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Avatar #805968
am Montag, 26. Oktober 2020 um 08:18

Berliner Strategie

Kommentar zur Nachricht
Berlin steuert im Kampf gegen Coronavirus um
vom Freitag, 23. Oktober 2020
Diesen epidemiologischen Offenbarungseid als Strategie zu bezeichnen, finde ich nicht nur unverständlich sondern irreführend. Kein guter Wissenschaftsjournalismus.
Avatar #759489
am Montag, 26. Oktober 2020 um 15:43

Strategiewechsel ist nötig

Aber etwas anders, ich zitiere:

Sieben Regionen in Deutschland reißen derzeit die von der Politik festgelegte Obergrenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner pro Woche. Dieser Schwellenwert wurde allerdings im Frühjahr festgelegt, moniert Charité-Professor Willich. Der Mediziner plädiert für ein Umdenken.

Aus Sicht des Direktors am Institut für Epidemiologie an der Charité Berlin, Professor Stefan Willich, fehlt für die statistische Einschätzung der Corona-Zahlen ein "vernünftiger Bezugsrahmen". Vor fünf Monaten sei der Schwellenwert von 50 Neuinfektionen pro Woche pro 100.000 Einwohner definiert worden.
"Das schien damals präzise, war aber eigentlich immer nur ein grober Anhaltspunkt", sagte Willich im RBB-Inforadio. So würde dadurch etwa nicht unterschieden, ob die infizierte Person tatsächlich ernsthaft erkrankt ist oder nur zufällig getestet wurde. Außerdem werde jetzt mehr getestet als im Frühjahr. "Das heißt, allein wegen der Anzahl der Testungen ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass man hier diese Zahl mal überschreitet. Dann gibt es keinen vernünftigen Bezugsrahmen", so Willich.

https://www.n-tv.de/panorama/Charite-Mediziner-sieht-Grenzwert-kritisch-article22080822.html

Und hier:
https://www.focus.de/gesundheit/news/umgang-mit-corona-richtwerten-wird-zu-willkuerlich-alarm-geschlagen-ploetzlich-gibt-es-zweifel-an-der-50er-marke_id_12518736.html

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