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Alle Kommentare zu Online-News

Avatar #760158
am Sonntag, 13. September 2020 um 07:06

Wie

beobachtet man das denn bei mehr als 400.000 Ärzten? Und was denken Sie über die Polioimpfung?
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am Sonntag, 13. September 2020 um 09:27

The Good, the Bad and the Ugly

Verbinde die Punkte: Polioimpfung, SV40, African Greens, SIV, HIV, akute schlaffe Myelitis
https://www.scidev.net/asia-pacific/disease/news/oral-polio-drops-linked-to-paralysis-in-india.html
https://childrenshealthdefense.org/news/the-non-polio-illness-that-looks-just-like-polio/
Avatar #593520
am Dienstag, 15. September 2020 um 13:32

Impfungen

Was für Impfungen sind wohl gemeint. Wohl kaum Tetanus, weil nicht ansteckend. Das Ziel ist die Influenzaimpfung und dann die Coronaimpfung. Beides entweder mit geringer Impfeffektivität und/oder hohen Risiken. Was soll der Plan, der Bürger soll wissen, ob das Personal geimpft ist? Wenn der Bürger es will, kann er sich doch nach Belieben impfen lassen. Anreize gibt es genug. Aktuell ist zu lesen, dass der baldige Coronaimpfstoff gerecht verteilt werden soll. Ein knappes Gut ist begehrt. Dabei ist längst nicht ausgemacht, ob irgendjemand den Impfstoff braucht oder haben will. Schon mal Entsorgungskosten einkalkulieren wie bei der Schweinegrippe!
Avatar #771555
am Sonntag, 20. September 2020 um 00:50

Zur Masernsituation

"Trotz der Verfügbarkeit eines wirksamen Impfstoffes führten Maserninfektionen 2018 weltweit laut Weltgesundheitsorganisation zu mehr als 140 000 Toten. Auch in Deutschland kommt es aufgrund unzureichender Impfquoten zu lokalen Masernausbrüchen" ( Akademie der Wissenschaften in Hamburg: „Impfen: Dringender Handlungsbedarf, großer Forschungsbedarf“, S.4)

Der Impfstoff ist in vielen armen Ländern aufgrund eines für die geographischen und klimatischen Gegebenheiten unzureichend ausgestatteten Gesundheitsdienstes eben nicht hinreichend "verfügbar".
Die hohe Lethalität in vielen Ländern hängt offenbar mit der schlechten Nahrungs- oder Wohnraumsituation zusammen. Z.B. gab es in Madagaskar von September 2018 bis Januar 2019 bei 66.000 bestätigten Masern Fällen 900 Tote, also eine Lethalität von 1.4%, viel höher als z.B. in Europa. Vergl. dazu "Seasonal gaps in measles vaccination coverage in Madagascar" https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6466641/.

Die Impfquoten in Deutschland sind seit spätestens 2003 ausreichend.
Zu Masernausbrüchen kommt es nicht aufgrund unzureichender Impfquoten, sondern wegen der Importfälle, die Folgeansteckungen nach sich ziehen. Das sagt auch Alexander Kekulé: "Weil bereits die Erstimpfung etwa 90-prozentigen Schutz verleiht, entsprechen die fehlenden Zweitimpfungen einer Impflücke von wenigen Zehntel Prozent. Selbst wenn diese Lücke durch die Impfpflicht geschlossen würde, gäbe es genauso viele Masernausbrüche wie heute. Der Grund sind aus dem Ausland eingeschleppte Infektionen, die sich immer in begrenztem Umfang weiterverbreiten können", https://www.tagesspiegel.de/politik/masernimpfpflicht-der-gefaehrliche-irrtum-von-gesundheitsminister-spahn/24322246.html.

Die Masernzahlen schwanken in Deutschland saisonal stark, im Sommer gibt es fast keine Fälle. Bei bestehender Herdenimmunität werden Infektionsketten daher spätestens im Sommer unterbrochen.

Weil eine 12-monatige Infektionskette bei einer Inkubationszeit von ca. 2 Wochen aus ca. 25 Folgeansteckungen besteht, kann jeder Importfall ca. 25 Folgeansteckungen nach sich ziehen. Laut ECDC gibt es ca. 100 Importfälle nach Deutschlang jährlich. Somit können bei bestehender Herdenimmunität bis zu 2500 Masernfälle auftreten. Praktisch treten jährlich zuletzt deutlich unter 1000 Fälle auf. Zu versuchen diese unter 1000 Fälle durch Erhöhung von Impfquoten zu bekämpfen ist ineffektiv und Verschwendung von Impfdosen.

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