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Avatar #789658
am Freitag, 12. März 2021 um 08:43

Werter Herr Lauterbach, treten Sie zurück!

Kommentar zur Nachricht
Blutgerinnsel: EMA sieht kein erhöhtes Risiko durch Coronaimpfungen
vom Donnerstag, 11. März 2021
Als Politiker sind Sie ein Vertreter des Volkes, nicht der Pharmaindustrie!

"Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach erklärte auf Twitter: „Der Impfstoff hätte aus meiner Sicht auf Grundlage eines Falles in Dänemark nicht gestoppt werden sollen.“ Die Schädigung des Vertrauens sei immens."

Die Schädigung des Vertrauens in den Impfstoff wiegt schwerer die (mögliche) Schädigung von Menschen?

Schon diese Überlegung, die ja sinngemäß bedeutet, dass man "über so seltene Nebenwirkungen" am besten schweigt, sorgt bei mir für Misstrauen.
Avatar #88255
am Freitag, 12. März 2021 um 09:33

Re: Werter Herr Lauterbach, treten Sie zurück!

Hier muss ich Karl Lauterbach, ausnahmsweise, einmal recht geben und das PEI für seine Entscheidung loben, AZ nicht zurückzurufen. Selbst wenn dieser eine Todesfall ursächlich auf AZ zurückzuführen wäre (was absolut unwahrscheinlich ist), würde dies das bislang gute Sicherheitsprofil des Impfstoffs, das aus Dutzenden Millionen von Impfungen gewonnen wurde, nicht beeinträchtigen. Ein Einbruch der Impfkampagne würde weitaus mehr Todesfälle verursachen als die Inkaufnahme einer absolut seltenen Komplikation. Wer sich vor AZ fürchtet, muss sich ja nicht impfen lassen - er muss dann halt noch länger auf Biontec warten... freie Entscheidung, die auch für Sie gilt! Den rational abwägenden Impfwilligen aus einer impfkritischen Ideologie heraus das Recht auf eine Impfung abzusprechen, ist für mich nicht verständlich.
Avatar #674615
am Freitag, 12. März 2021 um 10:55

@ 2haeschen

Ich impliziere Sie sind weiblich. Es könnte alos sein, dass Sie eine Kontrazeption einnehmen. Diese Einnahme erhöht Ihr individuelles Risiko einer klinisch relevanten Thrombembolie um das 2-6 fache.
Wenn Sie Covid bekämen, wäre es an Ihren individuellen Risikofaktoren ob Sie einen schweren verlauf durchlaufen. Das Risiko im Rahmen eines schweren Covid Verlaufs eine klinisch relevante Thrombembolie zu bekommen ist das 5-fache gegenüber der Normalbevölkerung. Noch einmal fünfach ist das Risiko an Covid zu versterben, sollten sie eine Thrombembolie haben, gegenüber eines Covid ohne Thrombembolie. Da der AZ Impfstoff eine protektive Wirkung vor schweren verläufen aufweist ist das Risiko einer Thrombembolie durch AZ gegen das Risiko einer Thrombembolie mit Covid zu berechnen, unter Berücksichtigung Ihres individuellen Risikos. Ich gehe davon aus, selbst wenn ihre Riskiko für einen schweren Verlauf ein Promill wäre, wäre Ihr Risiko eine Thrombembolie nach Applikation von AZ zu bekommen ein Promill von einem Promill.
Besser Sie nehmen AZ als Covid und besser Sie nehmen AZ als Kontrazeption, bleibt als Quintessenz.
Avatar #789658
am Freitag, 12. März 2021 um 18:27

@docnemo

Danke für Ihren Beitrag... ich habe hier ausdrücklich keine Kritik an diesem Impfstoff geäußert.

In meinem Kommentar geht es darum, dass es nicht in Ordnung ist, vorsätzlich eventuelle Risiken für den Einzelnen herunter zu spielen.
Diese, bereits bisher übliche Vorgehensweise: " ganz selten ... höchst selten bis hin zu gar nicht vorstellbar" ist doch der Knackpunkt.

Im Schadensfall (der durchaus 1:1.000.000 liegen kann) geht es darum, ein (mit einer Schädigung) menschenwürdiges Leben zu führen.
Durch solche Vertuschungen (von vornherein festlegen, dass diese Schäden ohne Impfung STATISTISCH auch passieren können) -ohne diesen Fall zu kennen- od. aus lauter Sorge, dass d. "dumme" Bevölkerung davon etwas erfahren könnte, wird dem möglicherweise durch diese Impfung geschädigten anschließend das Leben massiv erschwert.

Ich habe das nicht irgendwo gelesen oder gehört ...

Meine Tochter hatte als Säugling 2 x schwere Nebenwirkungen. Es ist unbestritten durch die verwendeten Impfstoffe, ( 1 x wurde stationär geimpft). Bis heute (11 Jahre später) hat mir keiner der Gutachter erläutern können, wie es überhaupt dazu kommen kann, man versucht es natürlich auch nicht. Man weiss, dass die Kombination der Impfstoffe eine Rolle spielt (welche Rolle, bleibt geheim). Aber man ist sich sicher, dass der tatsächliche (spätere) Schaden eine andere Ursache haben muss.

Ich mache mir schwerste Vorwürfe, auf die Ärzte gehört zu haben. Ich mache mir auch schwerste Vorwürfe, aus Unwissenheit heraus nicht auf weitere Beweissicherung durch geeignete Untersuchungen bestanden zu haben. Welche Untersuchungen dafür geeignet gewesen wären, musste jedem Arzt bekannt sein, ebenso dem Gesundheitsamt, welches seiner Beratungspflicht zu keinem Zeitpunkt nachkam.

Mit diesem Wissen, kritisiere ich jeden Versuch der Vertuschung u. Verharmlosung aufs Schärfste.

Ich beeinflusse and. Menschen nicht, lehne persönlich jedoch aus diesen rechtlichen Gründen jede Impfung für mich u. me
Avatar #830245
am Sonntag, 14. März 2021 um 14:48

@ 2haeschen: Völlig richtig

Ich meine auch, dass man die statistische Wahrscheinlichkeit allein nicht heranziehen darf, wenn es um mögliche Risiken geht.
Ich bin sogar der Meinung (und wohl nicht nur ich), dass es, wenn astrazeneca tatsächlich bei bestimmten Personen Gerinnungsstörungen auslöst, es sehr lange dauern wird, bis die Wissenschaft zu dieser Erkenntnis gelangt.
Wie lange dauerte es, bis man bei der Pille sicher war, dass diese auch Thrombosen verursachen kann?
Man sollte m. E. aus Vorsichtsgründen Menschen, die Vorerkrankungen wie Gerinnungsstörungen, Lebererkrankungen, etc haben, ein Wahlrecht beim Impfstoff lassen.

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