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Avatar #789658
am Dienstag, 15. Dezember 2020 um 21:35

Die Schweden ...

Kommentar zur Nachricht
Schweden meldet höchste Zahl an Todesfällen seit Spanischer Grippe
vom Dienstag, 15. Dezember 2020
Im November 2019, also letztes Jahr hatten wir ohne "C" in Deutschland 4,7% mehr Sterbefälle als im November 2018. Wenn man nur diese Zahl, also 117,7 zusätzliche Sterbefälle pro Tag täglich in den Medien dargestellt hätte, wäre Weihnachten dann voriges Jahr schon ausgefallen?

Ein eigener Blick auf verschiedene Zahlen erspart mir jedenfalls Schweißausbrüche, wenn ich mal jemandem ohne Maske begegne.

Auch die Nachricht jeden Montag: "die Zahlen sind möglicherweise geringer, weil am Wochenende weniger getestet wird / nicht gemeldet wird" wirft Fragen auf. Ist es wichtig JEDE Infektion sofort festzustellen, oder hat es bis Montag Zeit? Im Umfeld kenne ich 4 neg. Testergebnisse ... jedes Ergebnis hat 4 Tage auf sich warten lassen (alle 4 "systemrelevant").
Avatar #106067
am Dienstag, 15. Dezember 2020 um 23:36

Dazu von mir auf Twitter

Das Modell Schweden ist krachend gescheitert. Ihr Chef-Epidemiologe ist in allen infektiologisch relevanten Punkten widerlegt worden.
Avatar #745246
am Dienstag, 15. Dezember 2020 um 23:52
geändert am 15.12.2020 23:53:44
geändert am 15.12.2020 23:54:24

Warum gescheitert?

Das Modell Schweden ist krachend gescheitert. Ihr Chef-Epidemiologe ist in allen infektiologisch relevanten Punkten widerlegt worden.
Sehr geehrter Herr Dr. Schaetzler,

Ihr Zwischenfazit bezüglich der Entwicklungen in Schweden, muss leider als Falschaussage bezeichnet werden.

Ich zitiere aus "Der schwedische Corona-Weg: Erfolg oder Misserfolg?" von Prof. Dr. Christian Kreiß, Jahrgang 1962: Studium und Promotion in Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftsgeschichte an der LMU München. Neun Jahre Berufstätigkeit als Bankier, davon sieben Jahre als Investment Banker. Seit 2002 Professor an der Hochschule Aalen für Finanzierung und Volkswirtschaftslehre. Autor von sieben Büchern: Gekaufte Wissenschaft (2020); Das Mephisto-Prinzip in unserer Wirtschaft (2019); BWL Blenden Wuchern Lamentieren (2019, zusammen mit Heinz Siebenbrock); Werbung nein danke (2016); Gekaufte Forschung (2015); Geplanter Verschleiß (2014); Profitwahn (2013). Drei Einladungen in den Deutschen Bundestag als unabhängiger Experte (Grüne, Linke, SPD), Gewerkschaftsmitglied bei ver.di. Zahlreiche Fernseh-, Rundfunk- und Zeitschriften-Interviews, öffentliche Vorträge und Veröffentlichungen.

"Der schwedische Corona-Weg: Erfolg oder Misserfolg?"

«Man sieht, dass innerhalb der letzten 11 Jahre 2020 die viertniedrigste Gesamtmortalität aufwies. Das heißt, in drei Jahren (2019, 2018 und 2016) hatte Schweden eine niedrigere Gesamtmortalität als 2020 und in sieben Jahren eine höhere Mortalität. 2020 ist also ein Jahr mit recht niedriger Sterblichkeit, jedenfalls besser als der Median der letzten 11 Jahre. Man kann deshalb bis Mitte November nicht von einer Sterbewelle in Schweden sprechen oder von einem verantwortungslosen epidemiologischen Umgang, der besonders vielen Menschen das Leben kostete, im Gegenteil. Von der Sterblichkeit her betrachtet ist 2020 eines der vier besten Jahre innerhalb der letzten 11 Jahre. Angesichts dieser Zahlen kann man nicht von einer Gesamt-Übersterblichkeit in Schweden im Jahr 2020 sprechen.

