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Avatar #851612
am Montag, 30. November 2020 um 11:05

Schwurbelarzt

Man muss nur etwas nach dem Herrn Hans Jürgen Scheurle recherchieren. "Weltschöpfung durch Sinne" auf Lanzarote ...
1975 Dissertation zum Thema: Überwindung der Subjekt-Objekt-Spaltung in der Sinneslehre ...
Dieser Herr hat mehr Wissen über Viren wie ein Herr Drosten?
Avatar #851604
am Montag, 30. November 2020 um 11:11

Liebe Alle,

Wenn ich des richtig verstehe meint der Author dass im großen und ganzen
gesehen die Maßnahmen schlimmer für die Gesundheit sind als die Krankheit
selber. Das wage ich nicht zu beurteilen. Überspitzt formuliert ist bis jetzt aber noch
niemand an Langeweile gestorben, sehrwohl aber an Covid 19.
Der Author des Artikels gibt auch keine Begründung, Quellen oder Daten an um
zu seine Aussagen zu untermauern. Das scheint einfach nur seine Meinung zu sein?

Es ist nicht klar was der Author mit "falsch positiv getestet” meint. Ist jemand der
positiv testet weil er den Virus in sich hat aber keine Symptome zeigt und
nicht infektiös ist "falsch positiv" oder "richtig positiv"? Die Antwort sollte zweitere sein, es handelt sich hier um ein richtig positives Ergebnis. Ein falsch positiver Test liegt nur dann vor wenn der Test ein positives Ergebnis liefert obwohl die Probe kein Erbgut des Virus enthält. Dies kommt allerdings nur sehr selten vor.

Also liegt das Problem nicht am Test sondern an der Interpretation der Ergebnisse. Auf jeden Fall
zeigt ein positiver Test den Kontakt mit und damit die Verbreitungsgeschwindigkeit des Virus an und so wie ich das verstehe
ist es das worum es geht wenn man die Anzahl der nach obiger Definition richtig-positiven Tests verwendet um Maßnahmen
zu rechtfertigen.

Ich stimme zu dass die mediale Berichterstattung zu aggressiv ist und und
teilweise nicht genug darauf geachtet wird wie Dinge formuliert werden. Aber das
ist bei allen Themen so. Kommt auch stark auf die Zeitung an die man liest.
Avatar #66025
am Montag, 30. November 2020 um 11:18

Verbreitung von Falschinformationen

Beim lesen des Leserbriefs von Herrn Scheurle fängt jeder ernstzunehmende Mediziner an zu weinen. So viel Unverständnis in Briefform gegossen und leider auch noch veröffentlicht. Inhaltlich ist das in etwa so stimmig wie die Behauptung, die Erde sei flach. In dem Zusammenhang auch interessant der hier nachzulesende Leserbrief desselben Herren aus dem Jahr 2008, in dem er gegen die zugunsten individueller Betrachtungen die Validität randomisierter Studien zu Felde zieht. Man mag sich daher denken, wie evidenzbasiert die Behauptungen in diesem Leserbrief jetzt sind.
Eines sind sie gewiss: Ein Bärendienst an der klaren ärztlichen Kommunikation in einer Zeit, wo diese dringend geboten ist.

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