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Avatar #831974
am Mittwoch, 28. Oktober 2020 um 18:46

Wir normieren mal wieder

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COVID-19: Ohne Nachverfolgbarkeit gerät Infektionsgeschehen außer Kontrolle
vom Mittwoch, 28. Oktober 2020
Vorwort an meine Kritiker: Ich rechne nicht schön, ich ordne die Zahlen ein! Das schafft man aber mit der Tagesschau als Grundlage nicht! Destatis hilft da weiter. und schon verfliegt die Hysterie.
Die durchschnittliche Sterbefallzahl für die Jahre 2016-2019 lag für Woche 40 bei 16634, für Woche 46 bei 17847, wobei das Minimum bei 16842 und das Maximum bei 18591 Fällen in KW 46 lag. Das ergibt schon rein statistisch zu erwartende 1213 zusätzliche Sterbefällen pro Woche, selbst 2000 oder mehr wären normal. Welche Art prophetische Fähigkeiten muss man da an den Tag legen, um Sterbefällen an einer bestimmten akuten Atemwegserkrankung im Bereich von 500-800 für eine Woche in der Erkältungssaison vorherzusagen? Allein in Kalenderwoche 33 sind in Deutschland in einer einzigen Woche 3249 Tote mehr zu beklagen gewesen, als im Durchschnitt der Vorjahre - mutmaßlich aufgrund der Hitze. Wann bauen wir Klimaanlagen in die Altersheime ein? Coronabedingt sind seit der Einführung der Zählung 10183 Menschen verstorben (Stand gestern RKI) - bei über 600'000 Toten insgesamt in dieser Zeit. Mit über 80 sterben in Deutschland die Leute zu etwa 10% an Atemwegserkrankungen. Bei 939'500 Todesfällen im Jahr 2019 insgesamt und einem medianen Sterbealter von etwa 81 starben in Deutschland 2019 also mehr als 470'000 Menschen über 80 Jahre, davon wohl 47'000 an einer Atemwegserkrankung, also etwa 3900 pro Monat im Durchschnitt. Unterstellen wir mal, dieser Durchschnittswert hätte über die letzten 8 Monate so bestanden, dann hatten wir 31'200 Tote aufgrund von Atemwegserkrankungen über 80 Jahre seit Anfang März. Übersterblichkeit in summa gibt es wegen Corona in Deutschland nicht, also geht wohl auf das Konto von Corona höchstens jeder dritte, der statistisch gesehen wohl sonst einem anderen Infekt zum Opfer gefallen wäre. Um die anderen zwei von drei, also 20'000 machen wir uns zudem überhaupt keine Gedanken - Test, Nachverfolgung, Quarantäne? Wie begründet man das denn? Hört doch endlich mit diesem Unsinn auf!
Avatar #835694
am Mittwoch, 28. Oktober 2020 um 19:40

COVID-19: Ohne Nachverfolgbarkeit gerät Infektionsgeschehen außer Kontrolle

Wir haben ein COVID-19 Dashboard wohin die Behoerden informiert werden bis zu 12 Tagen voraus wo die Infetionsketten sich bewegt. Mittels AI und aktuelle Daten von dem Corona-Warn App. Wir moechten das Dashboard gerne anbieten an die Deutsche Behoerden um lokale Lockdowns zu ermoeglichen statt eine Bundesweite Lockdown. Mittels das Dashboard koennen Resourcen geplannt und effizient eingesetzt werden. Werde mich sehr freuen ein Bericht zu bekommen von derjenige der mir helfen kann dieses Dashboard in Deutschland zu aktivieren. Danke und MfG Nicollet Kok
Avatar #106067
am Mittwoch, 28. Oktober 2020 um 20:37

Wie passt das zusammen?

Einerseits wird beklagt: Ohne Nachverfolgbarkeit gerät das Infektionsgeschehen bei COVID-19 außer Kontrolle.
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117819/COVID-19-Ohne-Nachverfolgbarkeit-geraet-Infektionsgeschehen-ausser-Kontrolle

Andererseits wird die Abkehr von der individuellen Kontaktperso­nen­nach­verfolgung durch die Gesundheitsämter sowie die Einführung eines bundesweit ein­heitlichen Ampelsystems gefordert.

