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Avatar #760232
am Mittwoch, 21. April 2021 um 11:55

Selbstbestimmung ernst nehmen

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Abgeordnete wollen Suizidbeihilfe in dieser Wahlperiode neu regeln
vom Dienstag, 20. April 2021
So respektabel es ist, Menschen in Not zu helfen - die Frage, ob eine Fremdhilfe zur Selbsttötung überhaupt notwendig ist, die ist völlig aus dem Blick geraten. Das Leben selbst Gesunder ist nur in einem begrenzten Bereich möglich, der zwar durch Willensstärke ausgeschöpft, jedoch nicht überschritten werden kann. Um wieviel schmaler ist dieser Bereich bei Menschen mit so schweren Erkrankungen, daß sie genau diesen Willen gar nicht mehr haben, sondern gerade den gegenteiligen. Wir kennen die Ermüdungsprozesse im Alter, die dazu führen können, daß Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme unter die lebensnotwendigen Grenzen sinken und das Eingreifen erfordern. Es steht in der freien Entscheidung eines Menschen, dieses Eingreifen auszuschließen.Die damit eingeleitete Phase des Erlöschens bleibt immer noch in Konkurrenz zu einem möglicherweise doch noch vorhandenen Lebenswunsch - eigentlich das Maximum an Entscheidungsfreiheit was überhaupt denkbar ist. Und zwar gänzlich ohen die janusköpfige Assistenz anderer Menschen.
Avatar #42795
am Mittwoch, 21. April 2021 um 18:37

Selbstbestimmung ohne Beteiligung von ÄrztInnen

Wenn Hilfe zum Selbstmord notwendig ist, weil es der Suizidwillige nicht mehr alleine schafft die selbst angeforderte todbringende Substanz herbeizuschaffen, um sie s e l b s t einzunehmen, dann muss diese Hilfe straffrei möglich sein. Warum dabei aber Ärzte helfen müssen oder sollen, das bedarf einer Erklärung.

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