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Avatar #789658
am Montag, 14. Dezember 2020 um 13:09

Ergänzung

Die Zahlen mit (+ 1683 zum Beispiel, dies ist die Differenz zum Vorjahr) hätten in Klammern stehen sollen ...

dann stellen wir fest, dass 3531 mehr Menschen im Monat November 2019 gestorben sind, als im November 2018.
Avatar #846986
am Montag, 14. Dezember 2020 um 19:28

Die WHO benennt die Sterblichkeit

...mit einer medianen IFR von 0,14 oder etwa nicht?
Und in der Gruppe unter 70 Jahren eine IFR von 0,05
Nur mal so für das Protokoll.
Avatar #106067
am Montag, 14. Dezember 2020 um 21:37

Infektionsepidemiologisch keine Empirie

Die Große Koalition (GROKO) plant den "Größten Lockdown" (GRÖLO) aller Zeiten, ohne sich auf empirische Zahlen, Daten, Fakten zu stützen.

Fakten:
- 83 Mio Einwohner mit
- 1,2 Mio SARS-CoV-2-Infizierten bisher offiziell
- 800.000 geschätzte Infektions-Dunkelziffer
- 1 Mio Genesene mit protektiven Antikörpern
- 20.000 Todesfälle mit/an COVID-19 gesamt
- fast 1 Mio Sterbefälle/Jahr saisonal variabel
- Nicht-Infizierte: Kein Ansteckungs- und Gefährdungspotenzial
- Infizierte: Hohes Ansteckungs- und Gefährdungspotenzial
- AHA (Abstand/Hygiene/Alltagsmasken) bei konsequenter Anwendung eindeutig wirksam
- fallende Tendenz bei 80 Mio in Deutschland derzeit ohne Infektionspotenzial
- steigende Tendenz 3 Mio Neu-Infizierte/Erkrankte/Verstorbene/Genesene
- Berufsgruppe Profifußballer: Nach dem Gesundheitswesen die einzige Kontaktsportart mit höchster Inzidenz unter den Aktiven
- Geimpfte werden noch nicht erfasst.

(Teil-)Lockdown, das ist hier die Frage?
Doch ist ein Lockdown, ebenso wie ein Teil-Lockdown, überhaupt verhältnismäßig und angemessen? Sind derart einschneidende Maßnahmen belegbar differenziert, effektiv und in weiten Teilen wirksam genug? Sind solche strengen staatlichen Maßnahmen und Auflagen für 3 Millionen existenziell Gefährdete vertretbar, wenn dadurch gleichzeit 80 Millionen als noch Nicht-Gefährdete empirisch gar nicht überzeugend geschützt werden können.

Infektionsepidemiologische Überlegungen
Durch einen unüberlegt strengen Lockdown würden derzeit etwa 80 Millionen Menschen ohne aktuelles Infektionspotenzial gar nicht zusätzlich geschützt bzw. unter Umständen sogar in eine infektionfördernde häusliche Umgebung zurückgedrängt werden. Somit entlarvt sich auch der Teil-Lockdown der letzten Wochen mit steigenden SARS-COV-2-Infektionszahlen, zusätzlichen COVID-19-Erkrankungen und bis zu 500 Exzess-Todesfällen pro Woche (!) als eher kontraproduktiv.

Sozialpsychologische Gedankenspiele
Wenn es weiterhin nur 3 Millionen direkt von der Pandemie-Betroffene gegenüber 80 Millionen Nicht-Betroffenen geben wird, besteht ein erhebliches, bio-psycho-sozales und gesellschaftliches Konfliktpotenzial. Die große Mehrheit der Bevölkerung wird
- empfänglicher für Verharmlosung, Leugnung, Vertuschung bzw. CORONA Leugner-, Querdenker- und Verschwörungstheorien,
- kritischer gegenüber einem staatlichen Generalverdacht und dirigistischen Eingriffen mit Kollektiv- und Sippenhaftung trotz unauffälligem, eigenen Immunstatus bezogen auf SARS-CoV-2-/COVID-19-Erkrankungen.

