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Avatar #760232
am Freitag, 15. Januar 2021 um 06:47

Trägheit der Steuerung

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COVID-19: Verzögerte Meldungen erschweren Pandemiemanagement
vom Donnerstag, 14. Januar 2021
Grundsätzlich sind die Überlegungen des ZI richtig - die Frage ist aber, ob die Beschaffung der von ZI genannten Parameter effizienter erfolgen würde als die Meldungen der Infektionszahlen. Was vor allem vielen politische Diskutanten aus dem Blick gerät ist die starke zeitliche Relaxation zwischen allen eingeleiteten Maßnahmen und den - angenommenen - Wirkungen auf das Pandemiegeschehen. Das ist auch der Kern der meisten diffusen Streitigkeiten. Dem kann man nur mit mathematischen Modellrechnungen beizukommen versuchen - und genau das ist ja auch schon im Sommer 2020 von Wissenschaftlern gesagt worden und wird nun auch verstärkt durchgeführt. Eine Tatsache, die die Kanzlerin - im Gegensatz zu vielen Anderen - erkannt und befolgt hat. Das RKI hat das kürzlich erneut deutlich gemacht (Wieler,Brockmann). Daß an dem zentralen Meldesystem für signifikante Parameter eines Pandemiegeschehens dringend gearbeitet werden muß - das sollte eine der wichtigsten Lehren der letzten Zeit sein.
Avatar #745246
am Freitag, 15. Januar 2021 um 07:25

@penangexpag - Trägheit ?

Grundsätzlich sind die Überlegungen des ZI richtig - die Frage ist aber, ob die Beschaffung der von ZI genannten Parameter effizienter erfolgen würde als die Meldungen der Infektionszahlen. Was vor allem vielen politische Diskutanten aus dem Blick gerät ist die starke zeitliche Relaxation zwischen allen eingeleiteten Maßnahmen und den - angenommenen - Wirkungen auf das Pandemiegeschehen. Das ist auch der Kern der meisten diffusen Streitigkeiten. Dem kann man nur mit mathematischen Modellrechnungen beizukommen versuchen - und genau das ist ja auch schon im Sommer 2020 von Wissenschaftlern gesagt worden und wird nun auch verstärkt durchgeführt. Eine Tatsache, die die Kanzlerin - im Gegensatz zu vielen Anderen - erkannt und befolgt hat. Das RKI hat das kürzlich erneut deutlich gemacht (Wieler,Brockmann). Daß an dem zentralen Meldesystem für signifikante Parameter eines Pandemiegeschehens dringend gearbeitet werden muß - das sollte eine der wichtigsten Lehren der letzten Zeit sein.
Trotz fast nun 2 1/2 Monaten Lockdown in all seinen fragwürdigen Ausprägungen, der sich jedoch bisher in keinster Weise auf die Anzahl der täglich erfassten "Neuinfizierten" oder auch die Todesrate unter den Älteren ausgewirkt hat, soll die Ursache dafür im Zeitverzug der Meldungen begründet sein? Ist dies denn wahrhaftig Ihr Ernst?
Avatar #760232
am Freitag, 15. Januar 2021 um 07:54

Andre B. am Freitag, 15. Januar 2021, 07:25

Wo haben Sie denn Ihren "Unsinns-Beitrag" von heute Morgen gelassen?
Er war doch sehr erhellend - wofür ? Nun, das dürfen Sie sich denken.
Avatar #745246
am Samstag, 16. Januar 2021 um 02:21

@penangexpag - Gelöscht & @ärzteblattredaktion - Offener Kommentar an die Redaktion

Wo haben Sie denn Ihren "Unsinns-Beitrag" von heute Morgen gelassen? Er war doch sehr erhellend - wofür ? Nun, das dürfen Sie sich denken.
@penangexpag

Das löschen, eigenmächtige verändern oder sogenannte "Shadowbanning" nicht nur meiner Beiträge, erschwert es ungemein hier einen aufrichtigen Dialog zu führen. Wie schon zu vor erwähnt werden aktuell im Schnitt circa die Hälfte meiner Beiträge entweder ganz gelöscht, als für die Allgemeinheit nicht sichtbar deklariert oder inhaltlich verändert und das OHNE jemals eine Begründung dafür erhalten zu haben.

