DÄ plusForenKommentare News...scheitert noch an europäischer Bürokratie

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Avatar #760232
am Samstag, 24. Oktober 2020 um 05:44

endlich handeln !

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Zeitumstellung führt zu mehr Verkehrsunfällen und Behandlungsfehlern
vom Freitag, 23. Oktober 2020
Die Zeitumstellung war aus wirtschaftsökonomischen Gründen eingeführt worden. Die waren nicht unsinnig, ihre Wirksamkeit ist aber nie bewiesen worden. Zugleich bedeutet die Zeitumstellung einen massiven Eingriff in elementarste biologische Funktionen des Menschen - nämlich den Schlafzyklus. Auch dies wieder ein Beispiel für die monetäre Arroganz der Gesellschaft. Dieser Unsinn sollte umgehend beseitigt werden.
Avatar #742961
am Samstag, 24. Oktober 2020 um 07:23

...scheitert noch an europäischer Bürokratie

Prinzipiell stünde einer Abschaffung ja nichts im Wege, das Europaparlament hat das bereits 2018 empfohlen. Aus falscher Harmoniesucht heraus (bzw. unnötiger Bürokratie heraus) muss nun noch eine "europaweite Folgenabschätzung" erfolgen - was sich vermutlich ewig hinzieht. Schon lustig wie schwierig es ist eine Fehlentscheidung rückgängig zu machen, bei deren Einführung sicher keine "europaweite Folgenabschätzung" erfolgt war.
Avatar #106067
am Samstag, 24. Oktober 2020 um 09:23

Zeitumstellung: 40 Jahre Volksverdummung!

Die Sommer-/Winter-Zeitumstellung ist und bleibt globale Volksverdummung! Gesellschafts-, Kultur-Wissenschafts-, Polit-, Bildungs-Eliten und die gesamte Öffentlichkeit sollten endlich aufwachen.

Was für ein kindlich-infantiler Wunderglaube seit 1980, an die Sinnhaftigkeit von Zeit-Umstellungen zu glauben. Mit der Einführung von Sommer- bzw. Winterzeit sollte der Allgemeinbevölkerung als Fake-News weis gemacht werden, dass dadurch der Sonnenstand, die reale Sonnenschein-Dauer oder gar der Energieverbrauch beeinflusst werden könnten.

Über 500 Millionen EU-Einwohner und ca. 330 Millionen US-Bürgerinnen und-Bürger wissen von Kindesbeinen an, dass wegen des höheren Sonnenstands im Sommer das Tageslicht jahreszeitlich wesentlich länger als das Nachtlicht besteht. Künstliche Beleuchtungen bleiben kürzer eingeschaltet, um sie bei niedrigerem Sonnenstand im Winter länger anzulassen.

Wer mit einer idiotischen Zeitverschiebung glaubt, im Winter es morgens früher hell werden zu lassen, wird mit eigener Dummheit geschlagen, weil es dafür abends früher dunkel wird. Und dass die Züge beim nächtlichen Zurückstellen von 3 Uhr auf 2 Uhr eine ganze Stunde stehen bleiben, damit sie nicht früher als geplant ankommen, ist im EDV-Zeitalter ein anachronistischer Treppenwitz!

Mf+kG, Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
Avatar #672683
am Sonntag, 25. Oktober 2020 um 15:19

Für die ganzjährige Beibehaltung der Normalzeit (Winterzeit) ...

... sprechen einige Argumente. Die Abschaffung der zweimal jährlichen Zeitumstellung ist überfällig. Für die ganzjährige Sommerzeit spricht laut Befürwortern hellere Abende. Der Preis dafür ist aber nicht nur im Winter zu zahlen. Hätten der wir im Winter auch die Sommerzeit, ginge im Dezember und im Januar die Sonne erst gegen 9:00 Uhr auf, vor allem für Schulkinder wäre es eine zusätzliche Belastung (unphysiologisch frühes Aufstehen, Schulweg in der Dunkelheit), was als wichtiges Argument ja schon häufig gesagt wird. Weniger diskutiert wird allerdings, dass ein früherer Sonnenuntergang im Sommer in Zeiten des Klimawandels mit heißeren Sommern den Vorteil einer früheren Abkühlung am Abend hätte, was sich auch auf den Schlaf auswirkt. Und in heißen Sommernächten ist es auch nach Sonnenuntergang noch möglich, draußen den Abend zu genießen. Dem sommerlichen Spaß ginge nichts verloren.

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