Bestrafung vernunftgeleiteten Verhaltens?
Mit jeder Art von undifferenziertem Lockdown kommt es zu erheblichen Einschränkungs- und Bestrafungs-Maßnahmen für Nicht-Infizierte, die sich zugleich besonders vernünftig verhalten sollen. Dazu gehören die AHA-Regeln und weitere Einschränkungen sozialer und kommunikativer Interaktionen. Dabei muss ich leider auch ausdrücklich Folgendes klarstellen: Meine persönliche Meinungsbildung hat nicht das Geringste mit dumpfbackenem, konfabulierenden Geschwätz von AfD & Co., von extrem Rechten und Linken, bzw. Alternativbewegten und Esoterikern zu tun. Diese Gegner jeglicher Anti CORONA-Maßnahmen entblöden sich nicht, Grundgesetze von Logik, Gradlinigkeit und Verstand außer Kraft zu setzen. Musterbeispiel war das schwachsinnige Superspreader-Ansinnen, den AfD-Parteitag ohne Schutzmasken und ohne klare Hygiene-Konzepte laufen zu lassen.

Nachteile von Lockdown/Teil-Lockdown
Jegliche Spielarten von Lockdown von streng bis leicht haben den entscheidenden Nachteil, dass, durch ausführliche Analysen des RKI belegt, die meisten aller nachweisbaren Infektionswege ihren Ausgang im häuslichen, intimen Milieu beengter Lebens-, Wohn-, Essen-/Trinken und Schlaf-Zusammenhänge nehmen, wohin alle dabei gezielt zurückgeschickt werden sollen. Die RKI Statistik von Ende Oktober 2020 liefert eine Grafik nach der überwiegend das beengte Heim-, Wohn- und häusliche Milieu schicht- und herkunftsbedingt (Metropolen-Ballungsgebiete) wesentlich Pandemie verursachend und fördernd ist. Säulendiagramme dazu von Ende Oktober 2020 und von Anfang Dezember unter
www.rki.de › Okt_2020PDF Täglicher Lagebericht - RKI
Anfang Dezember 2020 sieht das Säulendiagramm trotz Teil-Lockdown nicht wesentlich anders aus. www.rki.de › Dez_2020PDF Täglicher Lagebericht - RKI

Unbequeme Wahrheiten
Die Bundesregierung scheut und ziert sich seit Jahresanfang 2020, unbequeme Wahrheiten auszusprechen:
CORONA-Infektionsrisiken bzw. die Einhaltung von Anti-CORONA-Maßnahmen haben etwas mit bio-psycho-sozial-kommunikativ-kulturreflexiver Intelligenz, Bildung, Empathie und Kompetenz zu tun. Sie sind negativ/positiv vorbildhaft herkunfts-, migrations-, gruppezugehörigkeits- und schicht-spezifisch strukturiert/organisiert. Vorurteile, ebenso falsche Annahmen wie Rücksichtnahmen bzw. taktische "political correctness" und Denkverbote führen zu inadäquatem Umgang mit tatsächlich vorhandenen und/oder fiktiven CORONA-Risiken.

Regierung übersieht "Wald vor lauter Bäumen"
Demente, kommunikations- und teilhabegeminderte, immungeschwächte multimorbide, schwer- und schwerstpflegebedürftige Mitmenschen haben im Pflegeheim oder zu Hause ein besonders hohes Infektions- und Sterberisiko. YUPPIES ("young urban professionals"), DONKS ("double income, no kids") haben erheblich geringere Infektionsrisiken, aber auch erweiterte Kommunikationsmittel und -möglichkeiten ohne persönlichen Kontakt multimedial zu kommunizieren. "Stinknormale" hetersexuelle Familiengenerationen mit Kindern/Enkeln haben im Gegensatz zur Bundeskanzlerin und manchen Kabinetts-Mitgliedern manchmal wichtigere Alltags- und Betreuungssorgen bzw. Nöte als ausgerechnet die CORONA-Krise. Deren Folgen treffen sie wesentlich härter und existenziellen als die Frage, mit welchem Dienstwagen man jetzt am schnellsten nach Hause kommt. Dazwischen liegen eher sorglos strukturierte Jugendliche, wenig zukunftsgeprägte Party-People, die eher mitmenschliche Kommunikation, Feiern und Event-Enge mit "stage diving" jeglicher Art bevorzugen.

