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Avatar #106024
am Samstag, 27. Februar 2021 um 19:03

mein-wille

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Palliativmediziner drängen auf bessere Suizidvorbeugung
vom Freitag, 26. Februar 2021
Was ist, wenn ich als Arzt Phenobarbital verschreibe, der Suizidwillige das Medikament aber nur zu seiner Sicherheit haben möchte, der Partner dann das Medikament nimmt, oder der Enkel beim Auflösen der Wohnung das Medikament findet und vorsorglich in seinem Küchenschrank deponiert? Der Urenkel …
Wenn man schwer krank ist und einen Tag nicht mehr Flüssigkeit zu sich nimmt, folgt die Olgurie – einen Tag später die Anurie mit Bewusstseinsstörung. Und wenn dann kein Notarzt eingeschaltet wird und man eine verbindliche Patientenverfügung verfasst hat und einen durchsetzungsfähigen Bevollmächtigten gewählt und diesen Weg für sich festgelegt hat, stirbt man einen natürlichen Tod.
Avatar #79783
am Sonntag, 28. Februar 2021 um 03:21

Die meisten Senior*innen

haben den ganzen Schrank voll mit Arzneimitteln, die geeignet sind, einen sanften, selbstbestimmten Tode herbeizuführen. Meist genügt ihnen sogar dasWissen darüber, selbst entscheiden zu dürfen, wie lange sie eine bestimmte lebensssituation ertragen möchten.
Allerdings führt die Einschaltung eines Pflegedienstes oder der Umzug ins Pflegeheim zur pharmazeutischen Entmündigung - die Medikamente landen unwiderruflich in der Verfügung des Pflegedienstes, der dann auch noch eine eigenwillige Einnahme ohne ärztlliche Anordnung verhindern muss...
@Min Wille; Na und? Jeder Haushalt st voll von Werkzeugen, Giften und Medikamenten, die für Kinder gefährlich sind... ein bißchen Eigenverantwortung dürfen Menschen doch noch behalten, oder etwa nicht?

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