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Avatar #760591
am Samstag, 24. Oktober 2020 um 11:27

Die Schuhe seines Vorgänger sind einfach zu groß

Die Peinlichkeit und Unwissenheit war eines Präsidenten unwürdig
Avatar #672734
am Samstag, 24. Oktober 2020 um 13:32

Der Schuh des Manitu ... ein "Relotius-Fake"?

Der Spiegel galt bekanntlich vielen schon längst vor der bekannten Affäre als "nicht lesbar" ... aber er bringt immer wieder Hintergründe durch Recherchen wie diese zu H. Streeck aktuell:
"Ein Berater von Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann soll Streeck als "gemeingefährlich" bezeichnet haben, weshalb Streeck in der Stuttgarter Staatskanzlei angerufen hat, um sich bei Kretschmann persönlich zu erkundigen, was dran sei an dem Gerücht. Er wartet noch auf den Rückruf aus Stuttgart.
Eine Redneragentur, die ihn im Auftrag einer Sparkasse für eine Veranstaltung engagiert hat, will ihn auf Schadensersatz verklagen, weil Streeck die Rede nicht mehr halten will. Auf der Veranstaltung einer Bank zu reden, sagt Streeck, könne er sich nach der Debatte um seine Studie nicht mehr leisten."
Absolut interessant, wie das so läuft ... hinter der Bezahlschranke allerdings:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hendrik-streeck-anti-drosten-missverstandener-medien-star-wer-ist-er-wirklich-a-00000000-0002-0001-0000-000173654768
Avatar #568513
am Samstag, 24. Oktober 2020 um 14:27

In der Krise zeigt sich der Charakter des Menschen --> Rücktritt als BÄK-Präsident

Die Forderung nach Rücktritt ist berechtigt angesichts des Unsinns, der da verzapft wurde,
ein einfaches zurückgerudern ist nicht ausreichend und nehmen Sie den Präsidenten der KBV Herrn Gassen gleich mit.
Avatar #672734
am Samstag, 24. Oktober 2020 um 16:33

Ich krieg die Krise ... da bloggt einer ziemlich bärig ...

Hier der link zum Blog:
https://doktorfreakout.wordpress.com/2020/10/22/sitzt-ein-bar-in-der-bundesarztekammer/
Avatar #745246
am Samstag, 24. Oktober 2020 um 19:32
geändert am 24.10.2020 19:36:55
geändert am 24.10.2020 19:39:22

Leider nur ein Besserwisser, der es aber nicht besser weiß

Hier der link zum Blog: https://doktorfreakout.wordpress.com/2020/10/22/sitzt-ein-bar-in-der-bundesarztekammer/
Ich zitiere dazu aus dem Artikel:

Vom Autor:

"Seine erste Aussage schlägt dem Fass direkt den Boden aus"

„Ich würde die Situation in Deutschland als total kompensiert bezeichnen.“ – Dr. Klaus Reinhardt

Wenn selbst führende Intensivmedziner KEINE drohende Überlastung sehen, ich welcher Hinsicht lag Herr Dr. Reinhardt dann damit falsch? >>> https://www.aerzteblatt.de/forum/138038#entry138038

Vom Autor:

"Den nächsten Kracher haut Dr. Reinhardt raus, nachdem Lanz ihn auf die steigenden Infektionszahlen anspricht und dies mittels einer Kurve untermauert."

„Das ist die Zahl der Neuinfektionen. Die sagt nichts darüber aus, wie viele Neu-Erkrankte sich darunter befinden und die sagt auch nichts darüber aus, wie viele Schwer-Erkrankte sich darunter befinden. Dass die Kurve ansteigt, sollte uns aufmerksam machen.“ – Dr. Klaus Reinhardt

Vom Autor:

"Diese Aussage ist fachlich falsch. Das hat der geschätzte Kollege Prof. Dr. Drosten in einem Tweet treffend formuliert":

"Genau so ist es. Wenn SARS-CoV-2-RNA nachgewiesen ist, dann liegt eine Infektion vor, keine Besiedelung, keine Trägerschaft, kein Zufall. Das wissen Medizinstudierende spätestens im 5. Semester. "https://t.co/gnPwVfszBf — Christian Drosten (@c_drosten) September 26, 2020

Sowohl Herr der Autor und auch Herr Drosten liegen damit daneben!

