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Avatar #825187
am Montag, 15. Februar 2021 um 23:08

Vitamin D - bin ich jetzt echt Doppelblind?

: https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=3771318
"Calcifediol Treatment and COVID-19-Related Outcomes" , Preprints with The Lancet, Posted: 22 Jan 2021, Xavier Nogués

Das ist wohl eine randomisierte Studie.. zwar nicht doppelblind aber weder retrospektiv noch queerschnitt, inklusive Messung von VitD Status vor der Behandlung. Ergebnisse vor und nach Adjustierung für Komorbiditäten sehen robust aus. Fallzahl könnte ruhig etwas höher gewesen sein, doch die Ergebnisse sind trotzdem hochsignifikant.

Was sagt die DGE dazu? Soll man erst messen bevor man E Vitamin D empfiehlt? Und ab wann jetzt?

Ja richtig, es gibt natürlich wahnsinnig viele ältere gebrechliche Patienten die ausgerechnet im tiefsten Winter unter einem VitD Spiegel von über 80ug/l leiden?!
Avatar #860401
am Donnerstag, 22. April 2021 um 23:08
geändert am 22.04.2021 23:13:12

Evidenzumkehr bei verweigerter Vitamin D Mangelbehandlung von Covid Patienten

Genau hier gibt es im Evidenzbericht fuer die Covid S3-Leitlinie des AWMF einen gravierenden Fehler. Wer in der größten Vitamin D Mangel Zeit, Covid Patienten eine Vitamin D Mangel- Behandlung verwehrt, sollte gute Beweise haben, dass er Ihnen damit nicht schadet!
Es ist ungeheuerlich, dass jetzt entgegen der RKI Empfehlung die Vitamin D Mangel- Behandlung blockiert wird. Wer über die Cordobastudie behauptet: "Hier zeigte eine Verabreichung von Vitamin D3 bei hospitalisierten Patienten im Vergleich zur Standardtherapie keinen Vorteil“ läd sich eine große Schuld auf.
Tatsächlich wurden in der Cordobastudie die Hälfte der Placebogruppen Patienten (13) ITS pflichtig und 2 von Ihnen starben. Bei der doppelt so großen Calcifidiol Gruppe mußte nur ein Patient auf die Intensivstation und es ist niemand gestorben.
Behauptungen, die Ergebnisse der Cordoba Studie wären wegen der Vorerkrankungsverteilung nicht evident, wurden vom MIT (Massachusets Institut of Technology) und der Harvard Universität nachgerechnet und auch unter Beachtung des Einflusses der Vorerkrankungen widerlegt.
https://www.medrxiv.org/content/10.1101/2020.11.08.20222638v2.full-text
Wenn die Studien unter www.VDMETA.com auch nur im entferntesten stimmen, hätten allein in Deutschland viele tausend Menschenleben gerettet werden. Früher war es üblich Athemwegserkrankungen mit Höhensonne zu behandeln. 20 min Mittagssonne könnten jetzt so viel gutes bewirken. Stattdessen sperren wir die Kranken hinter UVB filternden Fensterglas ein und verwehren Ihnen auch noch die medikamentöse Vitamin D Mangelbehandlung. Und nicht zu vergessen gehen wir jetzt wegen der Unfähigkeit den Virus zu behandeln in den nächsten Lockdown.

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