szmtag Forum: Wie oft waren Sie von Grippe betroffen?
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Avatar #745246
am Mittwoch, 2. Dezember 2020 um 06:34
geändert am 02.12.2020 06:37:21
geändert am 02.12.2020 06:40:21

Eine Grippe hinterlässt auch Spuren im Gehirn

Kommentar zur Nachricht
Wie SARS-CoV-2 das Gehirn infiziert
vom Montag, 30. November 2020
Ich hoffe sehr darauf, das mein Kommentar zu diesem Thema nicht wieder gelöscht wird. Für mich ist außerdem nicht ersichtlich, warum gegenteilige und schon lang dokumentierte Erkenntnisse hier keine Erwähnung finden dürfen. Und das besonders gerade dann, wenn sie denen im Text angegebenen Informationen KLAR wiedersprechen bzw. sich das Ärzteblatt im Bezug auf frühere Beiträge hier auch nachweislich selbst wiederspricht.

Ich zitiere dazu erneut aus dem Orignaltext:

"Die Gefährlichkeit von SARS-CoV-2 beruht darauf, dass es anders als beispielsweise Grippeviren nicht nur die Lungen befällt. Wissenschaftler haben das Virus in den letzten Monaten in verschiedenen anderen Organen nachgewiesen, darunter auch im Gehirn."

>>> https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/89489/Wie-die-Grippe-dem-Gehirn-schadet
>>> https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/grippe/risikofaktoren-komplikationen-todesfaelle/
>>> https://infekt.ch/2014/04/gehaeufte-und-schwere-neurologische-manifestationen-bei-influenza-infektionen/
>>> https://www.kgu.de/einrichtungen/institute/zentrum-der-hygiene/medizinische-virologie/diagnostik/leistungsverzeichnis/klinische-manifestationen-bei-virusinfektionen/
>>> https://www.spektrum.de/news/eine-grippe-hinterlaesst-spuren-im-gehirn/1547415
>>> https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/medizin/wie-grippe-langfristig-das-gehirn-veraendert-13372546
>>> https://magazin.tu-braunschweig.de/pi-post/grippe-mit-langzeitfolgen/
>>> https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Schaedigen-Grippe-Viren-das-Gehirn,grippe258.html
>>> https://www.coliquio.de/wissen/Praxis-Wissen-kompakt-100/Grippespezial-2-100
Avatar #672734
am Mittwoch, 2. Dezember 2020 um 11:10

Wie oft waren Sie von Grippe betroffen?

Das wäre zumindest hier einmal interessant Andre B. ... der mit der Tarnkappe diesen Bereich temperiert ...
Avatar #789658
am Mittwoch, 2. Dezember 2020 um 21:41

Eine Grippe hinterlässt auch Spuren im Gehirn

Danke für Ihren Beitrag.
Avatar #789658
am Donnerstag, 3. Dezember 2020 um 08:46

@Andre B.

Hallo Andre B., Ihren Lin k habe ich gelesen. Petechiae in Zusammenhang Zusammenhang mit DT habe ich schon mal gelesen. In Zusammenhang mit Hep B bis dato noch nicht.
Das Zentrum f. Vasom. Funktionen liegt wohl im Gehirn (medulla obl.).
Die sichtbare Symtomatik verschwindet irgendwann, wie wäre anhaltende kogn. Dysfunktion erklärbar?
In Bezug auf COV gibt es so viele neue Erkenntnisse, die bisher nicht so gut erklärbar waren...
Liebe Grüße und lieben Dank
Avatar #745246
am Montag, 7. Dezember 2020 um 04:20
geändert am 07.12.2020 04:22:00
geändert am 07.12.2020 04:44:51
geändert am 08.12.2020 00:24:33

@2haeschen - Antwort

Hallo Andre B., Ihren Lin k habe ich gelesen. Petechiae in Zusammenhang Zusammenhang mit DT habe ich schon mal gelesen. In Zusammenhang mit Hep B bis dato noch nicht. Das Zentrum f. Vasom. Funktionen liegt wohl im Gehirn (medulla obl.). Die sichtbare Symtomatik verschwindet irgendwann, wie wäre anhaltende kogn. Dysfunktion erklärbar? In Bezug auf COV gibt es so viele neue Erkenntnisse, die bisher nicht so gut erklärbar waren... Liebe Grüße und lieben Dank
Hallo 2haeschen,

bezüglich Ihrer Frage "...wie wäre anhaltende kogn. Dysfunktion erklärbar? ..."

Untersuchungen des UKE in Hamburg deuten darauf hin, das nicht das "neuartige" Corona-Virus selbst das Gehirn schädigt, sondern wie bei der Influenza, die neurologischen Symptome vermutlich eine indirekte Folge der Virusinfektion sind. >>> https://www.thelancet.com/journals/laneur/article/PIIS1474-4422(20)30308-2/fulltext (bitte in die Adresszeile kopieren o. Link in neuem Tab öffnen)

Bezüglich der Influenza untersuchte eine Arbeitsgruppe um Martin Korte von der TU Braunschweig und Klaus Schughart vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung dazu den Hippocampus, der bekanntlich eine wichtige Rolle beim Lernen und für das räumliche Gedächtnis spielt und zudem besonders anfällig für Entzündungsprozesse ist. Tatsächlich ließen sich durch zwei der drei Viren noch 30 Tage nach der Infektion Veränderungen im Hippocampus nachweisen. So war die Zahl der dendritischen Dornen an den Nervenzellen deutlich reduziert – und damit die Zahl jener Zellen, von denen sie Signale empfangen. Auch sind in der betroffenen Hirnregion noch nach 30 Tagen wesentlich mehr Mikroglia aktiv, die an Entzündungsprozessen beteiligt sind. Entsprechend ist die Langzeitpotenzierung, also die zelluläre Basis von Erinnerungen, in solchen Fällen gestört.

Bemerkenswerterweise ist es für diesen Effekt anscheinend nicht wichtig, ob ein Grippevirus Nervenzellen infiziert oder nicht: Nur einer der zwei ins Gehirn vorgedrungenen Subtypen verursachte die beobachteten Langzeitfolgen. Wie die Genanalyse zeigt, aktivierte die Infektion vor allem Gene, die im Zusammenhang mit Entzündungen und dem Immunsystem stehen. Das spricht dafür, dass die Wechselwirkung zwischen Viren und Immunsystem für die langfristigen Störungen im Gehirn bedeutender ist als direkte Angriffe der Viren auf Nervenzellen. >>> https://www.jneurosci.org/content/38/12/3060

Ich hoffe ich konnte vielleicht ein wenig zur "Aufklärung" beigetragen, auch wenn dahingehend noch sehr viel an Forschungsarbeiten notwendig sein wird.

Mit freundlichen Grüßen
André B.

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