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Avatar #838091
am Mittwoch, 23. September 2020 um 19:00

Ohne jewede Evidenz

Kommentar zur Nachricht
Lauterbach fordert bundesweite Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen
vom Mittwoch, 23. September 2020
... Masken im Freien sind völiig sinnbefreit und ggf. sogar infektionsfördernd. Die hier getätigten Aussagen widersprechen den Bewertungen der DGP und von Hygieneexperten!
Für folgende Aussage gibt es keinerlei Belege und sie wird hier dennoch unkritisch publiziert ...:
"Das laute Sprechen in Gruppen erhöhe das Infektionsrisiko auch im Freien" ... wo sind wir hingekommen?
Avatar #711626
am Mittwoch, 23. September 2020 um 21:49

Was ist denn YouGov?

Eine englische „Company“, in Deutschland eine GmbH, Zitat Wikipedia: „Zu den größten Aktionären zählen die Investmentgesellschaften BlackRock, Liontrust Asset Management und Standard Life Aberdeen.“
Dies sind doch eindeutige Hinweise, dass uns hier etwas als Meinung „verkauft“ werden soll, als völlig richtig (aus Sicht der Investoren), was sich später als fatal herausstellen wird.
Wissen muss man sich in diesen "Corona-Zeiten" erarbeiten und aktiv suchen, das was uns vorgelegt wird, ist so bodenlos infam, dass sich wieder einmal künftige Generationen für ihre Eltern schämen werden.
Avatar #843143
am Donnerstag, 24. September 2020 um 00:53

Eine recht aktuelle Auswertung des RKI zeigt wenig Nutzen

Scheint also eher politisch gewollt zu sein

Recht aktuelle Studie 18.08.20

Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit: Keine Hinweise für eine Wirksamkeit
https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/abstract/10.1055/a-1174-6591
Ein paar Kernaussagen

Bei Auswertung der vom RKI für dessen „Neubewertung“ von Masken im öffentlichen Raum angeführten Publikationen zeigt sich, dass es keine wissenschaftliche Grundlage gibt, mit der der Gebrauch von Masken (gleich welcher Art) in der Öffentlichkeit bei nahezu der gesamten Bevölkerung von Deutschland (abzüglich der Kinder bis 6 Jahre ca. 80 Mio. Menschen) gerechtfertigt werden kann, und aktuelle Untersuchungen zeigen das Gleiche.

Im Gegenteil kann eine Maskenpflicht für viele Millionen Menschen im öffentlichen Raum sogar zu einem Infektionsrisiko werden, weil die erforderliche Händehygiene nicht eingehalten werden kann.

Indirekte Erregerkontakte über kontaminierte Oberflächen werden durch Masken nicht weniger, sondern kommen im Gegenteil potenziell häufiger zustande als ohne Masken.
Avatar #745246
am Donnerstag, 24. September 2020 um 02:28
geändert am 24.09.2020 02:30:09

Stellungnahme Deutsches Netzwerk Evidenz- basierte Medizin e.V. vom 08.09.2020

COVID-19: Wo ist die Evidenz?