Dieses Ergebnis bestätigen auch die Daten von Euromomo, die die Gesamt-Übersterblichkeit von Schweden genauso niedrig ausweist wie die seiner Nachbarländer Norwegen, Finnland, und Dänemark und so niedrig wie die deutsche. In all diesen Ländern liegt laut Euromomo "keine Übersterblichkeit" vor, im Gegensatz zu den meisten Ländern im Westen und Süden Europas. Schweden gehört, zusammen mit sieben anderen Ländern, zu der Gruppe mit der niedrigsten Übersterblichkeit in Europa. Daraus abzuleiten, dass der schwedische Corona-Weg unter Gesamtmortalitätsgesichtspunkten fehlgeschlagen sei, ist nicht haltbar. >>> https://www.euromomo.eu/graphs-and-maps

Dass es in Schweden 2020 keine Gesamt-Übersterblichkeit gab, ist umso bemerkenswerter, als es 2018 und 2019 bis in die ersten Wochen von 2020 hinein eine extreme Untersterblichkeit in Form von zwei Tälern gab. 2019 verzeichnete Schweden die niedrigste Anzahl von Verstorbenen seit 1977. Daher konnte man nach der dry tinder (trockener Zunder)-Hypothese mit einer deutlichen Übersterblichkeit 2020 rechnen. Insofern muss man berücksichtigen, dass das Land 2020 in einer verwundbareren Situation als seine Nachbarn war.

Das Argument, dass in Schweden bis heute (bis einschließlich Ende November) mehr Menschen an Corona starben und sterben als in Deutschland, ist also korrekt. Allerdings darf man daraus nicht ableiten, dass Schweden eine insgesamt höhere Gesamtmortalität hat und durch seine epidemiologischen Maßnahmen eine insgesamt höhere Sterblichkeit hervorgerufen hat oder hervorruft. Denn das stimmt nicht. Im Gegenteil. Angesichts der historisch niedrigen Sterblichkeit 2019 weist 2020 einen überraschend milden Verlauf der Gesamtsterblichkeit auf.»

>>> https://www.heise.de/tp/features/Korrektur-zum-Telepolis-Artikel-Der-schwedische-Corona-Weg-Erfolg-oder-Misserfolg-4987759.html

Mit freundlichen Grüßen
André B.
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am Mittwoch, 16. Dezember 2020 um 00:26

Keiner kennt Coronatote

Bin Funkamateuer ..die schwedischen Funkkollegen mit denen ich Kontakt hatte, kennen keinen der einen kennt der verreckt ist an Corona.
Schweden ist von der Kabale unterwandert. Sollen wir den Nachrichten wirklich glauben?
Norditalien ist ausgestorben.. laut Nachrichten. mein Kollege hat ein Ferienhaus da und kennt zig Eingeborene. Und die wissen nichts von bergen mit Coronatoten.
Ich weiss dass es seltsame Fälle gibt , ich leugne nicht.
Avatar #745246
am Mittwoch, 16. Dezember 2020 um 13:04
geändert am 16.12.2020 13:11:42

@dr. schaetzler - Ich muss Sie leider schon wieder berichtigen

Sehr geehrter Herr Dr. Schaetzler,

ich kann mir gut vorstellen das es Sie nervt, wenn man z.b. Ihre mehrfachen falsch getätigten Aussagen bzg. Schweden korrgiert und wenn Sie mich schon direkt so ansprechen werfe ich die Frage auf, wer hier eigentlich intellektuell überfordert ist. Bewerten Sie dies ruhig als Arroganz, aber im Rahmen verschiender ADHS-bedingter Psychotherapien, konnte mein IQ und je nach Tagesform und Testverfahren, auf einen Wert zwischen 128-136 beziffert werden. Ich denke also das sollte ausreichen, um Ihren Gedankengängen folgen zu können. Desweiteren können Sie alle meine Beiträge hier auch definitv als Spiegelbild meiner eigenen Meinung betrachten!

Zu Ihrer Kritik:

Sie scheinen grundsätzlich die Kernaussage nicht erfasst zu haben, denn zumindest lässt Ihre Erklärung das stark vermuten. Daher nochmal für Sie Herr Dr. Schaetzler.

Die SARI Fälle schließen AUCH alle Covid-19 Fälle ein, wie Sie auch der Seite 25 im RKI-Bulletin entnehmen können. Das heißt im Vergleich zum Vorjahr und trotz Covid-19, ist die Gesamtanzahl an SARI Fällen niedriger und lässt so INSGESAMT auch auf KEINE Verschlechterungen im Vergleich zum Vorjahr schließen und das TROTZ Covid-19.

In der Hoffnung SIE damit jetzt nicht an Ihre Grenzen gebracht zu haben?!

Mit freundlichen Grüßen
André B.

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