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Avatar #851604
am Montag, 30. November 2020 um 10:44

Liebe Alle,

Wenn ich des richtig verstehe meint der Author dass im großen und ganzen
gesehen die Maßnahmen schlimmer für die Gesundheit sind als die Krankheit
selber. Das wage ich nicht zu beurteilen. Überspitzt formuliert ist bis jetzt aber noch
niemand an Langeweile gestorben, sehrwohl aber an Covid 19.
Der Author des Artikels gibt auch keine Begründung, Quellen oder Daten an um
zu seine Aussagen zu untermauern. Das scheint einfach nur seine Meinung zu sein?

Es ist nicht klar was der Author mit "falsch positiv getestet” meint. Ist jemand der
positiv testet weil er den Virus in sich hat aber keine Symptome zeigt und
nicht infektiös ist "falsch positiv" oder "richtig positiv"? Die Antwort sollte zweitere sein, es handelt sich hier um ein richtig positives Ergebnis. Ein falsch positiver Test liegt nur dann vor wenn der Test ein positives Ergebnis liefert obwohl die Probe kein Erbgut des Virus enthält. Dies kommt allerdings nur sehr selten vor.

Hier ein paar (einigermaßen) unabhängige Faktenchecks:
https://correctiv.org/faktencheck/hintergrund/2020/11/24/coronavirus-faktenchecks-diese-behauptungen-hat-correctiv-geprueft/

Also liegt das Problem nicht am Test sondern an der Interpretation der Ergebnisse. Auf jeden Fall
zeigt ein positiver Test den Kontakt mit und damit die Verbreitungsgeschwindigkeit des Virus an und so wie ich das verstehe
ist es das worum es geht wenn man die Anzahl der nach obiger Definition richtig-positiven Tests verwendet um Maßnahmen
zu rechtfertigen.

Ich stimme zu dass die mediale Berichterstattung zu aggressiv ist und und
teilweise nicht genug darauf geachtet wird wie Dinge formuliert werden. Aber das
ist bei allen Themen so. Kommt auch stark auf die Zeitung an die man liest.
Avatar #851612
am Montag, 30. November 2020 um 11:05

Schwurbelarzt

Man muss nur etwas nach dem Herrn Hans Jürgen Scheurle recherchieren. "Weltschöpfung durch Sinne" auf Lanzarote ...
1975 Dissertation zum Thema: Überwindung der Subjekt-Objekt-Spaltung in der Sinneslehre ...
Dieser Herr hat mehr Wissen über Viren wie ein Herr Drosten?
Avatar #851635
am Montag, 30. November 2020 um 12:59
geändert am 30.11.2020 14:40:29

@ReSeT: (Fast) uneingeschränkte Zustimmung!

Mit Ausnahme einiger unsachlicher Seitenhiebe auf Personen (hier nur eingeschränkte Zustimmung) und der bereits von "bogerf" angemerkten Kritikpunkte.


Um meine "Corona-bedingte" schlechte Laune samt Lähmungserscheinungen zu vertreiben habe ich kürzlich aus einer Mischung von Verzweiflung und Wut (wegen Totschweigens vieler Infos) einen Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung geschrieben. Ein Automat teilte mir umgehend mit, dass ich mir keine Hoffnung auf eine echte Antwort machen solle.

So kam ich auf die Idee, meine Gedanken wenigstens mit Menschen aus meinem näheren und mittelnahen Bekanntenkreis sowie z.B. in diesem Forum zu teilen.





Gesendet: Freitag, 27. November 2020 um 17:27 Uhr
Von: warrwirr
An: forum@sueddeutsche.de
Betreff: Hilferuf

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach langem Studium (Chemie-Diplom, Medizin, Psychoanalyse) und vielfältiger Berufs- bzw. Lebenserfahrung als Arzt bzw. Mitmensch gehöre ich inzwischen mit fast 72 Jahren hinsichtlich des viralen Geschehens der sog. Risikogruppe an.

Ich wende mich an Sie, weil ich meine zunehmende Verzweiflung registriere, gespeist durch die Unmöglichkeit mich bemerkbar zu machen. Meine Wortmeldungen an offizielle Stellen und Medien wurden bestenfalls mit eher nichtssagenden Textbausteinen beantwortet, meist aber komplett ignoriert.

