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Avatar #831974
am Donnerstag, 4. Februar 2021 um 18:20

Wo liegt das Problem?

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Spahn zurückhaltend hinsichtlich Lockerungen ab Mitte Februar
vom Donnerstag, 4. Februar 2021
Wenn bei bisher 2.6% "infizierter" Deutscher innerhalb eines Jahres insgesamt nur etwa 0.5% der Kinder unter 18 Jahren betroffen waren (davon nur 1% mit schwerer Erkrankung hospitalisiert wurde) und Todesfälle glücklicherweise praktisch nicht zu auftraten, bei den Lehrern/Erziehern eben die durchschnittlichen "Infektionszahlen" auftraten und auch aus dieser Gruppe nur 2% hospitalisiert werden mussten und 22 Todesfälle zu beklagen sind - das sind in jeder normalen Erkältungssaison mit allen anderen Krankheiten außer Covid19 für beide Gruppen in absoluten Zahlen (55000 und 27000) ganz sicher mehr - dann war und ist eine weitere Schulschließung durch nichts zu rechtfertigen. Noch dazu, wo ein "Schutz" der gefährdeteren älteren Bevölkerung, gerade in den Altenheimen, nicht erreicht wurde und auch auf Basis dieser Maßnahmen nicht erreicht werden wird. Unsere Gesellschaft sollte sich schämen, die Zukunft und auch die Gesundheit unserer Kinder zu verspielen um eine vollkommen absurde Politik der "Pandemiebekämpfung" zu betreiben. Das soll heißen: Macht die Schulen auf, und zwar sofort und ohne Bedingungen! Der Lockdown mit all seinen Maßnahmen erzeugt mehr Schaden als Nutzen.
Avatar #860755
am Freitag, 5. Februar 2021 um 08:23

Eine Schande

Ich kann Ihnen nur zustimmen. Hier wird Panik immer weiter verbreitet ohne Verhältnismäßigkeit.
Für die Kollateralschäden sollte man die Politiker persönlich verantwortlich machen. Welche psychische Schäden die Schulschliessung/Kontaktverbot bei Kindern und Jugendlichen hat, ist erschreckend (Warteliste bei den Psychologen ist so lang, dass keine weiteren Patienten aufgenommen werden können).
Außerdem sieht man keinen (zeitlich plausiblen) Zusammenhang zwischen den Maßnahmen und den Zahlen... die Frage ist aus meiner Sicht: warum das Ganze. Das darf man nicht hinterfragen, weil man sonst ein ungläubiger Verschwörungstheoretiker ist.
Die Auswüchse werden Teils schon so lachhaft, dass nun langsam auch der dümmste verstehen müsste, dass man uns alle total verarscht (Hr. Ministerprä. Kretschmann sieht Grundschulöffnung als gefahrlos an... und schon am nächsten Tag gibt es den "neuen Virus" in Freiburg? Da gibt es mitlerweile viele solcher Beispiele... das gabs sonst nur in DDR oder Witzfilmen).
Wann hast dieser Blödsinn ein Ende?!
Avatar #691359
am Donnerstag, 11. Februar 2021 um 00:10

Der Grundkonsens in einer Diskussion

Unterschiedliche Meinungen in einer Diskussion sind kein Problem, solange ein Grundkonsens zu den grundlegenden Fakten und Verhaltensweisen besteht. Das Löschen von Beiträgen ist ein sicheres Zeichen dafür, dass uns in der Coronadiskussion der Grundkonsens zwischen den verschiedenen Lagern verloren gegangen ist.

Beim DÄ wird dieser Grundkonsens durch den medizinischen Blickwinkel bestimmt. Sars-CoV-2 ist ein Virus, welches sowohl durch seine Gefährlichkeit für bestimmte Personengruppen als auch durch die Masse an empfänglichen/ungeschützten Personen die Gesellschaft bedroht. Niemand hier kann genau sagen, was passiert, wenn dieses Virus ungehindert durchläuft, jede entwickelte Gesellschaft hat ihre spezifischen Maßnahmen unternommen. Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, was passiert wenn die Inzidenz lokal über einen längeren Zeitraum deutlich über 500 liegt, und da wird es für Patienten und Medizinisches Personal sehr ungemütlich. Die staatlichen Maßnahmen zur Kontrolle der Epidemie sind deshalb kein Selbstzweck oder Schikane. Die Evidenz einzelner Maßnahmen des Lockdownpakets ist methodisch schwer nachzuweisen, dies rechtfertigt aber nicht die pauschale Ablehnung all dieser Maßnahmen.

Über all die o.g. Dinge möchte ich nicht mehr diskutieren, dies gehört für mich zum Grundkonsens. Sehr wohl kann und muss man über die Lastenverteilung in der Gesellschaft diskutieren und über Maßnahmen, diese Härten abzufedern. Auch das pro und contra einzelner Maßnahmen muss abgewogen werden. Spätestens ab Mai wird sich die Lage entspannen, dann ist aber nicht sofort alles gut, sondern dann beginnt das große Aufräumen nach Corona. Für dieses Aufräumen brauchen wir viele Blickwinkel und Stimmen, was wir dagegen nicht brauchen, sind Wutbürger und Kreuzzügler, die nur ihren Frust und ihr verzerrtes Weltbild loswerden wollen. Wer hier schreibt und nicht gelöscht werden möchte, sollte sich über Netiquette und über den Grundkonsens Gedanken machen.
Avatar #860755
am Donnerstag, 11. Februar 2021 um 22:49

"Lastenverteilung"...

...der Kollateralschäden? Wie soll die Lastenverteilung z.B. bei den psychischen Schäden der jungen Generation aussehen?
Die Maßnahmen sind weitestgehend ungeeignet und unverhältnismäßig.
Und die Medien erfreuen sich, die Panik immer absurter zu forcieren.
Ich sehe keinen Grundkonsens!

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