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Avatar #540826
am Sonntag, 23. August 2020 um 14:32

Ärzteblatt auf dem Niveau einer Klatsch Journaille

Was war wohl der eigentliche Anlaß für diese unsäglich dilettantische "Umfrage-Studie" ? wie so oft in der deutschen Medizin: Die Urheber brauchen mehr Geld.
Medizinisch ist das ganze ein Armutszeugnis wie viele kompetente Kommentare bereits enthüllt haben. Als Dissertation würde dieses fachlich beschämend dünne Machwerk mit Pauken und Trompeten abgewiesen werden. Ein weiterer Beleg dafür wie sich Ärztefunktionäre kritiklos vor den Karren der Politik spannen lassen um ihre gruppenspezifischen Interessen im Haifischbecken des Gesundheitswesen publikumswirksam an den Mann zu bringen. Man darf gespannt sein ob die Masse der Ärzte wenigsten diesmal den Mut aufbringt sich dem Mißbrauch ihres Namens und ihres Berufs entgegenzustellen.
Avatar #760158
am Sonntag, 23. August 2020 um 18:15

Wo ist Ihr Problem?

Da wird eine Umfrage gemacht und wenn die Ergebnisse nicht so sind, wie Sie Herr Thoma wollen, dann kritisieren Sie ohne Argumente? Das ist einnbisschen schwach! Schönen Sonntag
Avatar #840072
am Montag, 24. August 2020 um 19:16

Pathologen in Italien

Auf der italienischen Seite
https://www.epicentro.iss.it/coronavirus/sars-cov-2-decessi-italia
jedoch wird anders berichtet:
„Bei 3952 Verstorbenen (für die es möglich war, die medizinischen Unterlagen zu analysieren) hatten 155 Patienten keine vorbestehende Pathologie, 549 hatten 1 vorbestehende Pathologie, 802 Hatten deren 2 und 2441 hatten drei oder mehr vorbestehende Pathologien. ferner:
Bis zum 22. Juli waren 389 der 34.142 (1,1%) verstorbenen Patienten SARS-CoV-2-positive Patienten unter 50 Jahren. Insbesondere waren 86 von ihnen jünger als 40 Jahre (56 Männer und 30 Frauen zwischen 0 und 39 Jahren). Von 8 Patienten unter 40 Jahren liegen keine klinischen Informationen vor. Von den anderen Patienten hatten 64 schwerwiegende vorbestehende Pathologien (Herz-Kreislauf-, Nieren-, psychiatrische Pathologien, Diabetes, Fettleibigkeit) und 14 hatten keine relevanten Pathologien diagnostiziert.“
übersetzt
Avatar #840072
am Dienstag, 25. August 2020 um 07:25

Also

Also

3,9% keine Vorerkrankungen

13,9% eine

20,4% zwei

61,85 drei
Avatar #840129
am Dienstag, 25. August 2020 um 14:59

Covid19-Diagnose ohne Test auf andere Viren?

Mich treibt seit einigen Tagen eine Frage um, die ich hier zur Diskussion stellen möchte.

Wenn ich nur auf ein Virus (SARS-Cov-2) teste, aber nicht auf viele andere Viren, welche die gleichen Symptome verursachen (Influenza-Viren usw.), wie kann ich dann behaupten, SARS-Cov-2 wäre die Ursache? Angenommen ich hätte positive PCR-Tests für 5 weitere Viren vorliegen, die schwere Lungenentzündungen verursachen - wie kann ich wissen, welcher für dafür verantwortlich ist?

Die Arbeitsgemeinschaft Influenza zeigte ja recht deutlich, dass selbst in der Viren-Hochsaison SARS-Cov-2 nur eine untergeordnete Rolle spielte [1].

Meine These: Wenn jeder Erkrankte/Verstorbene auf die komplette Bandbreite der Erkältungs-/Grippeviren getestet worden wäre, wäre bei einem Großteil der Fälle unklar, in welche Schublade sie zu sortieren seien.

Was meinen Sie dazu?

[1] https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2019_2020/2020-14.pdf

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