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Avatar #877205
am Mittwoch, 21. April 2021 um 17:08

Intensivbetten

Die letzten 3 Jahre sind von 2018 an bis heute. Siehe reimbursement institute.
Avatar #13
am Mittwoch, 21. April 2021 um 17:19

intensivregister.de

26.737 Betten plus mehr als 10.000 Reserve April 2021
Avatar #691359
am Donnerstag, 22. April 2021 um 08:37

Streit um des Kaisers Bart

Ja, es stimmt, dass die offizielle Zahl der Intensivbetten schon mal höher war, 2017 waren es knapp über 28 000 ITS-Betten:
https://reimbursement.institute/statistiken/anzahl-intensivbetten-in-deutschland/

Gleichzeitig ist es ein Fehlschluss zu behaupten, seitdem wären massiv Betten abgebaut worden. Die Erklärung heißt PpUG-V und gilt seit dem 05.10.2018:
https://de.wikipedia.org/wiki/Pflegepersonal-Stärkungsgesetz

Vor der PpUG-V bedeuteten viele ITS-Betten die Möglichkeit, viele Patienten elektiv operieren zu können. Seitdem bedeuten überbelegte ITS-Betten Strafzahlungen durch die Krankenhäuser. Das bedeutet, es gibt genauso viele Betten und Beatmungsgeräte wie vorher, es wurde einfach per Federstrich die ITS-Kapazität der vorhandenen Personalkapazität angepasst. Vielleicht wurde vereinzelt auch eine ITS geschlossen, der Großteil der Schwankungen ist aber die Folge eines bürokratischen Akts. Der Flaschenhals ist nicht die Menge der Betten oder der Beatmungsgeräte, sondern die Menge an Fachkräften.

Anfangs kann durch Herunterfahren der elektiven Eingriffe Platz für Covid-Patienten geschaffen werden, wenn aber der Anteil der Covid-Patienten auf >50% der nominalen ITS-Betten steigt, sind die Kompensationsmöglichkeiten vor Ort erschöpft. Dann helfen nur noch Verlegung, Triage oder Einsatz von Hilfskräften und damit Absenkung der Behandlungsqualität.
Avatar #850553
am Donnerstag, 22. April 2021 um 09:06

Eine Entwicklung die schon im Januar zu erkennen war

Diese Entwicklung war anhand der steigenden Fallsterblichkeit seit Mitte November schon im Januar zu erkennen.
Darüber habe die Minsterpräsidenten am 30.01.2021 informiert, in der Hoffnung, das wenigstens einer geeignete vorbeugende Maßnahmen ergreift.
Ein Kopie der Mail ist hier zu lesen
https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Covid-19-und-die-Angst-vorm-Sensenmann/Hier-wird-es-ab-Maerz-eine-hoehere-Uebersterblichkeit-geben-als-2020/posting-38287785/show/

In Januar war auch schon an der Entwicklung in Irland zu sehen, das eine Empfehlung zur Vitamin-D Supplementation an die Bevölkerung die Fallsterblichkeit deutlich senkt, wodurch Klinken entlastet werden.
Dazu diese Grafik von OurWorldInData.org
https://ourworldindata.org/explorers/coronavirus-data-explorer?zoomToSelection=true&time=2020-06-25..latest&pickerSort=desc&pickerMetric=new_deaths_per_million&Metric=Case+fatality+rate&Interval=7-day+rolling+average&Relative+to+Population=true&Align+outbreaks=false&country=DEU~IRL~FIN~NOR

Inzwischen hat Deutschand die dritthöchste Fallserblichkeit der westeuropäischen Länder erreicht, nur Italen und Frankreich haben noch höhere Werte. Irland war bis zum November 1,5% schlechter als Deutschland, ist jetzt aber bei gleicher Impfqote 0,5% besser, so das die Empfehlung eine Senkung der Fallsterblichkeit um 2% bewirkt hat.
Die Irische Regierung hat inzwischen ihre Empfehlung bekräftigt,
da Sie der Meinung ist, das noch nicht genügend Bürger dieser folgen.
https://www.breakingnews.ie/ireland/covid-19-report-recommends-every-adult-in-ireland-supplement-vitamin-d-1107922.html

Da auch die Ansteckungsgefahr durch eine Vitamin-D Supplementation sinkt, wäre die 3te Welle nicht mehr so groß geworden.
So wird es wohl bis zum 20 Mai so weitergehen, das war zummindest
letztes Jahr der Tag mit dem niedrigsten Vitamin-D Spiegel, da 14 Tage danach die höhste Fallsterblichkeit in der 1ten Welle aufgetreten ist.
Ch.Wiechering
Kiel

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