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Avatar #831974
am Mittwoch, 21. Oktober 2020 um 15:27

Wieso wird ein Lockdown überhaupt diskutiert?

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Maskenverweigerer in Berlin müssen mit Bußgeld rechnen
vom Mittwoch, 21. Oktober 2020
Warum steht ein Lockdown vor der Tür? Weil man sich ein Ziel setzt, weniger als 50/100000 (0,05%) "Neuinfizierte" pro Woche zu haben? Für Berlin mit 3.5 Mio. Einwohnern sind das also täglich weniger als 250 Menschen (1750 Menschen wöchentlich), die sich eine Erkältung mit Corona einfangen (oder zumindest dessen verdächtigt werden - derweil aber momentan etwa 50'000 wegen einer Atemwegserkrankung zum Arzt gehen), von denen 4 oder 5 eine Lungenentzündung bekommen, aktuell etwa 12 ins Krankenhaus müssen und einer verstirbt - bei durchschnittlich über 100 Todesfällen täglich in Berlin, von denen 10 an Atemwegserkrankungen sterben? Wenn man sich solche Ziele in der Erkältungssaison setzt, geht das weit an der Realität vorbei, und dann hat man natürlich ein Problem - das liegt aber nicht am Coronavirus, sondern an mangelndem Verstand zur Erhebung von Infektions- und der Einordnung von Erkrankungszahlen. Unsere ARE-Rate bewegt sich aktuell bei etwa 4% und liegt damit etwas unter dem Durchschnitt für diese Jahreszeit (Wochenbericht 41KW, AGI des RKI), momentan wird für die "Grippesaison" eine Hintergrundaktivität angegeben! Wenn wir so weiter machen, fahren wir das Land wirklich gegen den Baum.
Avatar #711626
am Sonntag, 8. November 2020 um 07:45

ich stimme dem zu

Warum steht ein Lockdown vor der Tür? Weil man sich ein Ziel setzt, weniger als 50/100000 (0,05%) "Neuinfizierte" pro Woche zu haben? Für Berlin mit 3.5 Mio. Einwohnern sind das also täglich weniger als 250 Menschen (1750 Menschen wöchentlich), die sich eine Erkältung mit Corona einfangen (oder zumindest dessen verdächtigt werden - derweil aber momentan etwa 50'000 wegen einer Atemwegserkrankung zum Arzt gehen), von denen 4 oder 5 eine Lungenentzündung bekommen, aktuell etwa 12 ins Krankenhaus müssen und einer verstirbt - bei durchschnittlich über 100 Todesfällen täglich in Berlin, von denen 10 an Atemwegserkrankungen sterben? Wenn man sich solche Ziele in der Erkältungssaison setzt, geht das weit an der Realität vorbei, und dann hat man natürlich ein Problem - das liegt aber nicht am Coronavirus, sondern an mangelndem Verstand zur Erhebung von Infektions- und der Einordnung von Erkrankungszahlen. Unsere ARE-Rate bewegt sich aktuell bei etwa 4% und liegt damit etwas unter dem Durchschnitt für diese Jahreszeit (Wochenbericht 41KW, AGI des RKI), momentan wird für die "Grippesaison" eine Hintergrundaktivität angegeben! Wenn wir so weiter machen, fahren wir das Land wirklich gegen den Baum.
und füge an, dass man diesen Prozess "great reset" nennt. Das ist offiziell alles so gewollt. Vermutlich wird daher mein Kommentar in ein shadow ban gesetzt. "Ärzteblatt" bedeutet ja nicht, dass dort Ärzte für die Qualität sorgen. Es sind auch nur Journalisten größtenteils.

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