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Avatar #844064
am Montag, 3. Mai 2021 um 14:00

Was ist mit dem SchnelltestTsunami?

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COVID-19: Rate der Klinikeinweisungen sinkt, Impfeffekt wahrscheinlich
vom Freitag, 30. April 2021
Wie kann man ausschließen, daß es kein Schnelltest Effekt ist (Suchtests vor PCR), wenn scheinbar niemand deren Anzahl (mehrere Millionen/Woche) erfasst/kennt?

Nur mal angenommen, durch diese ZUSÄTZLICHE Testanzahl finden wir mehr von der Dunkelziffer und das ist auch so!
Dann steigen die Fallzahlen ohne das sich die Epidemische Lage ändert und zusätzlich der Anteil Positiver PCR Tests, da ja die Suchtestanzahl unberücksichtigt bleibt.

In den Schulen sprechen wir übrigens von 10-20Mio Tests/Woche, zumindest wo alle geöffnet waren und wenn Tests wirklich geliefert wurden ;-)
WAHNSINN
Avatar #659995
am Montag, 3. Mai 2021 um 14:38

COVID-19: Die Inzidenzenreiter des RKI

Die täglichen detaillierten COVID-19-Lageberichte sind zweifellos ein Verdienst des RKI.
Leider scheinen Präsident und Vizepräsident sie nur sehr selektiv zur Kenntnis zu nehmen. Ihre ausschließliche Aufmerksamkeit gilt den Inzidenzen, die zudem noch eigenwillig interpretiert werden. So hat der RKI-Präsident in der Pressekonferenz am 15.04.2021 behauptet, dass die steigende Zahl an SARS-CoV-2-Infektionen nicht daran liege, dass mehr getestet wird, weil der Anteil positiver PCR-Tests > 12% betrage.
Jedoch ist naheliegend, dass das Gros der – derzeit offenbar überwiegend asymptomatischen - SARS-CoV-2-Infektionen durch Massenschnelltests, die vor allem bei Kindern, Schülern und Berufstätigen erfolgen, detektiert und durch PCR-Tests bestätigt wird. Wodurch der Anteil positiver PCR-Tests hoch ist.
Die recht hohe Zahl an SARS-CoV-2-Infektionen liegt also daran, dass mehr getestet wird. Die vielen asymptomatischen Infektionen bedingen jedoch eine niedrige Rate an Hospitalisierungen.
Bedauerlicherweise ist die RKI-Leitung blind für Zahl und Altersverteilung der COVID-19-Todesfälle. In der Pressekonferenz vom 23.04.2021 sprach der RKI-Vizepräsident von 1.000 Menschen, die wöchentlich versterben. Der Kontext legte nahe, dass dies vor allem Menschen im Alter von 35 – 59 Jahren nach intensivmedizinischer Behandlung betreffe. Dies ist auch der Tenor im obigen Artikel.
Tatsächlich ließ sich aus dem RKI-Lagebericht vom 20.04.2021 eine Zunahme um 1.555 Todesfälle im Vergleich zum 13.04.2021 entnehmen, 1431 Verstorbene waren 60+ (92%), 124 (8%) jünger als 60 Jahre. Das hatte sich auch zwischen 20. und 27.04.2021 nicht verändert: 90,6% waren 60+, 9,4% < 60 Jahre.
Gewiss ist auch aus Zahl und Altersverteilung der Todesfälle ein Effekt der Impfung, insbesondere im Vergleich zur zweiten Welle abzulesen. Er ist allerdings noch nicht genügend fokussiert. Leider half und hilft das RKI in seiner ausschließlichen Fixierung auf Inzidenzen nicht, möglichst viele COVID-19-Todesfälle zu ve

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