Unterschiedliche kulturelle Reflexion
Es macht einen Riesenunterschied in der mit speziellen Infektionsrisiken verbundenen kulturellen Reflexion, wenn sich bis zu 90.000 junge Leute beim jährlichen Wacken Open Air (W.O.A.) Festival treffen, zum Loreley-Felsen pilgern, mehr oder weniger pflichtschuldigst mit dem Oberbürgermeister einem Kammerkonzert beiwohnen oder pärchenweise ins Kino gehen. Aber auch da geht die Bundesregierung wahlweise mit Heckenschere oder Motorsäge durch.

Perspektiven und Ausblicke
Konsequente Antigen-/Antikörper-Massenentestungen (PCR-, AG-, AK-Schnelltests) sind das Gebot der Stunde. Differenzierte Ausgangsregeln für Nichtbetroffene, Nichinfizierte und immunkompetent Infizierte nach Isolierung/Quarantäne ohne Ansteckungsgefahr oder gar Hyperimmunität sind besser als ein kollektivistischer Zwang zum effektiv gar nicht durchsetzbar kontrollierten Lockdown. Einfachste infektionsepidemiologische Grundregeln müssen legitimiert, beachtet und durchgesetzt werden, bevor Bund, Länder und GROKO mit dem "Grösten Lockdown" (GRÖLO) aller Zeiten zuschlagen:

SARS-COV-2-Infizierte und Risikopersonen 1. Grades gehören in Quarantäne bzw. COVID-19-Erkrankte müssen in Isolierung: Bisherige (teilweise- oder strenge-)Lockdowns haben nichts gebracht und werden auch in Zukunft nicht effektiv nützen werden.

Quellen:

https://www.doccheck.com/de/detail/articles/29839-infizierte-risikopersonen-1-in-quarantaene-erkrankte-in-isolierung-what-else

"Effectiveness of Face Masks in Preventing Airborne Transmission of SARS-CoV-2" von Hiroshi Ueki et al. https://msphere.asm.org/content/msph/5/5/e00637-20.full.pdf

Laut Angaben der WHO kann es sinnvoll sein, auch zu Hause einen Mundschutz zu tragen." https://www.fr.de/panorama/corona-maske-zu-hause-who-empfehlung-covid-19-neuinfektionen-deutschland-90119349.amp.html

Die ersten beiden Todesfälle in Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2) wurden in Deutschland am 9. März gemeldet. Bis zum 8. Dezember 2020 stieg die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus in der Bundesrepublik auf 19.342*. Bis zu diesem Tag wurden dem Robert Koch-Institut (RKI) bundesweit mehr als 1,19 Millionen Infektionen gemeldet. https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1104173/umfrage/todesfaelle-aufgrund-des-coronavirus-in-deutschland-nach-geschlecht/

https://www.doccheck.com/de/detail/articles/30123-corona-strategien-perfekte-verwirrung

https://www.doccheck.com/de/detail/articles/30838-groko-plant-den-groelo

Warum ich diesen ausführlichen Beitrag im Deutschenm Ärzteblatt schreibe?

