szmtag Forum: Fleischesser

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Avatar #852279
am Freitag, 4. Dezember 2020 um 09:04

Fleischesser

Kommentar zur Nachricht
EPIC-Studie: Vegetarische und vegane Ernährung könnte Knochenbruchrisiko erhöhen
vom Donnerstag, 3. Dezember 2020
Wenn in dem Artikel von Fleischessern gesprochen wird, sind dann Allesesser gemeint oder tatsächlich Leute die sich carnivore ernähren?
Avatar #852458
am Freitag, 4. Dezember 2020 um 12:18

Zu generische Grundhaltung

Ich denke das außer Acht gelassen wurde, dass Veganer sehr viel häufiger sportlich aktiv sind als "normal" Esser und dadurch alleine schon ein höheres Knochenbruchrisiko entsteht.

Zudem gibt es sehr gute Protein und Calcium alternativen für Veganer. Hüllsenfrüchte, Kohl, Nüsse uvm. Ein Ochse kann auch immense Muskeln aufbauen ohne je ein Steak gegessen zu haben ...

Das Milch ein guter Calcium Lieferant ist, wurde meines Wissens auch von anderen Langzeitstudien widerlegt. Sie erhöht zwar den Calcium Spiegel im Blut die Milchsäure fördert jedoch aktiv den Knochenabbau und fördert damit auch Osteoporose.
Avatar #40726
am Freitag, 4. Dezember 2020 um 12:21

Uralt und nicht ausreichend dargestellt

Die Studienergebnisse sind uralt (wie ja auch schon beschrieben). Wieso sie jetzt aus dem Hut gezaubert werden fragt man sich schon...
Eine wesentliche Info der Studie ist jedoch, dass das Risiko einer Fraktur für Veganer gleich ist wie bei Allesessern, sobald die tägliche Calciumaufnahme 525mg/Tag übersteigt, also deutlich unter der Empfehlung der DGE für Allesesser (vgl. auch calziurischer Effekt tierischen Eiweißes).
Die Aussage des Autors dieses Artikels, dass Veganer "mit dem Fleisch auf eine wichtige Proteinquelle verzichten" ist wirklich vollkommener Blödsinn und medizinisches Wissen des 19. Jhd.
Veganer nehmen praktisch in allen Kohortenstudien mehr als 10% ihrer Energie über Protein auf und liegen somit ebenfalls über der Empfehlung der DGE. Ebenso wie Allesesser, die laut nationaler Verzehrstudie II unter den Männern mit im Schnitt 18% Protein viel zu viel davon aufnehmen, was zunehmend im Verdacht steht das Risiko einer malignen Erkrankung zu erhöhen.
Mehr Ausgewogenheit und v.a. Tiefgang wäre schön!
Avatar #852723
am Freitag, 4. Dezember 2020 um 22:58

Dass sowas überhaupt seinen Weg in ein Ärzteblatt findet

Bitte lest mal die "China Study". Das viele Kalzium in den Milchproduktion ist dafür verantwortlich, dass es Osteoporose überhaupt gibt. Es bringt den Kalzium Haushalt und die sensible Kalzium Regelung unseres Körpers aus dem Gleichgewicht. Osteoporose ist eine Krankheit die es nur in Industrieländer gibt, also dort wo viel tierisches Eiweiß bzw. Milcheiweiss und Kalzium in hohen Mengen konsumiert wird. Die USA haben den größten Milchkonsum der Welt und die höchste Hüftbruchrate der Welt. Da stimmt was nicht. Ich weiss nicht, wie es überhaupt möglich ist, dass ein Artikel dieser Art im Ärzteblatt.de gezeigt werden kann. Es ist alles in Studien vorhanden aber das was hier steht macht keinen Sinn.
Avatar #79783
am Samstag, 5. Dezember 2020 um 01:24

Immerhin

Ist die EPIC-Studie die größte jemals weltweit durchgeführte Studie zu ernährungsbedingten Krankheiten, mit europaweit übe 500.000 Teilnehmern und einer Beobachtungszeit von bis zu 18 Jahren.
Dass diesem zum Zusammenhang von Ernährung und Krebs erhobenen Datenschatz immer neue Informationen extrahiert werden, ist völlig normal. wesentliche Änderungen des Ernährungsverhaltens sind ja nicht eingetreten - nur gibt es immer mehr Vegetarier und Veganer.
Die Ergebnisse sind immer noch relevant, nur ständig angezweifelt. EPIC hat die 5-am-Tag-Regel der Deutschen Gesellschaft für Ernährung genauso widerlegt wie die aus unsauberen kleinen Studien hergeleiteten Risiken von willkürlich definerten Fleischsorten...
auch wenn ALLE ernährungsmedizinischen Studien einen riesigen "reporting bias" haben und der wissenschaftliche Goldstandard des Experiments grundsätzlich fehlt, sind die EPIC-Daten zuverlässiger als die sonst übliche Ernährungswissenschaft "by eminence" statt "evidence"
Die Daten sind jedenfalls überzeugend und physiologisch nachvollziehbar.

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