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Avatar #748578
am Dienstag, 16. Februar 2021 um 19:11

Es ist inkorrekt,

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COVID-19: Vitamin D vermeidet Intensivbehandlung und Tod in umstrittener Studie
vom Dienstag, 16. Februar 2021
bei Studien mit Nährstoffen so wie bei Medikamentenstudien vorzugehen. Die Gesundheitswirkung von Nährstoffen kommt durch ihre Synergie mit anderen Nährstoffen zustande. Aus einem diesbezüglichen Papier: Vitamin A, B6, B12, C, D, E und Folsäure; Spurenelemente, einschließlich Zink, Eisen, Selen, Magnesium und Kupfer; die Omega-3-Fettsäuren Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure.
Eine Besonderheit liegt bei Vitamin C vor: Bei jenen Arten, deren Organismus nicht auf Nahrungs-Vitamin C angewiesen ist, wird bei Krankheit die Syntheserate vervielfacht, wobei von einer Basis von 1000 bis 2000 mg auszugehen ist.
Avatar #850553
am Mittwoch, 17. Februar 2021 um 00:17

Hut ab, dass so eine Studie in Europa durchgeführt wurde

Man muss froh sein, das es überhaupt so eine Studie aus Europa gibt, anstatt jedes bisschen, das nicht passen könnte, zu kritisieren. Ich hätte gar keine Studie aus Europa in der Art erwartet, da es schwierig ist, dabei nicht gegen ethische Regeln zu verstoßen.

Zu dem Thema habe ich eine Mail von einem Ernährungsmediziner des UKSH Kiel bekommen mit dem Inhalt, das so eine Studie in Europa nicht machbar sei. Denn man müsste Patienten, von denen man weiß, dass sie einen Vitamin-D Mangel haben, bewusst nichts gegeben obwohl es notwendig wäre. Hut ab vor den Spaniern, dass Sie das auf irgendeine Art und Weise durchführen konnten.

Auch wenn diese Studie bemängelt wird, in Andalusien kann man an dem Verlauf der Pandemie dort schon sehen, das eine weit verbreitet Behandlung mit Calcidiol, der schneller wirksamen Speicherform von Vitamin D, dort auch im wahren Leben funktioniert.
Aufgrund der Ergebnisse der Cordoba Studie hat die dortige Regionalregierung am 10. November 2020 angefangen eine Vitamin-D Supplementation zu fördern, und zwar in der Form, dass Bewohner von Pflegeheimen und Covid-19 Erkrankte sowohl bei Ihren Hausärzten als auch in den Kliniken mit Calcidiol versorgt werden.

Die Entwicklung in Andalusien war auch schon Thema im Britischen Unterhaus, ist aber in Deutschland weitgehend unbekannt.
Spanien ist jetzt am Ende der dritten Welle, die etwa 2 mal so hoch war wie die 2te Welle im November. Das gilt auch für Andalusien, aber dort sind nur ungefähr 1,3 mal so viele Patienten Hospitalisiert worden, und noch etwas weniger mussten beatmet werden oder sind gestorben.
Entwicklung Andalusien:
https://pakillo.github.io/COVID19-Andalucia/evolucion-coronavirus-andalucia.html
Siehe Grafik mit Überschrift "Resumen de casos, ingresos y defunciones"
Im Vergleich dazu Entwicklung in Katalonien
https://www.catalannews.com/society-science/item/coronavirus-in-catalonia-daily-figures-explained-in-graphs

Christian Wiecherng
Kiel
Avatar #722422
am Mittwoch, 17. Februar 2021 um 22:19

Eklatante methodische Mängel

Auch wenn die Vitamin-D-Jünger diese Studienergebnisse erwartungsgemäß völlig unreflektiert hochjubeln: Die methodischen Mängel sind so eklatant und offensichtlich, dass diese Preprint-Vorabmeldungen einer wissenschaftlichen Qualitätskontrolle nicht im Entferntesten standhalten. Wenn Calcifediol die COVID19-Mortalität tatsächlich um ca. 60 % senken würde, wäre das die Wende der Pandemie. Warum das NICHT so ist, wurde in der Fachcommunity längst ausführlich diskutiert, z.B. hier: https://twitter.com/ErnMedBlog/status/1361068806534234115?s=20
Prof. Dr. Martin Smollich, Institut für Ernährungsmedizin, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Avatar #869998
am Mittwoch, 17. Februar 2021 um 23:39

Es spricht mehr für Vitamin D als dagegen (meiner Meinung nach)

Die epidemologischen Daten sprechen für eine antivirale Wirkung des Vitamin D3, sowohl lokal (eine belegte Korrelation zwischen Vitamin-D-Status der Bevölkerung und Schwere der Epidemie) als auch jahreszeitlich (bisher Peaks in den Monaten mit niedrigem UV-Index), ebenso wie in einem besonderen Risiko von Menschen mit dunklerer Haut in Mittel- und Nordeuropa (z.B. BAME-Ärzte in NHS).
Die physiologischen Mechanismen sind bekannt: das Hochregulieren von AMP's und von Membranenproteinen in den Tight-Junctions im Epithel, das Verstärktes Reifen von regulatorischen T-Lymphozyten und Herabregulieren von proinflammatorischen Zytokinen - damit die Dämpfung des Zytokinensturms, die Regulation des RAA-Systems und damit des Blutdrucks usw.
Übrigens, die meisten die Vitamin D3 nehmen kombinieren es mit K2, welches eine eigene Wirkung hat, z.B. über die Carboxylierung der antitrombotischen Proteine S und C.
Es gibt eine Reihe von klinischen Ergebnissen nicht nur zu SARS-CoV2, sondern auch zu anderen viralen und bakteriellen Infektionen. Auch der bessere Ausgang von ARDS ist seit Jahren publiziert. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von Publikationen. Warum immer wieder der gleiche Vorwurf der methodischen Mängel. Ich verstehe die Autoren gut, ich würde auch niemanden sterben lassen nur um eine "methodisch saubere" Referenzgruppe zu haben. Irgendwann wird es ethisch unvertretbar, schwer erkrankten Patienten KEIN Vitamin D ( bzw. 25(OH)-D3 ) zu geben.
Irgendwann wird es hoffentlich auch Prof. Martin - "Ein Auto braucht Benzin, keine Frage; wenn der Tank aber voll ist, bringt es nichts, noch mehr zu tanken, damit das Auto schneller fahren kann" - Smollich eingesehen haben, das der Mensch ein komplexeres Wesen ist, in dem es stetige Dosis-Wirkung-Relationen und optimale physiologische Konzentrationen von Mikronährstoffen gibt. Solange von Seiten der "institutionellen Vitamin-D-Gegner" mit Tweets argumentiert wird halte ich mich an die Fachliteratur und nehme 4000 IE D3 + 100 µ
Avatar #851630
am Mittwoch, 24. Februar 2021 um 11:12

10.000 IE täglich nehme ich

Für die Pharmazie sind Vitamine zu billig und wird nichts verdient und kann man nicht patentieren, deshalb wird das verschwiegen. Lieber Pillen die tausende € kosten und giftige Impfungen, es zählt nur der Profit und nicht der Mensch. Die dummen Menschen werden sich die Impfung geben lassen und werden ausgelöscht und die klugen überleben. Ich nehme 10.000 IE täglich schon Jahrzehnte lang.

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