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Avatar #106067
am Samstag, 17. April 2021 um 07:38

FÖDERALES TOHUWABOHU SELBST PRODUZIERT (Forts.)

Kommentar zur Nachricht
Heftige Debatte im Bundestag über Bundesnotbremse
vom Freitag, 16. April 2021
Bundes- und Landesregierungen haben über ein Jahr lang mit dilettantisch-naiv unentschlossenem, halbherzig-stümperhaftem Schleuder-, Schmuse-, Impfstoff- und Lockdown-Kurs selbst das bundes-/föderale-Tohuwabohu angerichtet. Das ewige "Lockerdown"-Hin und -Her hat viele SARS-COV-2-Infektionen/COVID-19-Erkrankungen provoziert und damit NO-COVID/ZERO-COVID ad absurdum geführt.
Niemand weist darauf hin: Jede einzelne unnötige SARS-CoV-2-Infektion/COVID-19-Erkrankung ist auf Hygiene- und Präventions-Fehler bzw. klare AHA-Regelverstöße zurückzuführen. Nie wird der infektiologische Grundsatz betont, Nicht-Infizierte, eindeutig negativ Getestete können Immune, Immunisierte und andere Nichtinfizierte nicht anstecken! Nur Infizierte und Risikopersonen 1.Grades müssen in Quarantäne. Die tatsächlich Erkrankten müssen untersucht, diagnostiziert, Risiko-adäquat isoliert, behandelt und von ambulant über stationär bis zur Intensivpflichtigkeit u. U. auch palliativ versorgt werden.
Nach über einem Jahr Corona-Pandemie, kommt die Bundeskanzlerin (BK) nach langem, unnützen Nachdenken über Ostern plötzlich auf die Idee, Föderalismus-kritische und damit wahrscheinlich grundgesetzwidrige Krallen auszufahren? Ein "Brücken-Lockdown" soll es richten? Statt ewigem "Lockdown-light" mit offenem Profi-Kontaktsport-Fußball, Friseur, Nagel- und Fußpflege, Läden-Teilöffnung und Inzidenz-abhängigem Lockerungs-Chaos https://www.doccheck.com/de/detail/articles/32570-ploetzlich-bestimmt-angela-merkel
Nächtliche Ausgangssperren (Ausnahmen Hunde ausführen, Notfälle und Nachtarbeit) sind für die Menschen in diesem unseren Lande vollkommen kontraproduktiv: Sie korrelieren ebenso wenig mit geringeren 7-Tage-Inzidenzen, wie nächtliche Ausgangssperren für Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen bei drohenden Maul- und Klauenseuche (MKS) Pandemien.
Bundes- und Landesregierungen brauchen endlich Supervision und wirklich professionelle Pandemie-Konflikt-Beratung statt Dilettantismus!
MfG, Dr. med. Th. G. Schätzle
Avatar #106067
am Samstag, 17. April 2021 um 07:43