Zusammenfassung:
"Als Ende Dezember 2019 über die ersten Coronavirusinfektionen in China berichtet wurde, war kaum absehbar, dass sich hieraus eine weltweite Pandemie entwickeln würde. Anfänglich bestand die Vorstellung, die Ausbreitung des SARS-CoV-2 durch Isolierung der Erkrankten und Quarantäne-maßnahmen für Verdachtsfälle stoppen zu können. Inzwischen ist klar, dass das Virus weltweit ver-breitet ist und die Menschheit sich wahrscheinlich dauerhaft mit seiner Existenz auseinandersetzen muss. Es stellt sich die Frage nach der bestmöglichen Strategie für ein Leben mit dem Virus, die einer-seits der Erkrankung entgegenwirkt und andererseits die Lebensqualität und Gesundheit der Menschen nicht durch Kollateralschäden der Eindämmungsmaßnahmen gefährdet. Die Zeiten des exponentiellen Anstiegs der Anzahl der Erkrankten und der Todesfälle sind im deutsch-sprachigen Raum seit fünf Monaten vorbei. Der momentan zu verzeichnende Anstieg an Test-positiven ohne gleichzeitige Zunahme von Hospitalisierungen, Intensivbehandlungen und Todesfällen rechtfertigt derzeit keine einschneidenden Maßnahmen, sofern diese nicht durch hochwertige Forschung vorab geprüft oder parallel begleitet sind. Di e mediale Berichterstattung sollte unbedingt die von uns geforderten Kriterien einer evidenzbasierten Risikokommunikation beherzigen und die irreführenden Meldungen von Absolutzahlen ohne Bezugs-größe beenden. Statt ungezielter Massentestungen sollten zum einen gezielte repräsentative Stichproben aus der Bevölkerung gezogen und angemessen berichtet werden, zum anderen die Testungen auf Hochrisiko-gruppen beschränkt werden, um die Vortestwahrscheinlichkeit zu erhöhen (also Personen mit COVID-typischer Symptomatik und vorangegangener Exposition).Es gibt insgesamt noch sehr wenig belastbare Evidenz, weder zu COVID-19 selbst noch zur Effektivität der derzeit ergriffenen Maßnahmen, aber es ist nicht auszuschließen, dass die trotz weitgehend fehlen-der Evidenz ergriffenen Maßnahmen inzwischen größeren Schaden anrichten könnten als das Virus selbst. Jegliche Maßnahmen sollten entsprechend wissenschaftlich begleitet werden, um den Nutzen und Schaden bzw. das Verhältnis von Nutzen und Schaden zu dokumentieren. Es werden insbesondere randomisierte Studien dringend benötigt um die politischen Entscheidungen angemessen zu stützen. Mit dieser ausführlichen Stellungnahme möchten wir anregen, mit kritischem Blick aus der Perspektive der evidenzbasierten Medizin den derzeitigen Umgang mit SARS-CoV-2 und der möglicherweise resul-tierenden Erkrankung COVID-19 zu hinterfragen, um daraus Schlussfolgerungen für die Wissenschaft und den Umgang mit dem Virus zu entwickeln."

>>> https://www.ebm-netzwerk.de/de/veroeffentlichungen/covid-19
Avatar #830245
am Donnerstag, 24. September 2020 um 06:22

Zum Beitrag von Andre B.

Die Hauptursache für die aktuellen Entwicklung der Infektionsverläufe wird übersehen:

Zitat aus dem Beitrag von Andre B.
"Der momentan zu verzeichnende Anstieg an Test-positiven ohne gleichzeitige Zunahme von Hospitalisierungen, Intensivbehandlungen und Todesfällen rechtfertigt derzeit keine einschneidenden Maßnahmen."
Die derzeitigen Infektionen betreffen vor allem die Jüngeren, weil die Älteren oft zur Risikogruppe gehören und sich nicht infizieren können, wenn sie Kontakte meiden.
Denn es scheint völlig vergessen zu werden, dass wir 20 bis 30 Mio Menschen der Risikogruppe haben und denen im März oder April empfohlen wurden, Kontakte zu meiden.
Das Meiden von Kontakten, sprich sich zu Hause "verschanzen", führt immer dazu, dass man sich nicht anstecken kann, weil keiner da ist, der einem ansteckt.
Schwere Verläufe und Todesfälle bei Corona sind aber am ehesten bei diesen zu Hause verharrenden Menschen zu erwarten.
Die Entwicklung der Corona-Verläufe lässt den Schluss zu, dass diese Menschen konsequent jegliche Kontakte meiden.
Ich vermisse immer wieder, dass man bei der Suche nach Gründen für milde Verläufe bzw. weniger Todesfälle nicht daran denkt!

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