1. Der PCR-Test kann auf andere Coronaviren reagieren. Laut Laboruntersuchungen geschieht dies in etwa 1% bis 3% der Fälle, wenn nur ein Zielgen getestet wird, wie dies in vielen (aber nicht allen) Labors der Fall ist. >>> https://www.instand-ev.de/System/rv-files/340%20DE%20SARS-CoV-2%20Genom%20April%202020%2020200502j.pdf#page=12

2. Der PCR-Test kann nicht infektiöse Virusfragmente bis 12 Wochen nach einer aktiven Infektion oder sogar nach der Infektion einer Kontaktperson nachweisen, wie die US-amerikanische CDC und auch das CEBM (Centre for Evidence-Based Medicine) aus Oxford bestätigten. >>> https://www.cebm.net/covid-19/infectious-positive-pcr-test-result-covid-19/ & https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/hcp/duration-isolation.html

3. Dieses Nachweisproblem ist für den Nachweis von RNA-Viren allgegenwärtig. SARS-CoV-, MERS-, Influenza Ebola- und Zika-Virus-RNA können lange nach dem Verschwinden des infektiösen Virus nachgewiesen werden. Das Immunsystem neutralisiert das Virus und verhindert weitere Infektionen. Während ein infektiöses Stadium etwa eine Woche dauern kann, kann inaktivierte RNA, da sie sich im Laufe der Zeit langsam abbaut, noch viele Wochen nach Auflösung der Infektiosität nachgewiesen werden. >>> https://www.cebm.net/covid-19/infectious-positive-pcr-test-result-covid-19/

Fazit: Grundsätzlich ist KEIN PCR-Test für die Diagnose einer Krankheit zugelassen und dieser wurde dafür auch nicht konzipiert! Der PCR sagt NICHTS darüber aus ob eine aktive Infektion vorliegt bzw. ob gar eine Erkrankung vorhanden ist. Wenn also auch 3 Monate alte und inaktive Virenfragmente erkannt werden, wie soll dann ein positiver PCR-Test als sicherer Beweis für eine aktive oder auch subklinische Infektion gelten können? Herr Drostens Aussage ist somit ebenfalls reine Makulatur also damit falsch!

Vom Autor:

"Wie kann der Präsident der Bundesärztekammer behaupten, es gäbe für die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit keine Evidenz, wenn selbst die WHO diese weltweit empfiehlt?"

Viellleicht weil er einfach Recht damit hat und er darum weiß, das es ein vielfaches mehr an Studien gibt, die eine entsprechende Wirksamkeit bestreiten oder zumindest stark bezweifeln.

Vom Autor:

"Wir wissen mittlerweile aus einer Vielzahl von Studien, dass es bei ca. 30% der Erkrankten zu einem komplizierten Verlauf kommt, der oftmals in das Auftreten von Langzeitschäden mit monatelanger Rekonvaleszenz mündet. Da sind junge Patienten ausdrücklich nicht ausgenommen. Wir wissen, das Covid-19 eine Multisysteminfektion ist, die eine Vielzahl von anhaltenden Organschäden verursachen kann."

1. Man weiß noch gar nichts über solche Dinge wie Langzeitfolgen, da die Zeitspanne die nötig wäre um darüber verlässliche Aussagen treffen zu können, bisher einfach viel zu kurz gewesen ist. Für die Influenza hingegen, wären die vom Autor beschriebenen möglichen Komplikationen und Spätfolgen allerdings zutreffend beschrieben.

2. Bei 30% der Erkrankten soll es also zu einem schweren Verlauf kommen? Also .... circa 40% aller infizierten Personen (auch über 70 Jahren) bleiben symptomfrei, circa 80% aller Personen zeigen höchstens milde Symptome, und circa 95% zeigen höchstens moderate Symptome und müssen nicht hospitalisiert werden. >>> https://www.washingtonpost.com/health/2020/08/08/asymptomatic-coronavirus-covid/

Auch die bisher konkret ermittelten Hospitalisierungsraten von 1-2% passen da natürlich überhaupt nicht ins Bild. Populationsbasierte Antikörperstudien haben nämlich gezeigt, dass die tatsächlichen Kranken­haus­auf­enthaltsraten nahe bei 1% liegen, was im Bereich der Kranken­haus­auf­enthaltsraten für Influenza (1 bis 2%) liegt. >>> https://www.cdc.gov/flu/about/burden/index.html

Ebenfalls stellte die US-amerikanische CDC fest, dass die Covid-19-Hospitalisierungsraten für Personen ab 65 Jahren „innerhalb der Influenza-Hospitalisierungsraten liegen“, wobei die Raten für Personen zwischen 18 und 64 Jahren etwas höher und für Personen unter 18 Jahren „viel niedriger“ (im Vergleich zur Influenza) sind . >>> https://www.cdc.gov/coronavirus/2019-ncov/covid-data/covidview/index.html

Auf solche "Pseudofaktenchecker" kann bwz. sollte man also gern und getrost verzichten.

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