FÖDERALES TOHUWABOHU SELBST PRODUZIERT

Bio-psycho-sozial-kulturelle-politische Bewältigungsstrategien von SARS-CoV-2/Covid-19 müssen auf den Prüfstand. Allerorten fehlt's an reiner-, praktischer Vernunft und Urteilskraft (I. KANT).
Wir streiten ohne sichere Erkenntnise über Ursprung, Entstehung, Bedeutung und Ausbreitung von SARS-CoV-2-Virusinfektionen bzw. COVID-19-Erkrankungen und deren Mutationen. Weltweite Wellen von schwerwiegenden, tödlichen Bedrohungen, statistische Übersterblichkeiten werden fehlinterpretiert; Medizin-bildungsfern mit impfpräventabler Influenza im HxNx-System verglichen.
Rational-konsentierte, sichere, erfolgreiche Behandlungskonzepte, Gold-Standards für blande Verläufe bis hin zu akut/chronischen Lebensbedrohungen und zuverlässig etablierte Intensivtherapien fehlen. Alternativen sind und bleiben problematisch bis gefährlich. Bei durchgemachten Wildvirus-/Mutanten-Infektionen und -Erkrankungen bzw. Impfungen sind Antikörperspiegel und T-Zell-Immunitätsdaten wissenschaftlich strittig.
Sensitivität, Spezifität, Reliabilität von Sars-CoV-2-PCR- und Antigen-Schnelltests werden von Expertengruppen wie z.B. der Cochrane Collaboration Group mit veralteten Datensätzen bis September 2020 erneut angezweifelt. Spitze der Kakophonie sind Eitelkeiten der Regierenden und Masken-Deals, Spenden-Galas, MdB-Geburtstage, Dienstjubiläen und -verabschiedungen.
Der Bundeskanzlerin/dem medizinisch aus der Zeit gefallenen Kanzleramtsminister Dr. med. Helge Braun bleiben unklar: Lockdowns mit Rückzug in die Behausungen sind so ambivalent wie das Ablegen von FFP-2-, FFP3-und N95-Schutzmasken im Privaten, fehlende Testungen im Beruflichen, bei KITAS, Aus- und Weiterbildungen. Beengtes Zusammenrücken in kleinen, überfüllten, dichtbebauten Wohnungen der Mietskasernen/sozialen Brennpunkten/Trabantenstädten fördert eher infektions-epidemiologisch Sars-CoV-2/COVID-19. In Vilenvororten gelte das nur, wenn angeblich politökologisch so bedenkliche Einfamilienhäuser verboten würden...
Dr.med.Th.G.Schätzler
Avatar #731782
am Sonntag, 18. April 2021 um 22:26

BMJ lesen !!!

Avatar #691359
am Sonntag, 18. April 2021 um 23:51

Direkte und indirekte Wirkungen von behördlichen Maßnahmen

Aus meiner Sicht sind die behördlichen Maßnahmen in sich nicht wirklich stimmig. Erstens sind unterschiedliche Lebensbereiche in unterschiedlichem Maß betroffen. Kultur und Freizeit sind maximal heruntergefahren, im Bereich der Bildung gibt es ein heftiges Hin und Her, die Arbeitswelt ist dagegen wenig beeinträchtigt. Das macht einerseits Sinn, weil ohne funktionierende Wirtschaft hält man einen Lockdown nur kurze Zeit durch. Diese Ungleichbehandlung führt aber auch zu Ungerechtigkeiten für die Langzeitbetroffenen. Und ob geschlossene Geschäfte viel bringen, wenn man auf Arbeit genügend Infektionskontakte hat, wage ich zu bezweifeln. Die Heatmaps in der Dienstagsausgabe der RKI-Berichte sprechen eine klare Sprache, unter 65 und unter 50 steigt die Inzidenz jeweils stark an. Unter 65, das sind die Berufstätigen, und unter 50, das sind die Eltern mit schulpflichtigen Kindern.

Die britische Coronavariante hat leider die Regeln neu geschrieben und an den AHA+L Regeln kommen wir nicht vorbei und jede Inkonsequenz wird durch Übertragungen sofort bestraft. Jede behördliche Maßnahme hat dabei eine direkte Wirkung auf das Infektionsgeschehen und eine indirekte Wirkung auf die Psychologie der Bürger. Die zweite Welle war z.B. in der Provinz aktiv, weniger in den Ballungszentren, ein sicheres Zeichen dafür, dass im Herbst der private Lockdown in den Köpfen der Bürger nicht funktioniert hat.

Aktuell werden Ausgangssperren diskutiert, aus meiner Sicht ist die direkte Wirkung hier zu vernachlässigen, es zählt allein die psychologische Wirkung. Wenn also Ausgangssperren, dann bitte ehrlich sein in Bezug auf die Wirkungsweise und dann auch bitte gekoppelt an die wirklich relevanten Parameter: Anteil Covid-Patienten an ITS-Betten auf Kreisebene >30%, dann z.B. 10€ Bußgeld und >50%, dann 100€ Bußgeld. Und für die Psychologie reicht auch ein Zeitfenster von 23-04 Uhr.

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