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Avatar #106067
am Freitag, 5. März 2021 um 19:53

Das Aufheulen der Wunderheiler...

Kommentar zur Nachricht
COVID-19: Ivermectin scheitert in klinischer Studie in Lateinamerika
vom Freitag, 5. März 2021
...der Alternativ-Behandler, ewigen Besserwisser und selbsternannten Therapie-Experten für SARS-CoV-2-Infektionen und COVID-19-Erkrankungen wird nicht lange auf sich warten lassen.

Zu wenig dosiert, zu junge, nicht intensivpflichtige Patientinnen und Patienten, viel zu wenig Vitamin C, D3, K2, Zink, Selen, kein Hydroxychloroquin, keine Antikörper-Cocktails,
Avatar #874833
am Freitag, 5. März 2021 um 21:39
geändert am 05.03.2021 22:02:09

Starke Evidenz für Ivermectin bei COVID-19; Studie weist erhebliche Mängel & Interessenkonflikte auf

Die in diesem Artikel beschriebene Studie weist signifikante Mängel und Interessenkonflikte auf. Dass dieser Artikel diese eine Studie im Vergleich zu den 43 anderen zu Ivermectin veröffentlichten Studien dennoch so unkritisch und prominent wiedergibt, ist im besten Fall zweifelhaft. Dass solche Studien überhaupt von Fachjournalen angenommen werden, liegt daran, dass sie nach Aussagen der Chief-Editors von den Geldern der Industrie abhängig sind. Dieses korrumpierte System tötet.

RED FLAGS

1) Die Autoren erhalten signifikante finanzielle Zuwendungen von Herstellern der durch Ivermectin gefährdeten, damit konkurrierenden Produkte. Hierzu gehören Gilead (Remdesivir), Merck (MK-7110, Molnupiravir), Janssen (Partner von J&J, Impfstoffhersteller), Glaxo und Sanofi.

2) Teilen der Placebogruppe wurde "ausversehen" ebenfalls Ivermectin verabreicht. Zwar wurden 76 Personen daraufhin aus der Placebogruppe ausgeschlossen, dennoch haben mit hoher Wahrscheinlichkeit zahlreiche weitere Personen "ausversehen" ebenfalls Ivermectin erhalten. Die Placebogruppe schnitt entsprechend in einem Punkt (deterioration) 5x besser ab, als es statistisch für sie zu erwarten war.

3) Die Autoren haben die Ivermectin-Gruppe angewiesen, das Medikament auf leeren Magen zu nehmen, was die Aufnahme hemmt. 200 ug/kg Ivermectin auf leeren Magen führen zu einer Konzentration im Lungengewebe von 180 ug/g; dieselbe Menge zu einer Mahlzeit führt zu einer 2,5x erhöhten Konzentration von 450 ug/g. So kommt es zur einer Aufnahme von weniger als der Hälfte der im Protokoll angegebenen Dosis.

4) Die Autoren haben lediglich 5 Tage behandelt, die Symptomresolution jedoch erst nach 21 Tagen bei einer jungen, schnell selbstheilenden Kohorte gemessen. Das führt zu einem Lenticular Effekt.

5) Die Autoren behaupten, ihre sei die erste random. Studie mit Peer Review. Das ist falsch. Von den 43 Studien zu Ivermectin sind 7 random. Studien mit Peer Review und 18 mit PR. Sie zeigen eine signifikant positive Wirkung.
Avatar #874833
am Freitag, 5. März 2021 um 21:54

Frühbehandlungen mit Ivermectin retten Leben

Für zuverlässige Informationen zu Ivermectin sind zu empfehlen:

E-BMC (Berater der WHO; industrieunabhängig)
https://www.e-bmc.co.uk/

FLCCC Alliance (führende US-Intensivmediziner; praktische Erfahrung mit dem Einsatz von Ivermectin bei COVID-19 und Long Haulern) flccc.net

Ebenfalls zu empfehlen ist die doppelt blinde, randomisierte Studie zu Ivermectin von Prof. Schwartz aus Israel, der eine Reduktion von Krankenhauseinweisungen um 80,7 % festgestellt hat. Er spricht sich für die Anwendung aus, ebenso wie die Tokyo Medical Association in Japan.
https://www.jpost.com/israel-news/antiparasitic-drug-reduces-covid-19-infection-exclusive-658949

Wer jetzt noch meint, es wäre besser, COVID-19-Risikopatienten unbehandelt nach Hause zu schicken bis sie Atemnot entwickeln, anstatt mit Ivermectin und entsprechenden Behandlungsprotokollen (wie denen der FLCCC Alliance) frühzeitig einen schweren Verlauf zu verhindern, der sollte sich der individuellen und gesellschaftlichen Konsequenzen bewusst sein.
Avatar #79783
am Freitag, 5. März 2021 um 23:45

Signifikanz!?

Das Signifikanzniveau von 5% (p=0.05) ist ein Witz: 2 Sechsen nacheinander bim "Mensch-ärgere-dich-nicht" haben einen p-Wert von 0.028!
Avatar #759489
am Samstag, 6. März 2021 um 20:03

Danke an Herrn Wilber...

für die fundierte Analyse dieser offenbar tendenziösen und interessengeleiteten Studie.

Und es stellt sich die Frage, was den unser gescheiter Herr Dr. Schätzler stattdessen an medikamentöser Therapie empfiehlt? Remdesivir?
Und experimentelle Therapien als "Wunderheiler-Therapien" abzuqualifzieren hat ja wohl Tradition. Wobei, so experimentell und wunderheilig ist es wohl nicht, mit Ivermectin zu behandeln, wenn es 7 random. Studien und 18 Studien mit Peer Review gibt. Was wohl mehr aussagt als EINE bigpharma-pharmafinanzierte Studie aus Kolumbien.

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