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Avatar #840465
am Samstag, 29. August 2020 um 09:20

Die ach so bösen Vitalstoffe

Ich habe jahrelang auf das gehört, was mir meine Ärzte gesagt haben. "Sie haben Fibromyalgie, die Schmerzen werden ebenso zu Ihrem Alltag gehören wie die permanente Erschöpfung. Finden Sie sich damit ab." Auf meiner Medikamentenliste standen u. a. Tilidin, Amitriptylin, Ortoton, Pantoprazol und Betablocker. Wirklich geholfen hat mir nichts davon, nur meine Fahrtüchtigkeit und meine Lebensfreude waren im selben Maße verschwunden, wie ich immer müder und erschöpfter wurde - und dicker.
Durch eine frühere Arbeitskollegin habe ich dann hochwertige Premiumvitalstoffe kennen gelernt, die - platt gesagt - aus geschreddertem Gemüse, Obst und Kräutern hergestellt werden und viele sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Ich habe überhaupt nichts davon erwartet, das war im Grunde nur ein Strohhalm, nach dem ich griff. Nach 4 Wochen wurde die Erschöpfung besser und heute, nach 2 Jahren, bin ich frei von Dauermedikamenten, hatte in 2020 noch keinen Schmerzschub, kann wieder moderat Sport treiben und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Es ist mir völlig wurst, was die DGE da empfiehlt, denn DAS hab ich zuvor schon genommen und es hat mir überhaupt nichts gebracht. Ich beziehe meine Produkte aus dem europäischen Ausland und weiß eines - die gebe ich nie wieder her! Meine Blutwerte sind top, mein Lungenfacharzt hat gemeint "Egal, was Sie da machen, machen Sie es weiter." Er hätte mich ja fragen können, aber das hat vielleicht nicht in sein Bild gepasst.

Wenn mir einer sagt, dass man an Vitalstoffe glauben muss, oder mir mit Miniempfehlungen kommt, die grad mal Skorbut verhindern, dann lache ich nur, denn ich habe eine Steigerung meiner Lebensqualität erreicht, die ich für mich nicht mehr möglich gehalten habe. Wenn das Einbildung ist, dann ist das ein geiler Placebo-Effekt. Mit meinen Ärzten bin ich über Jahrzehnte immer kranken geworden, mit den richtigen Vitalstoffen innerhalb von 2 Jahren nahezu gesund, schlank und vital! Einiges wird sicherlich bleiben, weil Vitalstoffe keine Wundermittel sind, aber sie haben sehr vieles verbessert und dafür bin ich dankbar.

Btw: Was soll denn der Hinweis mit Chemie-Maffia? Glaubt irgendwer ernsthaft, die Pharmakonzerne arbeiten ehrenamtlich und aus Nächstenliebe? Das ist nun wirklich eiskaltes Geschäft.
Avatar #830245
am Freitag, 11. September 2020 um 02:17

Selbstmedikation ist eine der Folgen des unzureichenden Gesundheitssystems

Die Überprüfung der Nährstoffversorgung durch z. B. Laboruntersuchungen wäre eine wichtige Aufgabe einer guten medizinischen Versorgung.
Doch dies erfolgt in der Praxis nicht.
Was tun also Bürger, die vermuten, dass sie nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt sind?
Sie kaufen sich Vitamine und Mineralstoffe und das wohl oftmals ohne Laborkontrollen.
M. E. sollte jeder Bürger in gewissen Zeitabständen auf fedurch Blutuntersuchungen untersucht werden und bei festgestellten Mängeln sollten die Präparate auch von den Krankenkassen bezahlt werden müssen.

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