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Avatar #672734
am Freitag, 23. Oktober 2020 um 17:40

Vielleicht gesammelt nächste Woche bei Lanz im Talk?

Kommentar zur Nachricht
BÄK-Präsident Reinhardt bekräftigt Nutzen von Alltagsmasken
vom Freitag, 23. Oktober 2020
Die könnten doch dann die bislang leeren Zuschauerränge in gebührendem Abstand mit Masken "bewaffnet" besetzen ... mal nur so eine spontane Idee ...
Avatar #846369
am Freitag, 23. Oktober 2020 um 19:46

Schade

Herr Reinhardt, Sie als Präsident der Ärztekammer haben eine wesentliche Verantwortung gegenüber den Ihnen unterstellten Ärzten und der Bevölkerung gegenüber. Sie haben versucht, sich dieser zu stellen, leider sind Sie zurückgerudert, weil Wichtigtuer wie Herr Lauterbach Sie und Ihre Karriere bedroht haben. Schade. Wären Sie doch nur mutiger. In dieser Stunde brauchen wir mutige Menschen, keine Kuscher
Avatar #106067
am Freitag, 23. Oktober 2020 um 19:59

AHA-Regeln sind kein "Wünsch Dir was"!

Mit Verlaub, wenn der Präsident der Bundesärztekammer (BÄK), der Kollege Dr. Klaus Reinhardt, in der ZDF-Sendung „Markus Lanz“ am Mittwochabend die Alltagsmasken zwar nicht generell abgelehnt, aber Zweifel daran geäußert hat, dass ihr großflächiger Einsatz ein wirksames Instrument zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist, entspricht das nicht der Faktenlage. Und diese sollte nun wirklich auch ihm bekannt sein.

Auf Nachfrage von Markus Lanz, der das Ganze gar nicht glauben konnte, behauptete der BÄK-Präsident auch noch, er sei von den Alltagsmasken nicht überzeugt, „weil es auch keine tatsächliche wissenschaftliche Evidenz darüber gibt, dass die tatsächlich hilfreich sind, schon gar nicht im Selbstschutz und wahrscheinlich auch nur ganz wenig im Schutz, andere anzustecken.“

Dabei ist mehrfach in Studien ein erheblicher aktiver/passiver Schutz mit deutlicher Verringerung von Selbst- und Fremdgefährdung bei SARS-CoV-2-Infektionen und COVID-19-Erkrankungen belegt.

Zuletzt durch eine brillante Studie japanischer Wissenschaftler. Die Forschergruppe um Professor Kawaoka Yoshihiro und Professor Ueki Hiroshi vom Institut für Medizinische Wissenschaft der Tokio Universität hat dabei untersucht, wie gut welche Art von Masken schützen. Dazu wurden zwei Puppen mit den Gesichtern zueinander aufgestellt. Eine sendet das Virus aus, die andere atmet es ein. Das Ergebnis:

Trägt nur eine Person eine Stoffmaske, ist das Ansteckungsrisiko um bis zu 17 Prozent geringer, eine chirurgische Maske reduziert das Risiko um 47 Prozent. Tragen beide Personen eine Stoffmaske, verringert sich die Ansteckungsgefahr um 70 Prozent; mit einer eng anliegende medizinische N95-Maske reduziert sich die Viruslast sogar um 79 Prozent.

Die nachfolgenden Rückzugsgefechte des BÄK-Präsidenten sind nicht nur m.E. mehr als peinlich. Hüh und Hott in CORONA-Zeiten - geht's noch? Ausnahmsweise muss ich da dem Kollegen Prof. Lauterbach (SPD) Recht geben. Die Forderung nach Rücktritt ist berechtigt angesichts des Unsinns, der da verzapft wurde.

Mf+kG, Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM
Dortmund

Quelle:
https://www.doccheck.com/de/detail/articles/29974-fluiddynamik-modelle-entkraeften-nicht-belegten-maskenschutz
FLUIDDYNAMIK-MODELLE ENTKRÄFTEN NICHT DEN ERNEUT DURCH EINE JAPANISCHE STUDIE BELEGTEN MASKENSCHUTZ
Avatar #826031
am Freitag, 23. Oktober 2020 um 20:16

@schaetzler

Eine "brillante Studie" mit zwei Puppen?
Und damit ja keine Skepsis aufkommt, wird in Ihrer "Quelle" auch gleich präventiv der weiße Elefant mitgeliefert.
Avatar #760232
am Samstag, 24. Oktober 2020 um 05:50

Erst denken, dann reden

Ein Mann in solcher Spitzenfunktion sollte schon wissen, wovon er redet - oder es erst mal sein lassen. Vielleicht überhaupt erst mal überlegen, ob Talkshows die richtige Bühne sind - vor allem wenn man neu im Amt ist.

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