Zwar entdeckte ich in jüngster Zeit z.B. in der SZ Leserbriefe und Kommentare, die mich Hoffnung schöpfen ließen. Aber sie befinden sich wie in einer Parallelwelt, aus der sie die "Realität" (noch?) nicht erreicht haben. Ich sehe mich von einer in dauerhafter Problemtrance befindlichen Führungsriege dominiert, die sich selbst Durchblick sowie Macher-Qualitäten zubilligt, und empfinde die resultierenden aktionistischen Maßnahmen nahezu unerträglich. Diese Welt ist verrückt, und ich sehe mich ihr ohnmächtig ausgeliefert, durch unsinnige Bestimmungen reglementiert, eingesperrt, obwohl ich schon seit Jahren freiwillig einen relativ zurückgezogenen (quarantäne-ähnlichen) Lebensstil pflege. Das freiheitliche Potenzial und mit ihm die Lebensfreude sind stark beschädigt, paradoxerweise unter dem Deckmantel eines angeblichen Schutzschirms für die einseitig informierte, angsterfüllte (gemäß szenarienpapier_BMI u.a. auf der Webseite des BMI) und leider wenig kritische Bevölkerung!

Insbesondere vermisse ich von Beginn an eine echte Auseinandersetzung mit den anderen Sichtweisen, welche aus meiner Perspektive trotz der komplexen Verhältnisse nachvollziehbare Fakten beinhalten. Nach wie vor bleiben in den deutschen Medien unliebsame Kontrahenten noch immer weitestgehend außen vor.
Weswegen werden diese Gegenmeinungen nahezu systematisch ausgeblendet, nicht zuletzt auch von Ihrer Redaktion? Viele der kontrapunktischen Argumente haben bedeutsame Inhalte, sind gerade deswegen den Verantwortlichen sicherlich bereits zur Kenntnis gelangt, werden jedoch konsequent totgeschwiegen, anstatt sie zumindest versuchsweise sachgerecht zu widerlegen. Die einzige Begründung, die mir dazu einfällt, ist die Vermeidung eines drohenden Gesichtsverlust der Regierung, weil man eventuell einen sehr weit reichenden Irrtum eingestehen müsste.

Damit wäre das Wesentliche dargelegt. Es ist erschreckend, besorgniserregend und traurig genug. Symbolbegriffe wie Hydra oder Höhlengleichnis reichen zwar menschheitsgeschichtlich weit zurück, sind aber kaum mehr präsent bzw. inhaltsleer geworden.

Es folgt noch eine willkürlich zusammengestellte Liste (mit PDF-Quellen im Anhang) von wichtigen Informations-Puzzelteilen, die Ihnen bisher nicht der Rede wert waren (zumindest nach aktuell durchgeführtem Suchlauf unter https://www.sueddeutsche.de/news):
- die allermeist gute, sorgfältige Aufklärungsarbeit des Corona-Ausschuss (https://corona-ausschuss.de/)
- die Einreichung einer Klage von Rechtsanwalt Dr. R. Fuellmich beim Landgericht Berlin (https://corona-ausschuss.de/dokumente/ dort Download: Klage-LG-Berlin-231120-anonym.pdf)
- Statement des ehemaligen Vice President und Chief Science Officer von Pfizer Inc., Dr. Mike Yeadon, zum PCR-Test
- Statement von Dr. Roger Hodgkínson (kanadische PCR-Test-Hersteller, Medizinprofessor und Chairman of the Royal College of Physicíans and Surgeons Ottawa)
- Urteil eines portugiesischen Berufungsgerichts vom 11.11.2020
- Bulletin der WHO zur Metastudie von Prof. Ioannidis hinsichtlich der Letalität von COVID-19
- Offener Brief belgischer Ärzte von Anfang Oktober 2020 (besser kann man's nicht formulieren)
- Es fehlen Daten zur Intensivbetten-Belegung aus den Vorjahren (u.a. 2019 / 2018) zum einfachen Vorher-Nachher-Vergleich.
- Hinterfragung / Erklärung wie die sensationell hohe Wirksamkeit der gefundenen Impfstoffe zustande kommt.
- Diskussion möglicher unerwünschter Nebenwirkungen der Impfung (Stichworte: Unfruchtbarkeit / Syncitin und Cytokin-Sturm)
- Die stattliche Anzahl von Todesfällen z.B. durch Nosokomial-Infektionen bleibt so gut wie unerwähnt, auf COVID-19 schaut man aber wie durch eine Lupe.
- Die elf Jahre alte Dokumentation von Arte "Profiteuere der Angst" wäre eine Empfehlung wert.
- Fragen nach der Verhältnismäßigkeit des Opferns ehemals "Heiliger Kühe" wie Schwarzer Null und Maastricht-Kriterien durch Milliarden-Ausgaben
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am Montag, 7. Dezember 2020 um 10:39

Der PCR-Test ist kein Gold-Standard

http://docmacher.de/index.php/beitrag/der-pcr-test-der-gold-standard-in-der-covid-diagnostik.html

Und Correctiv.org ist kein Journalismus.

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