Aus persönlicher Betroffenheit: Meine Familie mit 3 erwachsenen Kindern nebst ihren Familien ist mit Umsicht, Disziplin und Empathie bisher sehr gut durch die CORONA-Pandemie gekommen. Keine Infektionen, sehr strenge Einhaltung von Quarantäne-, Isolierungs- und AHA-Regeln auch bei Fällen im Freundes- und Bekanntenkreis bzw. bei Patientinnen und Patienten in meiner Praxis oder in der Kinderklinik, wo meine Tochter arbeitet.
Am 1.11.2020 haben wir den Geburtag meiner Schwiegertochter als einziges Familienevent gefeiert. Ansonsten keine direkten persönlichen Kontakte.
Am 6.11.2020 hat sich mein jüngster Sohn mit SARS-COV-2 als ehrenamtlicher Kindergarten-Vorstand in einer mittelgroßen Ruhrgebietsstadt mit 3 KITA-Standorten (vereinzelte Kinder und Erzieher/-innen als Index-Patienten) infiziert und eine typische COVID-19-Erkrankungs-Symptomatik mit Geruchs- und Geschmacksverlust, massiver Abgeschlagenheit/Fieber entwickelt. Er und mein 4-jähriger Enkel mit geringer Symptomatik wurden PCR- und später AK-positiv getestet. Seine Schwiegermutter, aus den Philippinen stammend, meine Schwiegertochter (Halb-Philippinin) und meine 1-jährige, gestillte Enkelin, alle im selben Haus lebend, wurden mehrfach Antigen- und später auch Antikörper-negativ getestet.
Durch konsequente Isolierung und Quarantäne, der 86-jährige Schwiegervater meines Sohnes war zeitgleich im Krankenhaus und mehrfach negativ getestet, konnte ein weiterer Ausbruch in direkter Umgebung des Wohnsitzes erfolgreich verhindert werden. Alle Beteiligten und meine gesamte Familie sind symptomfrei und wohlauf.

Mf+kG, Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
Avatar #795594
am Dienstag, 15. Dezember 2020 um 00:33

Lockdown open end

Es glaubt doch wohl niemand daß der harte Lockdown im Januar 2021 beendet wird. Er wird auch nicht im März 2021 beendet sein. Der PCR-Test ist willkürlich manipulierbar, mehr Zyklen, mehr positiv getestete Personen. Und daß diese Regierung das Wohl des Volkes auf ihrer Agenda hätte, wäre neu.
Die Zwangsimpfung wird kommen, obwohl diese Impfung doch gar nicht vor Infektion schützt, sondern nur vor schwerem Verlauf einer Erkrankung. Also gibt es auch in Zukunft keine Entwarnung. Warum sollte das Virus überhaupt verschwinden? Es ist doch schon seit Tausenden von Jahren ein treuer Begleiter von Mensch und Tier. Mit dem kleinen Unterschied daß dieses spezielle Virus im Labor in Wuhan, unter der Regie von Prof. Antony Fauci USA und unter Mitwirkung von Deutschland und Frankreich, als eine Biowaffe modifiziert wurde. Nicht nur Prof. Giuseppe Tritto klärt darüber auf. Wie kann es im Übrigen sein, daß ganze Stationen auf Dauer in Krankenhäusern freigehalten werden und sogar Patienten aus dem angrenzenden Ausland aufgenommen werden? Angesichts der Überlastung des Klinikpersonals sollte man doch diejenigen, die entlassen worden sind, wiedereinstellen.
Das geschieht aber nicht. Seltsam. Hier ging es in manch einer Klinik um 30% bis 40% der nicht-ärztlichen Belegschaft, also Therapeuten etc. Findet den Fehler ...
Avatar #621415
am Dienstag, 15. Dezember 2020 um 11:47

Nocheinmal: USA...

#Andre B.
Bitte zu ihrem Beitrag: @blatt- Bewerten Sie doch selbst
Könnten Sie freundlicherweise etwas zur Zählweise der USA sagen?
Sorry für die Wiederholung meiner Frage. Aber ich komme trotz meiner relativen PC-Affinität bei der hiesigen Editiermöglichkeit an meine Grenzen. Entweder lande ich auf einer Fehlerseite, oder mein Beitrag, der als Antwort auf einen Ihrigen geplant war, landet bei jemandem anders...

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