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Avatar #573034
am Donnerstag, 22. Oktober 2020 um 19:50

Kammerpräsident spricht öffentlich die Unwahrheit

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BÄK-Präsidium plädiert für SARS-CoV-2-­Schutzkonzepte für Risikogruppen
vom Donnerstag, 22. Oktober 2020
Im Gegensatz zu den Einlassungen auf der Website der Bundesärztekammer bestreitet der Kollege Reinhardt öffentlich die Wirksamkeit von Mund-Nasenbedeckungen. Dies ist offensichtlicher Unsinn und es handelt sich um absichtlich verbreitete Lügen, die dem Ansehen der Ärzteschaft im Ganzen schaden. Es spricht unseren täglichen Bemühungen Hohn den Praxisbetrieb aufrechtzuerhalten, ist gefährlich und verunsichert die Patienten. Dieser Präsident ist nicht mehr tragbar. Er sollte sich schämen und von seinem Amt zurücktreten.

Dr. med. Lutz Dannenberg
Internist, Stuttgart
Avatar #745246
am Donnerstag, 22. Oktober 2020 um 19:59

Patienten sollte viel eher beruhigen, das es noch solche Ärzte gibt!

Im Gegensatz zu den Einlassungen auf der Website der Bundes­ärzte­kammer bestreitet der Kollege Reinhardt öffentlich die Wirksamkeit von Mund-Nasenbedeckungen. Dies ist offensichtlicher Unsinn und es handelt sich um absichtlich verbreitete Lügen, die dem Ansehen der Ärzteschaft im Ganzen schaden. Es spricht unseren täglichen Bemühungen Hohn den Praxisbetrieb aufrechtzuerhalten, ist gefährlich und verunsichert die Patienten. Dieser Präsident ist nicht mehr tragbar. Er sollte sich schämen und von seinem Amt zurücktreten. Dr. med. Lutz Dannenberg Internist, Stuttgart
"Im Gegensatz zu den Einlassungen auf der Website der Bundesärztekammer bestreitet der Kollege Reinhardt öffentlich die Wirksamkeit von Mund-Nasenbedeckungen"

Ihnen steht es natürlich frei, dafür einen validen evidenzbasierten Gegenbeweis zu liefern. Ich freue mich schon sehr auf Ihre Ausführungen!
Avatar #685905
am Donnerstag, 22. Oktober 2020 um 20:25

Keine Stellungnahme zum Auftritt bei Lanz?!

Sehr geehrte MitarbeiterInnen in der Redaktion des DÄB. Der Artikel liest sich so ganz glatt und erwähnt mit keiner Silbe Dr.Reinhardts Auftritt und fragwürdige Thesen bei Markus Lanz, womit er nicht nur seinen Kollegen im niedergelassenen wie im stationären Sektor nachhaltig in den Rücken gefallen sein dürfte - die Kollegen von „Widerstand 2020“ und ihre MitstreiterInnen im Geiste natürlich ausgenommen. Ich gehe davon aus, dass Herr Dr.Reinhardt keine Covidpatienten behandelt (hat) und auch weder internistisch noch intensivmedizinisch ausreichend Expertise hat, um aus dem medizinisch und wissenschaftlich vorhandenen Material ausreichend gute Schlüsse zu ziehen. Die vorhandenen Daten zur Wirksamkeit von Schutzmasken kennt er offenbar nur unzureichend und interessiert sich auch nicht für die Empfehlungen der fachlich qualifizierteren Kollegen. Könnte es sein, dass er, nachdem er im März mit nur mildem Verlauf an Covid erkrankt ist und die objektive Gefahr für ihn persönlich nun gering ist, er für sich gerne wieder entspannt und ohne größere Einschränkungen leben möchte (wer möchte das nicht?) und dabei die Implikationen für die Vielzahl von Risikopatienten (immerhin 20% der deutschen Bevölkerung, weit mehr als das vielbemühte Kollektiv der Seniorenheime!) des bereits vorhandenen laxen Umgangs mit Corona leichtfertig auf die Seite schiebt? Und kann es sein, dass man (nicht nur Dr.Reinhardt) so gerne die Seniorenheime zitiert, damit man im Gedenken an die „Gomer“ (House of God) kein schlechtes Gewissen haben muss angesichts des aktuellen Sozialdarwinismus? Sei es wie es sei: Ich hätte eine entschiedene Stellungnahme von „offizieller Seite“ zu dem Auftritt erwartet. Der obige Artikel mag intern etwas die Wogen glätten, ist aber kein Signal an die Öffentlichkeit, dass ein Großteil der Kollegen national wie international Dr.Reinhardts Positionen nicht teilt.
Avatar #745246
am Donnerstag, 22. Oktober 2020 um 20:44
geändert am 22.10.2020 20:45:59
geändert am 22.10.2020 20:55:07

Welche Studienlage meinen Sie?

