szmtag Forum: Widerstand...

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Avatar #93860
am Freitag, 15. Januar 2021 um 18:06

Es wird Zeit für organisierten Widerstand

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KBV-Vorstand wehrt sich gegen Honoraräußerungen der Krankenkassen
vom Freitag, 15. Januar 2021
Das ist eine Unverschämtheit: Beispiel unsere Praxis ca15000.-€ für Hygienemaßnahmen, jede MFA hat 1000.-€ Coronaprämie bekommen - und zu guter letzt von unverantwortlicher Patientin bei Endoskopie mit Covid angesteckt worden - 4 Wochen krank und danach noch atemnötig und platt weiterarbeiten, damit die inzwischen schimpfenden Patienten befriedigt werden. Weniger Respekt geht nicht - vielleicht mal organisierte Arbeitsniederlegung für 4 Wochen bundesweit
Avatar #550935
am Freitag, 15. Januar 2021 um 18:45

Widerstand...

betreiben gute Ärzte schon seit Jahren. Nachdem Ulla Schmidt SPD zynisch ankündigte, das "Geld folge der Leistung" und nach Jahren auch die naivsten Ärzte erkennen mußten, dass sie von sozialdemokratischen Politikern aller Parteien nur hingehalten werden, haben gut ausgebildete Ärzte mit dem Widerstand begonnen.
Heute und in Zukunft folgt die Leistung dem Geld. Und keiner kann daran etwas ändern.
Wir haben einen immer größeren Ärztemangel und immer mehr Selbstzahler, die für gute Medizin von engagierten Ärzten zahlen wollen. Wer braucht in Zukunft da noch die KV oder die Kassen ?
Avatar #88767
am Sonntag, 17. Januar 2021 um 16:12

Insuffizienz ärztlicher Organisationen - das erklärt alles.

Der GKV-Spitzenverband hat sicherlich nichts behauptet, was er nicht belegen kann. Also sind die Ausgaben der GKV gestiegen.
Wenn Gassen beklagt, dass bei den Ärzten weniger ankam ohne qualifzierte Angaben, ist er unglaubwürdig. Oder gibt es jemanden, der die Diskrepanz erklären kann?

Der Orientierungspunktwert ist um 1,25% gestiegen - damit sind die Mehrausgaben der GKV sicherlich nicht zu erklären. Daher möge die KBV doch mal die Hosen runterlassen und offenlegen, WELCHE Posten angestiegen sind? Sind es vielleicht Sachkosten? Sind es Kosten für die TSS, die zur Corona-Terminvereinbarungshotline, auf Kosten der Ärzte, mutiert ist? Sind es Ausgaben für die Umsetzung der TSVG-Vorgaben?

Wenn die KBV glaubt, dass "bei den Ärzten", also in der Versorgung, nichts ankam - dann bitte Belege. Wenn ich lese, wie die Verwaltungsausgaben von KVen explodiert sind, könnte da eine Erklärung für die gefühlte Wahrnehmung bei den Ärzten liegen. Die GKV hat Recht, die Ausgaben der Kassen steigen. Die KVB hat Recht, weil bei den Ärzten diese Mehrausgaben nicht angekommen sind.

Wie ist die Differenz zu erklären?
Wären die gestiegenen Verwaltungsausgaben (Landarztprorgramme, Zuschläge für Studienplätze, Ausgaben für TSS, Organisation und Betrieb von Impfzentren, ......) die Erklärung für die fehlenden Beträge, wären die KVen gut beraten, zu schweigen.

Bei Otto Normalarzt kommt sicherlich viel zu wenig an. Er hätte ausreichend viele (finanzielle und andere) Gründe, den Kassen gegen das Schienbein zu treten.

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