Wie sollen dann zusätzlich alle relevanten Kennzahlen wie Infektionszahlen, Anzahl der durchgeführten Tests, stationäre und intensivmedizinische Behandlungskapa­zitäten einbezogen werden.

Die letztgenannten Forderungen werden sowohl vom Chef der Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), dem orthopädischen Kollegen Dr. med. Andreas Gassen, als auch von Prof. Dr. med. Hendrik Streeck, Prof. Dr. med. Jonas Schmidt-Chanasit und KBV-Vize, Dr. med. Stephan Hofmeister erhoben. Die Gesundheitsämter sollten zudem eine Priorität auf Fälle mit Bezug zu medizinischen und pflegerischen Einrichtungen oder Veranstaltungen mit vielen Infizierten legen. Sie gaben ihrer Hoffnung Ausdruck, dass sich die Politik offen für ihre Diskussionsanregungen zeigt.

Risikogruppenadaptierte Maßnahmen unterscheiden sich damit aber kaum noch von regierungsamtlichen Bund-Länder-Runden.

Prof. Dr. med. Hendrik Streeck & Co verfolgen mit Blick auf die heutigen Gespräche der Bundes­kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Länder damit m.E. eher eigene Profilneurosen und zerstören mit ihrer Kakophonie jegliche Reste von Konsens bei der Bekämpfung von SARS-CoV-2-Infektionen und COVID-19-Erkrankungen.

Warum sich ärztliche Berufsverbände wie z. B.
› Kassenärztliche Bundesvereinigung
› Ärzteverband Deutscher Allergologen e.V. (AeDA)
› Berufsverband der Coloproktologen Deutschlands e.V. (BCD)
› Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC)
› Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V. (BVDD)
› Berufsverband der Deutschen Hämostaseologen e.V. (BDDH e.V)
› Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ)
› Berufsverband der niedergelassenen Kinderchirurgen Deutschlands e.V. (BNKD)
› Bundesverband der Niedergelassenen Diabetologen in Deutschland (BVND)
› Bundes­psycho­therapeuten­kammer (BPtK)
› Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)... sich vor diesen Karren
spannen lassen und sich dabei wie unkritische Lemminge verhalten, bleibt vollkommen unverständlich.

› Prof. Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für Virologie der Universität Bonn und
› Prof. Jonas Schmidt-Chanasit, Leiter der Abteilung Arbovirologie am Bernhard-Nocht-Institut für
Tropenmedizin in Hamburg,
sind nicht die alleinigen Experten, Meinungsmacher und -führer in der globale CORONA-Pandemie-Welt

Mf+kG, Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
Avatar #621880
am Mittwoch, 28. Oktober 2020 um 21:19

Titel

Die Berichterstattung in der online-Ausgabe des DÄ wird immer unseriöser.
Mit solchen Überschriften wird nur Panik und Hysterie geschürt, ein Pseudo-Wissen vorgeführt, das nicht belegt ist. Peinlich!.
Avatar #88255
am Donnerstag, 29. Oktober 2020 um 08:26

Nachverfolgung von Infektionsketten?

Eine „Nachverfolgung von Infektionsketten“ im Sinn einer klassischen Quellensuche ist in den meisten Gesundheitsämtern schon lange nicht mehr möglich. Angesichts von Hunderten oder, je nach Bevölkerungszahl, Tausenden von Kontaktpersonen pro Tag ist mehr als ein Abtelefonieren im Akkord mit Standardsprüchen nicht möglich. Ein Gegenchecken von Kontakten, eine routinemäßige Nachermittlung von Kontaktpersonen, die der Indexfall nicht angegeben hat, übersteigt fast überall die personellen Kapazitäten. Gar nicht auszudenken, wenn das Virus erst mal in die Gesundheitsämter vordringt und große Teile der Beschäftigten in Quarantäne befördert. Ich fürchte, dass dann von einigen Amtsleitern eine Quarantäne „vor Ort“ angeordnet wird, also im Amt, mit Essen auf Rädern, Feldbetten und mobilen Duschen. Dann ist auch für mich Schluss mit lustig!

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