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Avatar #748578
am Donnerstag, 7. Januar 2021 um 17:48

>Das Virostatikum Remdesivir,

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COVID-19: Mathematiker suchen nach optimalen Therapiestrategien
vom Donnerstag, 7. Januar 2021
das in Laborexperimenten die Replikation des Virus zuverlässig verhindert, hat in klinischen Studien widersprüchliche Ergebnisse erzielt<
Das ist auch nicht überraschend, denn damit ein Virostatikum wirksam sein kann, muss sich das Virostatikum im Organismus befinden, bevor die Viren von den Zellen Besitz ergriffen haben.
Aus der Tierwelt ist bekannt, dass der tierische Organismus im Falle von Krankheit, den Ascorbinsäure-Output vervielfacht.
Wie der Auszug aus einschlägigem Material zeigt, mit gutem Grund:
… Bei Auftreten einer Sepsis und bei einer starken Erhöhung von Zytokinen sammeln sich Neutrophile in der Lunge an und zerstören dort die Alveolarkapillaren. Klinische Studien haben gezeigt, dass Vitamin C diesen Prozess wirksam verhindern kann. Darüber hinaus trägt das Vitamin dazu bei, die Alveolarflüssigkeit zu eliminieren, indem es die Aktivierung und Anhäufung von Neutrophilen verhindert (7) …
… Dr. Richard Cheng, ein chinesischer Experte für Orthomolekulare Medizin betont:
“Eine frühe und ausreichend hohe Dosis von intravenösem Vitamin C ist entscheidend. Vitamin C ist nicht nur ein typisches Antioxidans, sondern auch an der Abtötung von Viren und an der Verhinderung der Virusvermehrung beteiligt. Die Bedeutung von intravenösem Vitamin C in hohen Dosen liegt nicht nur auf antiviraler Ebene. Es ist das akute Atemnotsyndrom (ARDS), an dem die meisten Menschen bei durch Coronavieren bedingten Pandemien (SARS, MERS und jetzt NCP) sterben. Das ARDS ist ein weit verbreiteter Endweg, der zum Tod führt“. (19) …
Es ist nicht erforderlich, das Rad neu zu erfinden.
Avatar #550643
am Sonntag, 17. Januar 2021 um 12:26

KI und Covid

Es bietet sich eigentlich schon im Ansatz an, sowohl epidemiologische Fragestellungen als auch klinische Verläufe mit mathematischen Methoden zu untersuchen unter Einsatz großer und ja auch schon vorhandener Datenmengen ("big data"; Künstliche Intelligenz); hierzu ist es v.a. bzgl. der klinischen und Verlaufseinschätzung äußerst hilfreich, ein umfassendes pathophysiologisches Modell zu entwickeln und ggf. im Verlauf noch anzupassen. Im Gegensatz zu klassischen Studien sind bei Anwendung großer Datenmengen trotz Fehlens studientypischer Voraussetzungen wie Randomisierung und prospektive Datenerhebung oder Verblindung dennoch valide Aussagen über das Gesamtgeschehen möglich. Durch Verbindung intraindividueller und interindividueller Daten lassen sich meines Erachtens so eher Zusammenhänge erkennen, für die klassische Studien schon im Design oft "blind" sind. Außerdem können Ergebnisse von retrospektiven Datenanalysen auch mit denen vorhandener Studien abgeglichen und so validiert werden. Da vorhandene Impfungen ggf. bei Auftachen weiterer Covid-Mutanten ggf. weniger oder gar nicht wirksam sein könnten, ist die absolut genaue und aufwendige Analyse und evidenzbasierte Priorisierung von Infektvermeidungsstrategien und präventiven sowie therapeutischen Maßnahmen unter Einbeziehung maximal möglicher Datenmengen (ggf. "Anpassung" von Datenschutzrichtlinien hierzu zeitweise notwendig") unumgänglich. Ich habe eigentlich während des gesamten bisherigen Pandemieverlaufes ganz andere Anstrengungen in diese Richtung erwartet.

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