szmtag Forum: Kulturgut

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Avatar #789658
am Sonntag, 30. August 2020 um 18:09

Kulturgut

@M.Einwag
Lesen! Ich war entsetzt darüber, die "Maske" als Kulturgut (!!!) zu bezeichnen. Man sollte sich über diese Wortwahl Gedanken machen.

Es mag zum Thema Maske jeder seine persönliche Meinung haben und das ist auch in Ordnung. Ich halte mich im Übrigen an geltende Vorschriften und trage die Maske beim Einkaufen, weil es so erwartet wird.
Ich würde niemals vorsätzlich einem Kranken (Chemo z. Bsp.) zu Nahe kommen, das gilt aber eben immer schon und nicht erst "seit Corona". Ich bin die Einzige im Büro, die noch nie die Hände geschüttelt hat, außer ich muss ;-)
Ich herze aber Menschen, die mir wichtig sind und dass mache ich nach wie vor, außer sie sind sichtbar erkältet.

Und so, wie Sie auf den Geschmack von Medikamenten vertrauen oder deren äußerer Verpackung, habe ich ein Urvertrauen darauf, dass Corona eine (!) Virusvariante ist ... die nicht die Menschheit ausrottet und vor der man sich nicht ewig verstecken kann.

Diese Meinung vertrete ich von Anfang an und sie hat sich nicht verändert.
Avatar #745246
am Montag, 31. August 2020 um 19:26

Hier eine aktuelle zweckdienlichere Arbeit zum Thema Masken

Studie zu psychischen und psychovegetativen Beschwerden mit den aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen in Deutschland. Von Dipl. Psych. Daniela Prousa - Schwerpunkt in Stressregulation und Schmerzbewältigung. Frühere Tätigkeitsfelder waren Psychosomatik, Psychiatrie, Kinder- und Jugendhilfe und Sozialpädiatrie.

"Diese deutschlandweit erste umfangreiche und abgeschlossene „Research-Gap“-Studie mit merkmalsspezifisch ausreichender Repräsentativität und einer Stichprobengröße von 1.010 fokussiert Belastungen, Beschwerden und bereits eingetretene Folgeschäden im Rahmen der aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen. Basis der Datenerhebung war der spezifisch konstruierte, reliable Fragebogen „FPPBM“ mit 35 Items. Insbesondere mehrere Fragen mit völlig freien Antwortmöglichkeiten (hunderte anonymisierter Original-Antworten: Anhang 4!) verleihen eine besondere Validität. Die populationsbeschreibende Untersuchung operiert statistisch vor allem mit dem erwartungstreuen, konsistenten, effizienten und suffizienten Schätzer P (Prozentwert) und konfidenzintervall-basierten Aussagen über die Grundgesamtheit: die sich durch die aktuellen Mund-Nasenschutz-Verordnungen nennenswert belastet erlebenden Menschen. Als in den Rahmen der Attributionstheorie und des biopsychologischen Modells einordnebares Ergebnis steht zum einen der statistisch signifikante Zusammenhang eines solchen Belastungsempfindens mit den Merkmalen „hohes Gesundheitsbewusstsein“, „hohe kritische Geisteshaltung“, „sehr geringe Erkrankungsangst“ und „Hochsensibilität/Hochsensitivität“. Zum anderen hat „die Maske“ das Potenzial, über entstehende Aggression starke psychovegetative Stressreaktionen zu bahnen, die signifikant mit dem Grad belastender Nachwirkungen korrelieren. Depressives Selbsterleben wird hingegen weniger direkt ausgelöst/verstärkt, sondern über ein als beeinträchtigt erlebtes Selbst- und Körperempfinden. Allgemeiner „Corona-Stress“ hingegen löst häufiger direkt depressives Erleben statt Aggression aus bzw. verstärkt dies. Die Tatsache, dass ca. 60% der sich deutlich mit den Verordnungen belastet erlebenden Menschen schon jetzt schwere (psychosoziale) Folgen erlebt, wie eine stark reduzierte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft aufgrund von aversionsbedingtem MNS-Vermeidungsbestreben, sozialen Rückzug, herabgesetzte gesundheitliche Selbstfürsorge (bis hin zur Vermeidung von Arztterminen) oder die Verstärkung vorbestandener gesundheitlicher Probleme (posttraumatische Belastungsstörungen, Herpes, Migräne), sprengte alle Erwartungen der Untersucherin. Die Ergebnisse drängen auf eine sehr zeitnahe Prüfung der Nutzen-Schaden-Relation der MNS- Verordnungen." (https://www.psycharchives.org/handle/20.500.12034/2751 & https://www.psycharchives.org/static/pdfjs/web/viewer.html?file=/bitstream/20.500.12034/2751/1/Studie_PsychBeschwerdenMasken_DP.pdf)
Avatar #760158
am Montag, 31. August 2020 um 19:55

Noch etwas

https://dngk.de/covid19-richtig-abstand-halten/

https://www.bmj.com/content/370/bmj.m3223

Avatar #745246
am Montag, 31. August 2020 um 21:20
geändert am 31.08.2020 21:21:52
geändert am 31.08.2020 21:24:14
geändert am 31.08.2020 21:29:20
geändert am 31.08.2020 21:48:00

@whilhelm - So drehen wir uns im Kreis

Wir können das Spiel wieder von vorne beginnen und ich benenne Ihnen das mehrfache an gegenteiligen Studien bzw. an Arbeiten, die z.b. die Relevanz für eine Übertragung durch Aerosole grundsätzlich in Frage stellen. Sofern Sie also keinen weiteren Bedarf danach verspüren sollten, möchte ich mich auf folgende Ausarbeitung beschränken. (https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2768396)

Ich würde es sehr begrüßen, wenn der Fokus sich zukünftig mehr auf die eigentliche Notwendigkeit zum Tragen von Masken, im Bezug auf die reale Gefährdungssituation richtet.

Um 2 als ironisch zu verstehende Beispiele zu benennen, so wäre z.b. das verpflichtende Tragen von Helmen während einer Autofahrt mitunter ebenfalls dazu geeignet, die Anzahl der durch Unfälle verursachten Schädeltraumata siginifikant zu reduzieren. Genauso wäre es unter Umständen von Nutzen, wenn Autos vollständig mit flexiblen Schaumstoffen verkleidet würden, um den Aufprallschutz für Fußgänger und Tiere zu verbessern.

Fazit: Gefährdungspotenziall für die Allgemeinheit = Gering, Verhältnismäßigkeit im Vergleich zu ähnlich gelagerten Ereignissen/Situationen = Nicht gegeben, Zusätzliche Schutzwirkung = Zweifelhaft / Minmal, Generelle Notwendigkeit ermittelt anhand valider Kenn bzw. Bezugsgrößen = Fehleranzeige

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