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Avatar #550247
am Freitag, 9. April 2021 um 17:03
geändert am 09.04.2021 17:23:13

Was auch immer die EMA entscheidet...

Es hat für Anwendung des Impfstoff von AstraZeneca keine Bedeutung. Über die weitere Verwendung entscheiden weder die EMA noch habe ich die Entscheidung zu treffen. Derjenige der es injiziert bekommt entscheidet darüber. Bei den meisten meiner Patienten steht diese mit einem klaren Nein fest. Keiner sieht sich einem vorstellbar hohem Risiko für die schwere Impfreaktion ausgesetzt. Alle äußerten nur, falls es sie ausgerechnet erwischen würde, dann bekämen sie eine Frage nie mehr aus dem Kopf. „Warum habe ich mich nur dazu entschlossen?“. Es gibt Menschen denen ihr Risiko schwer an Corona zu erkranken sehr bewusst ist. Diese wählen dann auch AstraZeneca. So soll es dann auch sein.

Von meiner Seite aus als Arzt bedaure ich die geringe Menge an Daten zu den Fällen. Bisher fand ich kaum mal mehr als schon in der Allgemeinpresse verfügbar war. Ich würde mir gern selbst den Kopf darüber zerbrechen wollen. Allein schon der allgemeine Begriff des Thromboserisikos verschreckt mich. Als ob es nur eine Variante gebe. Die Impfung erzeugt wie es scheint kreuzreaktive Antikörper gegen ein bestimmtes intra- sowie extrazellulär vorkommendes Immunprotein. Allgemeine Thromboserisiken basieren allerdings auf anderen Ursachen und verschlechtern allerhöchstens den Verlauf. Vorkommen wird es weiterhin, möglicherweise in gleicher Häufigkeit. Weil ein Verlauf leichter zu handhaben ist, macht es die Sache nicht bedeutungsloser.
Und auffällig ist doch die massive Thrombozytenaggregation ausgerechnet an ganz speziellen Orten. Dahinter steckt also mehr als das man eine einfache Risikobewertung als Anweisung zu verwenden um Personen auszuschließen die das statistische Nutzen-Risiko-Verhältnis verschlechtern. Hier gibt es definitiv eine Menge Möglichkeiten zu forschen. Die Art und Weise dieser Impfreaktion deutet auf einen bisher unbekannten immunologischen Zusammenhang. Warum ich das vermute? Würde man diesen kennen, hätte man diesen erwartet und Personen von vornherein ausgeschlossen. Hat man aber nicht! Die Ausbildung einer Thrombozytopenie als Zeichen einer DIC zeigen die anderen Impfstoffe möglicherweise auch. Mir liegt leider nur ein mündlich berichteter Fall vor. Wo sind hier die Gemeinsamkeiten? Es gibt noch wesentlich mehr offene Fragen. Diese gehören aber nicht in die Öffentlichkeit.
Avatar #831974
am Freitag, 9. April 2021 um 21:13

