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Avatar #760158
am Freitag, 25. September 2020 um 16:28

Kekule

Coronaviren von Nutztieren sind nach übereinstimmender Aussage von Experten genetisch zu verschieden, als dass der PCR-Test auf SARS-CoV-2 positiv auf sie reagieren könnte.

https://www.mdr.de/thueringen/corona-virus-covid-neunzehn-kekule-einschaetzung-hoecke-pandemie-vorbei-100.html
Avatar #745246
am Freitag, 25. September 2020 um 16:59

Herr Kekule scheint grundlegend nicht auf dem Laufenden zu sein

Zu der potenziellen Ursächlichkeit von Kreuzrektionen: Der verwendete PCR -Test wurde NICHT von etwa von Herrn Drosten für den Nachweis von Sars-CoV-2 entwickelt, sondern dieser Test existiert so seit 2003 und wurde bereits für den Nachweis für den Sars Virus von 2003 genutzt. (dazu Prof. Beda Stadler > https://baernerbaer.ch/baern/die-meisten-menschen-sind-gegen-das-virus-sowieso-immun/)

Es ist mir daher unbegreiflich und völlig verantowrtungslos als Arzt (Wissenschaftler) öffentlich zu behaupten: "Dieses Gerücht, dass in diesen Tests auch die anderen Coronaviren nachgewiesen werden würden, ist absoluter Unsinn." Auch die CDC (die amerikanische Gesundheitsbehörde) hat bereits festgestellt, das durchaus zur Erkennung von alten und beireits längst inaktiven Virenfragmente kommt. (https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/hcp/duration-isolation.html)

Desweiteren sollte man Herr Kekule die richtigen Fragen stellen, z.b. wie denn die absolut gegensätzliche Entwicklung der angeblich Infizierten, im Bezug zu den sehr niedrigen Hospitalisierungs und Sterberaten zu erklären ist. Ich wäre wirklich gespannt auf seine Antworten dazu.

Die nachwiesenen signifikanten Schwächen des PCR -Tests, lassen sich auch in folgender internationalen Studie gut nachvollziehen. (https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.26.20080911v3)

Desweiter sollten Herr Kekule seine Angaben auch mit Relationen versehen und aufhören nur mit nichts sagenenden und absoluten Zahlen zu jonglieren.

Am 11.09.20 verkündet die amerkanische Gesundheitsbehörde: Laut der Seuchenschutzbehörde CDC hatten weniger als 10.000 aller Menschen, die der Pandemie in den USA zum Opfer fielen, keine andere Krankheit als Corona. Anders ausgedrückt: Etwa 94 Prozent der Corona-Toten hatten demnach weitere teils schwere Erkrankungen. Anfang September hat die US-Seuchenschutzbehörde CDC im Rahmen ihrer wöchentlich veröffentlichten Daten zu den Corona-Todeszahlen in dem Land auch die Vor- und Nebenerkrankungen der Verstorbenen angegeben. Aus den Zahlen geht hervor, dass bei rund 94 Prozent der Corona-Todesfälle zusätzliche Erkrankungen vorlagen.

So waren laut den aktuellen Zahlen der US-Seuchenschutzbehörde zum Beispiel 74.332 der insgesamt angegebenen 174.470 Corona-Toten außerdem an Grippe oder Pneumonie erkrankt, insgesamt 38.448 Personen litten an Bluthochdruck und 28.483 hatten Diabetes. Im Schnitt sind bei einem Corona-Toten zwei bis drei weitere Erkrankungen auf dem Totenschein vermerkt. Nur bei etwa 6 Prozent ist ausschließlich Covid-19 angegeben.
Avatar #745246
am Freitag, 25. September 2020 um 17:02

Der noch fehlende Link bzg. den Aussagen der CDC

https://www.cdc.gov/nchs/nvss/vsrr/covid_weekly/index.htm?fbclid=IwAR2-muRM3tB3uBdbTrmKwH1NdaBx6PpZo2kxotNwkUXlnbZXCwSRP2OmqsI#Comorbidities
Avatar #760158
am Freitag, 25. September 2020 um 17:07

Ohne COVID wären sie nicht so früh gestorben

Ja: Die Aussage der CDC bedeutet , dass bei sechs Prozent der registrierten Todesfälle in den USA die einzige erwähnte Todesursache auf dem Totenschein Covid-19 war (wobei es auch vorkommen kann, dass zum Beispiel Vor- oder Begleiterkrankungen auf dem Totenschein nicht vermerkt waren).

Aber: Bei den restlichen 94 Prozent standen auf dem Totenschein neben Covid-19 noch weitere Erkrankungen oder Ursachen, die zum Tod beitrugen. Deshalb schreiben die CDC auch "zusätzliche Erkrankungen oder Ursachen zu Covid-19". Covid-19 gilt also auch in diesen Fällen als Todesursache.

https://www.scientificamerican.com/article/how-covid-19-deaths-are-counted1/

https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/need-extra-precautions/people-with-medical-conditions.html
Avatar #745246
am Freitag, 25. September 2020 um 17:21

wilhem

Sie verstehen glaube ich nicht worauf ich hinaus will. Die Angaben von Herr Kekule zu den Todeszahlen in den USA sind positiv betrachtet völlig verzerrt dargestellt bis unzutreffend.

"Es ist so, dass in den Vereinigten Staaten, wo wir über 180.000 Tote haben, 25.000 Menschen unter 65 gestorben sind. Nur so viel zu der Aussage, dass man unter 65 kein Risiko hätte, an Covid-19 zu sterben."

Also von welchen 180000 Toten spricht Herr Kekule und welche und wieviele Vorerkrankungen hattem die 25000 jüngeren Personen? Wie viele dieser Menschen waren denn so vermögend, überhaupt eine medizinsche Behandlung in den USA in Anspruch nehmen zu können und wie groß war den Anteil an einfach elendig vor sich hin Gestorbenen.

Desweiteren spricht er für Deutschland für die 20-70 Jährigen von einer Letalitätsquote von 0,8%. Woher stammt diese Zahl? Fragen über Fragen ......

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