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Avatar #831974
am Freitag, 19. März 2021 um 15:53

@Practicus

Na dann rechnen Sie doch einfach mal durch! 400 pro Jahr insgesamt = 300 bei Frauen pro Jahr = 300 pro 42 Mio. und Jahr = 7 pro 1 Mio. und Jahr = 11.4 pro 1.6 Mio. und Jahr! Merken Sie was? Genau. Pro Jahr, nicht pro Monat und auch ganz bestimmt nicht nur in der Gruppe, die gerade irgendeine Impfung bekommen hat. Wenn Sie jetzt noch davon ausgehen, dass es wohl nicht 1.6 Mio. Frauen waren, die geimpft wurden, sondern eher max. 1 Mio, dann haben wir wieder die 7 pro Mio. im Jahr als Referenz. Da 12-fache des Erwartungswertes ist für Sie also kein Hinweis auf eine Gefährdung durch die Impfung? Ach genau, diese Frauen wären ja dann auch bei Corona mit eben dieser Trombose gefährdet und deshalb spielt es ohnehin keine Rolle, wie? Sind Ihrer Meinung nach ein Großteil der 732 Frauen im Alter 35-59 Jahre nach Coronainfektion an Sinusvenentrombose gestorben? Machen Sie doch lieber mal die Rechnung in die andere Richtung auf: Wie hoch ist das Risiko an einer akuten Atemwegserkrankung, die hospitalisiert werden muss, zu sterben und wie hoch ist das Risiko im Vergleich dazu bei Corona? Dazu höre ich grundsätzlich nie etwas: Obacht - IQM-Analyse: Im Jahr 2020: 23.7% mit Coronanachweis, 14.6% bei Corona-Verdacht, 15.3% allgemein, wobei in den IQM-Krankenhäusern "nur" 11225 von insgesamt 54066 SARI-Toten (21%) auch eine Coronadiagnose hatten. Hauptsache alle impfen, ohne Blick auf persönliche Risiken, die vorher eben auch bekannt sein müssen. Ich weigere mich, das zu akzeptieren, insbesondere vor dem Hintergrund, dass Corona eben doch nur eine Minderheit der Todesfälle bei schweren Atemwegserkrankungen verursacht. Und ja, diese Rechnung sollte bei allen Ausprägungen von Corona und vergleichbaren Krankheiten aufgemacht werden, dann bleibt von der übertriebenen Coronaangst und einem damit sozial akzeptierten Impfdruck mit eindeutig unzureichend geprüften Impfstoffen nicht mehr viel übrig!
Avatar #763909
am Samstag, 20. März 2021 um 08:50

Sinusvenentrombosen durch AZ Impfstoff

Wer glaubt eigentlich, dass wir genau wissen, wieviel Sinusvenentrombosen in Deutschland pro Jahr erkannt werden? Gibt es eine Meldepflicht und ein Sinusvenentrombosen-Register? 300-400 ist eine Schätzung, keine Zählung. Die Zahl wird erfahrungsgemäß deutlich höher sein und dadurch, dass durch PRAC jetzt die Sensibilität insgesamt gesteigert wird, dürften wir frühestens in einem Jahr wissen, wo wir wirklich stehen. Dr. Schätzler hat Recht: "Tausende von Todesfällen durch Verzögerung der Impfkampagne inkauf zu nehmen, um einige besonders gefährdete Personen zu schützen, ist eine Pervertierung des Ziels "Leben schützen um jeden Preis". Impf- und Coronaskeptiker*innen würde ich gerne motivieren, in den Corona-Abteilungen unserer Kliniken die Kollegen*innen zu entlasten, für sie ist die Arbeit dort ja völlig unproblematisch.
Avatar #830245
am Sonntag, 21. März 2021 um 15:52

Es werden bestimmt nicht alle Sinusvenenthrombosen erkannt, denn ...

wie ich aus eigener Erfahrung damit weiß, muss man schon eine sehr schwere dieser Thrombosen haben, damit die Diagnose leicht zu stellen ist. Wenn sich 3 Radiologen das MRT ansehen, kann es passieren, dass man 3 verschiedene Meinungen erhält.
Das heißt für mich, dass man sowohl die Zahl der Fälle vor den Impfungen nie alle kennen wird, aber auch die Zahl der Fälle, die durch die Impfungen verursacht wurden, nicht alle gemeldet werden.

Ich wäre daher im Interesse der betroffenen Frauen dafür, dass man Frauen unter ca. 55 Jahren nicht mit Astrazeneca impft.
Frankreich tut das bereits.
Ist Deutschland dazu nicht in der Lage?

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