich wichtigen Daten: "Infizierte" im Verhältnis zu den "Getesteten" (hier werden bisher nicht die Personen gezählt sondern die Tests, also Mehrfachtests bei mehrfach positiv auch eingeschlossen), wirklich Kranke (ärztliche Behandlung). Denn die Zahl der "Infizierten" sagt gar nichts wesentliches aus, weil wir keinerlei Vergleich haben. In Grippezeiten sind vielleicht 50% aller Menschen infiziert, bei den meisten gewinnt aber das Immunsystem den Kampf gegen die Krankheit. Diese einfache Erkenntnis würde helfen, endlich aus dem Panikmodus zu den wesentlichen Dingen zu kommen und würde damit die weltweiten Kollateralschäden begrenzen. Hier könnte übrigens auch das Ärzteblatt wirklich Hilfestellung durch klare Informationen leisten.
Avatar #833365
am Dienstag, 18. August 2020 um 21:14

Selbstverständlichkeiten und fehlende Daten

Wenn das RKI wieder einmal feststellt, dass "die Wahr­scheinlichkeit für schwere und auch tödliche Krankheitsverläufe mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zunimmt", ist das ja wirklich eine "bemerkenswerte" Ansage. Ich behaupte, dass das für grundsätzlich alle Erkrankungen und übrigens auch andere Verletzungen gilt. Diese Gruppe von Menschen sind grundsätzlich stärker gefährdet als andere. Dafür braucht man keine wissenschaftlichen Kenntnisse sondern nur Verstand und Lebenserfahrung. Das muss also so sein.
Im Gegenzug fehlen weiterhin die wirklich wichtigen Daten: "Infizierte" im Verhältnis zu den "Getesteten" (hier werden bisher nicht die Personen gezählt sondern die Tests, also Mehrfachtests bei mehrfach positiv auch eingeschlossen), wirklich Kranke (ärztliche Behandlung). Denn die Zahl der "Infizierten" sagt gar nichts wesentliches aus, weil wir keinerlei Vergleich haben. In Grippezeiten sind vielleicht 50% aller Menschen infiziert, bei den meisten gewinnt aber das Immunsystem den Kampf gegen die Krankheit. Diese einfache Erkenntnis würde helfen, endlich aus dem Panikmodus zu den wesentlichen Dingen zu kommen und würde damit die weltweiten Kollateralschäden begrenzen. Hier könnte übrigens auch das Ärzteblatt wirklich Hilfestellung durch klare Informationen leisten.
Avatar #736261
am Mittwoch, 19. August 2020 um 12:37

Endlich ein klares und nachvollziehbares Statement des Kollegen Steeb!

Dem Kollegen Steeb herzlichen Glückwunsch zu dieser klaren und nachvollziehbaren Statement. Genau so ist die reale Situation! Würden wir das Ganze mit der Influenza durchexerzieren, müssten wir - nach Lesart der Regierung - noch viel härtere Einschränkungen durchsetzen! Denn die Mortalität ist ähnlich, die Durchseuchung (glücklicherweise) höher und die Impfung so gut wie wirkungslos. Zitat eines habilitierten Hygienikers: " Es ist die problematischte Impfung, die wir haben und wir sind selbst unglücklich über die wechslende und zweifelhafte Wirkung". Einge große Studie ergab, dass die Zahl der AU-Tage bei Geimpften und Ungeimpften gleichauf lag - ein besseres Mass kann ich mir nicht denken...
Avatar #825141
am Mittwoch, 19. August 2020 um 14:12

...dieses RKI braucht niemand!

Den Kommentaren von Hr. Steeb und Hr. Pommer kann ich nur zustimmen. Allein die vornehme Zurückhaltung dieser Behörde gegenüber kann ich nicht verstehen. Das RKI liefert mit seinen Daten und der völlig abwegigen Bewertung dieser Daten die Grundlage für die wirtschaftliche Zerstörung dieses Landes; man bürdet Kindern und Erwachsenen das Tragen völlig nutzloser - allenfalls gesundheitsschädlicher Masken - auf, die auch nicht andeutungsweise die Verbreitung von Viren über Aerosole verhindern können. Per 19.7.2020 sind lt. Statistischem Bundesamt 526.764 Menschen in Deutschland verstorben - in den Jahren 2016 - 2019 waren es im Mittel und nach Korrektur auf die Einwohnerzahl 2019 (83.170.000) per 19.7. 529.920! Verglichen mit dem Zeitraum 1.1.2018 - 19.7.2018 verstarben im Pandemiejahr 2020 per 19.7.2020 22.688 Menschen weniger!!
Und niemand möge behaupten, eben dies sei Folge des klugen staatlichen Handelns. Das RKI selbst belegt, dass bereits vor der Schließung von Schulen und Kindergärten der R-Wert < 1 war - und dies bei Betrachtung des Krankheitsbeginns und nicht des Infektionsbeginns, der unter Berücksichtigung des Meldeverzugs etwa 7 -10 Tage vorher anzusetzen ist! Jeder halbwegs interessierte Laie weiß inzwischen um den Sinn von Massen-PCR-Tests bei niedriger Infektionsprävalenz - der positive prädiktive Wert der PCR-Tests der 32. KW liegt bei Annahme einer Spezifität von 0,99 (also besser als von INSTAND ermittelt), einer Sensitivität von 1,0, bei 627.171 durchgeführten Tests und 6.909 positiven Testergebnissen bei 0,10 - d.h. aus Sicht desjenigen, der positiv getestet wurde besteht eine 90%ige Wahrscheinlichkeit, dass er NICHT infiziert ist!
Das RKI bewegt sich zweifelsohne in einem völlig logikfreien Raum.
Avatar #830245
am Donnerstag, 20. August 2020 um 20:43

Um andere anzustecken, genügt eine asymptomatische Infektion

Wenn es um das Gefährdungsrisiko der Menschen aus den Risikogruppen geht, kommt es nur darauf an, dass einer der vielen, auch asymptomatisch Infizierten diese Menschen ansteckt.
Je mehr Infizierte es gibt, auch solche ohne Symptome, umso mehr steigt das Risiko für andere.

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