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Avatar #546371
am Dienstag, 8. September 2020 um 08:54

Krankenpflege ist kein Freier Beruf

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Umstrittene Pflegekammer in Niedersachsen wird aufgelöst
vom Montag, 7. September 2020
Krankenpflege ist kein Freier Beruf; die Pflegekammer hätte nie eingeführt werden sollen, schon gar nicht gegen den erklärten Willen einer Mehrheit der Pflegenden. Ideologisch motivierter Rohrkrepierer.
Avatar #88767
am Dienstag, 8. September 2020 um 09:27

Diese Präsidentin kümmert sich um das Wichtigste: Ihren eigenen Job!

Zitatanfang:
„Die Pflegekammer Niedersachsen ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechtes. Sie beruht auf einem gesetzlichen Auftrag, den der Landtag des Landes Niedersachsen erteilt hat“, betonte Nadya Klarmann, Präsidentin der Pflegekammer Niedersachsen.
Zitatende

Die Pflegebeschäftigten in Nds. können sich glücklich preisen, nicht nur die Pflegekammer sondern zugleich auch eine solche "Vertreterin" als Präsidentin losgeworden zu sein. Gegen eine echte, auf freiwilliger Mitgliedschaft beruhende, Interessenvertretung ist nichts einzuwenden. Die Pflegekammer dagegen ist so überflüssig wie ein Kropf.

Das sehen lediglich all diejenigen, die von den Zwangsbeiträgen bzw. öffentlichen Zuwendungen alimentiert werden, anders.
Avatar #36227
am Dienstag, 8. September 2020 um 12:22

Wie wohl eine Befragung über die Ärztekammer ausgehen würde?

Hinsichtlich der Wahlbeteiligung ähnlich, das Ergebnis dürfte in die gleiche Richtung tendieren.
Ich bin jedenfalls auf die Pflegeberufe etwas neidisch geworden.
Avatar #722321
am Sonntag, 20. September 2020 um 15:14

Pflegkammer: ein guter Ansatz, aber ein Bürokratiemonster droht

Die Pflegekammer als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist mit Sicherheit ein guter Ansatz/ eine gute Idee in unserer Zeit, in der die Pflege zunehmend mehr Selbstständigkeit gewinnt und die Pflege-ausbildung in ein Studium übergeht. Dennoch muss bedacht werden, dass hier wieder ein bürokratischer Apparat entstehen würde, in dem alle ihr Bestes nach Vorschrift geben, und das kostet Geld, gespeist aus den Pflicht-Beiträgen derjenigen, die hart arbeiten für ein ver-gleichsweise geringes Gehalt/ Einkommen und nicht unbedingt von den "Segnungen" dieses neuen "Bürokratiemonsters" profitieren würden. Eine echte Alternative wäre eine Interessensvertretung der Pflegenden auf freiwilliger Grundlage, wie bereits im Kommentar fjmvw v. 08. September empfohlen.