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Avatar #836044
am Samstag, 21. November 2020 um 12:59

BÄK-Zuständigkeit fürs Update des BTMG

Kommentar zur Nachricht
Psilocybin: Psychedelische Droge lindert in Studie schwere Depressionen
vom Mittwoch, 18. November 2020
Es wird wohl dasselbe Elend wie beim Hanf: jeder der sich gegen Psychopharmaka wehrt, bekommt die Indikation um die Ohren gehauen, schlimmstenfalls anhand gemutmaßter Gefährdungslagen. Aber sobald es um die Zuordnung von Wirkstoffen zum BTMG geht, ist allein der Toxikologe zuständig, der wiederum ablehnt irgendein Gift irgendwo als indiziert zu bewerten. Die Dosis der Pandora ist dank Berufshaftpflichtversicherern selten als LD50 nachgewiesen worden und wird wohl auch nach Mengele mangels Sammelklagen im Patientenrecht ewig Geheimnis des Quacksalbers an der nächsten Straßenecke bleiben, falls der überhaupt Buch über seine Kundschaft führt.

https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Betaeubungsmittel/_node.html
Avatar #790904
am Samstag, 21. November 2020 um 13:50

Mal sehen, wann das in der Praxis ankommt

Ein amerikanischer Autor wies auf diese Studien in einem seiner letzten Bücher hin. Er nahm alle bekannten Halluzinogene im Selbstversuch und traf danach die führenden Forscher zu Gesprächen. Spannend, das gerade die USA auch hier wieder mal Vorreiter sind - siehe Thema Hanf.

Die Ergebnisse/Hinweise, dass bereits 1-2 Sitzungen bei langjährig bestehenden Depressionen zu tiefgreifenden Verbesserungen führten, sollte jeden Mediziner hellhörig werden lassen. Die Hersteller der gängigen Antidpressiva bekommen von solchen Meldungen vmtl eher selbst Depressionen...
Avatar #79783
am Sonntag, 22. November 2020 um 00:48

Crux des BtMG

Durch die Einordnung psychotroper Substanzen als nicht verkehrsfähige Betäubungsmittel ist ein spezifisch deutsches Handicap.
BtM dürfen ausschließlich zur Krankenbehandlung eingesetzt werden - und zwar nur in den bekannten Indikationen.
Das verbietet jegliche Studien, bei denen ja die Stoffe gesunden Probanden verabreicht werden müssen.
Deshalb gibt es bis heute zB keine verkehrsmedizinisch validierte Untersuchung zu den Auswirkungen von Cannabis auf die Fahrtauglichkeit, da die BtM-Verabreichung auch im Ausland für deutsche Forscher verboten ist.
Studien mit Psilocybin laufen in Basel und Zürich seit vielen Jahren, die Briten forschen an Extasy (MMDA) bei der Suchtbehandlung, auch mit LSD laufen entsprechende Projekte - in Deutschland rechtlich unmöglich...
Avatar #836436
am Dienstag, 24. November 2020 um 08:09

Psychedelische Droge

Hatte in einer Doku aus der Schweiz angeschaut indem psychisch Kranke und Menschen die an Depressionen erkrankt waren wurden mit LSD therapiert und sehe da es hilft. Leider muss man schweitzer Staatsbürger sein um damit behandelt zu werden. Ich bin an paranoide Schizophrenie mit schwerer Depressionen erkrankt. Warum wird etwas verboten was einem helfen kann verdammt nochmal ?!

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