Sehr geehrte MitarbeiterInnen in der Redaktion des DÄB. Der Artikel liest sich so ganz glatt und erwähnt mit keiner Silbe Dr.Reinhardts Auftritt und fragwürdige Thesen bei Markus Lanz, womit er nicht nur seinen Kollegen im niedergelassenen wie im stationären Sektor nachhaltig in den Rücken gefallen sein dürfte - die Kollegen von „Widerstand 2020“ und ihre MitstreiterInnen im Geiste natürlich ausgenommen. Ich gehe davon aus, dass Herr Dr.Reinhardt keine Covidpatienten behandelt (hat) und auch weder internistisch noch intensivmedizinisch ausreichend Expertise hat, um aus dem medizinisch und wissenschaftlich vorhandenen Material ausreichend gute Schlüsse zu ziehen. Die vorhandenen Daten zur Wirksamkeit von Schutzmasken kennt er offenbar nur unzureichend und interessiert sich auch nicht für die Empfehlungen der fachlich qualifizierteren Kollegen. Könnte es sein, dass er, nachdem er im März mit nur mildem Verlauf an Covid erkrankt ist und die objektive Gefahr für ihn persönlich nun gering ist, er für sich gerne wieder entspannt und ohne größere Einschränkungen leben möchte (wer möchte das nicht?) und dabei die Implikationen für die Vielzahl von Risikopatienten (immerhin 20% der deutschen Bevölkerung, weit mehr als das vielbemühte Kollektiv der Seniorenheime!) des bereits vorhandenen laxen Umgangs mit Corona leichtfertig auf die Seite schiebt? Und kann es sein, dass man (nicht nur Dr.Reinhardt) so gerne die Seniorenheime zitiert, damit man im Gedenken an die „Gomer“ (House of God) kein schlechtes Gewissen haben muss angesichts des aktuellen Sozialdarwinismus? Sei es wie es sei: Ich hätte eine entschiedene Stellungnahme von „offizieller Seite“ zu dem Auftritt erwartet. Der obige Artikel mag intern etwas die Wogen glätten, ist aber kein Signal an die Öffentlichkeit, dass ein Großteil der Kollegen national wie international Dr.Reinhardts Positionen nicht teilt.
Beziehen Sie sich u.a. auf diese Veröffentlichungen?

Eine von der US-amerikanischen CDC veröffentlichte Metastudie zur Influenza-Pandemie vom Mai 2020 ergab, dass Gesichtsmasken weder als persönliche Schutzausrüstung noch als Quellenkontrolle eine Wirkung hatten. ( https://wwwnc.cdc.gov/eid/article/26/5/19-0994_article )

Eine Überprüfung des Oxford Centre for Evidence-Based Medince im Juli 2020 ergab, dass es keine Beweise für die Wirksamkeit von Stoffmasken gegen Virusinfektionen oder -übertragungen gibt. >>> ( https://www.cebm.net/covid-19/masking-lack-of-evidence-with-politics/ )

Ein Artikel im New England Journal of Medicine vom Mai 2020 kam zu dem Schluss, dass Stoffmasken im Alltag kaum oder gar keinen Schutz bieten. >>> ( https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMp2006372 )

Eine Cochrane-Studie vom April 2020 ergab, dass Gesichtsmasken weder in der Allgemeinbevölkerung noch im Gesundheitswesen die Fälle von Influenza-ähnlichen Erkrankungen (ILI) reduzierten. >>> ( https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.03.30.20047217v2 )

Eine Studie japanischer Forscher vom Juli 2020 ergab, dass Stoffmasken aufgrund ihrer großen Porengröße und ihrer im Allgemeinen schlechten Passform „keinen Schutz gegen Coronaviren bieten“. >>> ( http://www.asahi.com/ajw/articles/13523664 )

Eine Überprüfung einers deutschen Professorin für Virologie, Epidemiologie und Hygiene im August 2020 ergab, dass es keine Belege für die Wirksamkeit von Stoffmasken gibt und dass die unsachgemäße tägliche Verwendung von Masken durch die Öffentlichkeit tatsächlich zu einer Zunahme von Infektionen führen kann. >>> ( https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/html/10.1055/a-1174-6591 )

Eine Überprüfung der Norwich School of Medicine im April 2020 (Preprint) ergab, dass „die Evidenz nicht stark genug ist, um die weit verbreitete Verwendung von Gesichtsmasken zu unterstützen“, aber die Verwendung von Masken durch „besonders gefährdete Personen in vorübergehenden Situationen mit höherem Risiko“ unterstützt. >>> ( https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.04.01.20049528v1 )

Eine Analyse der US-amerikanischen CDC ergab, dass 85% der mit dem neuen Coronavirus infizierten Personen angaben, „immer“ (70,6%) oder „oft“ (14,4%) eine Maske zu tragen. Im Vergleich zur Kontrollgruppe der nicht infizierten Personen verringerte das Tragen einer Maske das Infektionsrisiko nicht. >>> ( https://www.cdc.gov/mmwr/volumes/69/wr/pdfs/mm6936a5-H.pdf#page=4 )

.........
Avatar #672734
am Donnerstag, 22. Oktober 2020 um 22:30

Talkshowprofi Karl Lauterbach plädiert wofür?

"Die Gleichsetzung der Maskenpflicht zum Schutz vor einer tödlichen Viruserkrankung mit einem „Vermummungsgebot“ gleichzusetzen ist für den ranghöchsten deutschen Ärztefunktionär unentschuldbar.
Aus meiner Sicht ein Rücktrittsgrund, wenn er das nicht sofort zurücknimmt."
Was für ein Mummenschanz bei Lanz!

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