@Ärzteblattredaktion

Ich möchte darauf hinweisen, das mir bewusst ist, das grundsätzlich kein Recht auf eine Veröffentlichung der Beiträge besteht, aber dennoch werden alle meine Beiträge seit geraumer Zeit mit einem Screenshot gesichert und ich behalte mir vor, die hier angewendete Form der Zensur an geeigeneter Stelle und bei ebenfalls schon lose geäußertem Interesse zur Veröffentlichlung anzubieten. Ich möchte auch darauf hinweisen, das noch nicht in allen Ländern solche zensorischen Eingriffe Einzug gehalten haben und das gilt auch für ganz ähnliche internationale Fachmedien wie das Ärzteblatt selbst.

Sie sitzen am längeren Hebel, das ist mir auch klar und ob Sie diesen Hebel weiterhin dazu einsetzen um den Begriff "Meinungsfreiheit" selbst neu zu definieren, anstatt diese im ausgewiesenen und tatsächlichen Rahmen der Netiquette zu gewährleisten, das liegt in Ihrer Verantwortung und ob Sie einer solchen gerecht werden (können) zu gleichen Teilen auch.

Mit freundlichen Grüßen
André B.
Avatar #760232
am Sonntag, 17. Januar 2021 um 11:51

der Umgang mit MEINUNGEN

Vorab :
von mir aus hätte Ihr Beitrag bleiben können und sollen - weil, wie gesagt - er ja auch eine MEINUNG war, IHRE MEINUNG. Ich betone das Wort MEINUNG, weil dies eben ein Meinungs-Forum ist, kein WISSENSCHAFTS-Forum (denn das würde ganz einfach den Rahmen sprengen). Sehe ich jedenfalls so. Von diesem Standpunkt aus bin ich der Ansicht, daß Sie das nicht so ganz trennen können/wollen. Denn Ihre Beiträge enthalten sehr viele Quellenangaben, die aber nicht vorurteilsfrei gewählt sind, sondern so, daß Ihre subjektive MEINUNG gestützt wird. Als MEINUNG ist das OK, aber nicht als wissenschaftlicher Beitrag.

Zu Ihrer Kritik an der Redaktion des DÄ:
Sie berühren da einen außerordentlich kritischen Punkt . Denn es werden mit dieser Frage, ganz unabhängig vom jeweiligen Sachverhalt/Inhalt eines Kommentars, die Grundsätze demokratischer Prozesse berührt. Extrembeispiel Trump und Twitter. Ich bin nicht sicher, ob die Redaktion mir den folgenden, verallgemeinerten Text gestatten wird, aber ich sehe eben in der Filterung von Beiträgen in Foren und Plattformen etwas Grundsätzliches, Weitreichendes.
Also :
Zwischen der Zensur von Internet-Plattformen durch die chinesische Regierung und der Sperrung von Internet-Konten bei Twitter etc. durch deren Betreiber besteht prinzipiell KEIN Unterschied (wobei es dahingestellt sei, ob die Betreiber aus eigenem Entschluß - eher nicht der Fall - oder auf Druck einer Regierung/Justiz handeln).Immer ist es eine Filterung des Meinungsspektrums.
In einem Staat wie China geschieht das ganz offiziell , bleibt als Fakt, aber ist wenigstens jedem klar : Gefahr erkannt, Gefahr gebannt.
In der westlichen Welt der Demokratie ist die Öffentliche Meinung DIE Grundlage schlechthin und vor allem ist es die Überzeugung, daß sich diese öffentliche Meinung frei und ungehindert bilden kann. Ob man es nun will oder nicht - die Internetplattformen sind zu einer meinungsbildenden Macht geworden, sie sind POLITISCHE Macht - in PRIVATEN Händen. Alle diese Medien haben sich eine Art Hausordnung gegeben, kraft der sie den Zugang und den Inhalt von Beiträgen filtern können. Das geschieht durch anonyme Gremien nach nicht genau definierten Filter-Algorithmen und oft auch ohne Bekanntgabe solcher Aussonderungen - diese Beiträge gab es dann einfach nie. Aber offiziell und formal besteht eine westliche Meinugsfreiheit. Und genau darin liegt die große Gefahr - das Segeln unter falscher Flagge wenn man es mal plakativ ausdrückt. Und das ist vielleicht das größte Übel - noch größer und gefährlicher als die ganz offizielle, gleichsam ungenierte Zensur z.B. durch den chinesischen Staat.

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