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am Freitag, 30. Oktober 2020 um 11:14

GEWICHTSABNAHME ERHÖHT GALLENSTEINRISIKO

Kommentar zur Nachricht
Adipositas: Bariatrische Operation kann Lebenserwartung nur teilweise normalisieren
vom Donnerstag, 29. Oktober 2020
Offenbar haben die schwedischen Register-Analytiker übersehen bzw. gar noch nicht registriert oder realisiert:

Bariatrische Magen-OP'sE erhöhen insbesondere bei Patientinnen das Risiko für Gallensteine und Komplikationen. https://www.gesundheitsinformation.de/gallensteine.2368.de.html

"Risikofaktoren
Bekannt ist, dass folgende Faktoren das Risiko für Gallensteine erhöhen:

Alter: Vor allem ab 40 Jahren steigt das Risiko für Gallensteine an.
Veranlagung: wenn in der Familie Gallensteine aufgetreten sind.
Geschlecht: Frauen bekommen häufiger Gallensteine als Männer. Man vermutet, dass das weibliche Geschlechtshormon Östrogen das Risiko für Gallensteine erhöht.
Schwangerschaft.
Einnahme der Verhütungspille oder von Östrogentabletten in den Wechseljahren (Hormontherapie).
Funktionsstörung der Gallenblase: Das Organ kann sich nicht richtig zusammenziehen.
Kurzdarm-Syndrom: eine Folgeerkrankung, die nach chirurgischer Entfernung eines großen Teils des Dünndarms auftreten kann.
Diabetes mellitus.
Leberzirrhose: eine schwere Erkrankung der Leber, die durch Stoffwechselkrankheiten oder hohen Alkoholkonsum verursacht wird.
starkes Übergewicht.
starker Gewichtsverlust in kurzer Zeit: häufig zum Beispiel bei stark Übergewichtigen, deren Magen operativ verkleinert wurde.
spezielle, kalorienreiche Sonden- und Trinknahrung.
Erkrankung, bei der es zum erhöhten Abbau von roten Blutkörperchen kommt (Hämolyse)..."

Kardiologen, bariatrische Chirurgen, Gastroenterologen u n d Epidemiologen müssten auch in Schweden einfach besser zusammenarbeiten!

Mf+kG, Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund

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