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Avatar #672734
am Mittwoch, 16. September 2020 um 17:47

Welche Worte verlieren Funktionäre da wieder?

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Ärzteverbände kritisieren Honorarabschluss scharf
vom Mittwoch, 16. September 2020
Alle Jahre wieder ... ähnliches Schauspiel ... unter Corona-Bedingungen natürlich die "6 von sieben" - Metapher ohne Bezug zur Tages- bzw. Wocheneinteilung. Immerhin können Homöopathika noch ausreichend verdünnt werden, dafür hat es Wasser genug und im gesamten Artikel schwebt ein Hauch von Satire in der Selektion der Zitate ... meinen die das alle ernsthaft?
Avatar #550935
am Mittwoch, 16. September 2020 um 22:13

Ärztliche Kritik lässt die Gesundheitspolitiker...

... kalt, und die Kassenfürsten sowieso.

Dabei gibt es eine einfache und wirksame Lösung - für alle Niedergelassenenund ihre Berufsverbände:
Transparenz!
Seit Jahrzehnten bemühen sich die Kassenärzte, die Erwartungen von Politik und Kassen zu erfüllen und den ges. Versicherten deutlich mehr Leistung zukommen zu lassen, honoriert wird. Aus pseudoethischen politisch korrekten Gründen verschleiern Ärzte die erheblichen Versorgungsunterschiede zwischen GKV- und PKV- Medizin.
Besser für die Ärzteschaft ist, die Unterschiede den Patienten transparent darzulegen, Privatsprechstunden einzurichten, Selbstzahlermedizin für alle anzubieten. Das ist ethisch gerecht und gleichzeitig eine Existenzsicherung für die Praxen (und Kliniken).
Ärzte haben damit ein erhebliches Potenzial, um endlich einmal ihre Interessen zu vertreten - unabhängig von der erwarteten politisch korrekten Haltung.

Avatar #722321
am Sonntag, 20. September 2020 um 01:45

"Auf Kasse sich auf die vertragsärztliche Leistung beschränken"

Nicht wenige Ärzte und Ärztinnen erheben keine Gebühr für Bescheinigungen, die keine vertragsärztliche Leistung sind. Sie "wollen es dem armen Menschen nicht antun, Geld f. diese Leistungen zahlen zu müssen" oder haben Angst, "an den Pranger gestellt zu werden" Alles verständlich, aber aus meiner Sicht verkehrt. Auch der Eintrag in d. Bonusheft der Krankenhasse rechtfertigt aus meiner Sicht eine kleine Gebühr, mindestens 1 €, richtig wäre GOÄ Ziffer 70, einfacher Satz. Und das Interessante ist: Wenn man konsequent in dieser Richtung denkt und handelt, wird man u. U. von Kollegen noch angefeindet, so ich möchte sagen: Die "Idealisten" sterben nicht aus, "und am Ende stehen sie da, mit ihrem kurzen Hemd" aufgrund ihrer Gutmütigkeit ausgenommen von einer in unserer Gesellschaft weit verbreiteten Auffassung, die den Arzt als "Bediener in Sachen Gesundheit auf Kasse umsonst" ansieht.

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