Handeln, penangexpag

Handeln heißt nicht, dass man ALLES tun muss. Aber DAS ist das Problem aktuell. Es wird auf absolute Zahlen gestarrt, künstliche Intelligenz benutzt wo die menschliche besser zu gebrauchen wäre, und es wird ein fanatischer Grundsatz postuliert, die "Pandemie" ließe sich nur durch immer drastischere Maßnahmen bewältigen. Was für eine Arroganz abhängiger Wissenschaftler und Politiker. Vor der zur Religion erhobenen Wissenschaft graust es mir als Wissenschaftler. Sie verlieren über all Ihre Gläubigkeit in die Maßnahme vollkommen die Verhältnismäßigkeit aus den Augen und bekommen gar nicht mit, was Sie mit Ihrem Handeln an gesellschaftlichen Verwerfungen erzeugen, die nur schwer wieder rückgängig zu machen sind, wie ihr Treiben von den großen Gewinnern der Krise schamlos ausgenutzt und zum Eigennutz befeuert wird und dass ein großer Teil des undiskutierten, später unreflektierten Handelns die Krise überhaupt erst erzeugt hat! Dabei werden selbst die Grundsätze guter Wissenschaft ignoriert, eher zum Schaden aller. Natürlich verstehe ich auch die Verzweiflung von Medizinern, die in Kliniken schwerkranken Menschen helfen müssen, jedoch sehe ich jeden Tag auch sehr viele Dinge, die mir vor Augen führen, welche noch weiter reichenden Auswirkungen uns drohen, wenn die erzeugte medizinische Notlage der alleinige Bestimmer diskussionsloser Entscheidungen bleibt. Es hat nicht nur etwas mit Philosophie zu tun, sondern auch mit Weitsicht, wenn man beschließt bestimmte Grenzen des Handelns nicht zu überschreiten. Wo um alles in der Welt soll es denn hinführen? In die totale Kontrolle, wo der nicht zu hinterfragende "Staat" (Wer ist das?) darüber befindet, wer auf welche Weise Risiken einzugehen hat oder eingesperrt wird um dem Guten (Was ist das, für wen?) zu dienen? Einen solchen Ansatz kann und werde ich nicht befürworten, auch nicht unter Druck.
Sie müssen mir bitte erklären, an welcher Stelle ein Impfzwang auch nur ein einziges der akuten Probleme zu lösen vermögen soll.
Avatar #550247
am Freitag, 9. April 2021 um 23:53

Impfzwang

Bei der Masernimpfung wird es doch bisher hingenommen. Ich finde jedenfalls kaum jemand der die vorgeschriebene 2.Impfung nicht hat. Diese wird nachgeholt. Diskussionen darüber gibt es nicht. Nur mich ärgert der Aufwand etwas zu bescheinigen an das sich 99% der Bürger gehalten haben. Darüber werde ich mich mit der Einführung des elektronischen Impfkontrollpasses nicht mehr auseinandersetzen müssen. In Zukunft kann man live Kontrollen durchführen inklusive der richtigen Eintragung beim falschen Patienten. Irrtümer haben Vorrang! Schöne neue Welt!
Avatar #659995
am Dienstag, 13. April 2021 um 13:35

COVID-Impfung: Vertrauensschwund II

Weitaus gravierender liegt der Vertrauensschwund in einer Meldung des NORDKURIER vom 09.04.2021 begründet, in der – unter Berufung auf eine Mitarbeiterin des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGUS) Mecklenburg-Vorpommern – darüber berichtet wird, dass 149 Fälle von Covid-19-Infektionen trotz zweimaliger Impfung bislang in Mecklenburg-Vorpommern gemeldet worden seien, wobei 7 Betroffene daran verstarben. Nach Auskunft des Robert Koch-Instituts (RKI) gebe es Einzelfälle in verschiedenen Bundesländern.
Informationen über Wirkungsverluste von Impfstoffen sind nach dem sehr umfangreichen europäischen Reglement der Guten Pharmakovigilanz-Praxis (GVP) Nebenwirkungen gleichgestellt, in der europäischen Datenbank EUDRAVIGILANCE meldepflichtig sowie durch die Hersteller und die EMA zu bewerten. In Deutschland ist zudem das Paul-Ehrlich-Institut zuständig. Aufgrund bisher sehr begrenzter Daten zur Wirksamkeit der SARS-CoV-2-Impfstoffe auf schwere und letale COVID-19-Verläufe haben Informationen über Impfversagen große Bedeutung, Impfversagen mit tödlichem Ausgang ist in gleichem Maße wie die berichteten Nebenwirkungen zu Thrombosen und Thrombozytopenien als schwerwiegend anzusehen. Doch die eigentlich zuständigen Institutionen schweigen und lassen die sozusagen letzten Glieder in der Kette allein mit der Entscheidung, ob sie informieren oder nicht.
Wie gesagt, Vertrauen schwindet. Wer wollte sich wundern, dass Wutbürger und Verschwörungstheoretiker Konjunktur haben?

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