DÄ plusForenKommentare NewsDas gab es doch schonmal

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Avatar #816333
am Montag, 26. Oktober 2020 um 23:20

Das gab es doch schonmal

und es war gut so.
Avatar #106067
am Mittwoch, 4. November 2020 um 14:33

NEUE GKV-REZEPT-VORSCHRIFTEN

DER PURE WAHNSINN!
Arznei­mittel­verschreibungs­verordnungs (AMVV)-Strategen, Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Bundesapothekerkammer (BAK), Apothekenverbände und Gesundheits-Politiker machen sich lächerlich: DJ steht als Abkürzung für Disk Jockey, der/die Tonträger vor einem Publikum abspielt.

Ihr neckisches >>Dj<<, ausgerechnet mit französischen An- und Abführungszeichen als Abkürzung für „Dosierungsangabe vorhanden: ja“, entlarvt sich als absurd, wenn es auf Impfstoffrezepten für Patienten/-innen stehen muss.

Hausärztinnen/Hausärzte schreiben seit Jahrzehnten Dosierungen/Verordnungspläne. Ursachen für Verunsicherung, Desorientierung und Noncompliance unserer Patienten sind, dass sie bisher nie eine Kontrolle über ihre Rezepte und Medikationen haben, weil ihnen das rote GKV-Kassenrezept nach Muster 16 mit Medikamenten und Arzt-Signatur in der Apotheke weggenommen wird, und sie ihre Verordnungen nicht kontrollieren können.

Mein Hinweis an versorgungsfern und medizinbildungsfremd agierende "Gesundheits"-Politiker, -Bürokraten, Krankenkassen, bzw. Medien und Öffentlichkeit: Für meine Patienten ausgestellte Rezepte (lat. für recipe=„nimm“ Rp.) tragen seit 1992 generell die Signatur als Medikamenten-Einnahmevorschrift. M.D.S. (lat. misce, da, signa "mische, gib und bezeichne“), mit S. abgekürzt (signa=„bezeichne“), nennt Anzahl, Art und Dauer der Anwendung des Arzneimittels. Meinen Patienten wird genau dieses Vertragsarzt-Rezept (aktuell Muster 16) seit Bestehen der GKV in den Apotheken ersatzlos weggenommen. Das ist die Ursache für ständige AMVV-Novellen und Medikamentenpläne. Patienten kommen nach Arzt-/Apotheken-Besuchen mit "Pillenschachteln" nach Hause und rätseln, wer aus verschiedenen Fachrichtungen Ihnen das mit unterschiedlichsten Dosierungen verschrieben haben könnte?

Rp. nach Muster 16 gehören grundsätzlich in die Hände des Patienten zurück und nicht nur in den Orkus der Abrechnungs-Bürokratie!

Mf+kG, Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

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