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Avatar #106067
am Sonntag, 11. April 2021 um 12:51

STIKO gegen europäischen AstraZeneca-Populismus

Pharmakovigilanz-Ausschuss (PRAC)/Europäische Arzneimittelagentur (EMA)/britische Zulassungsbehörde MHRA („Medicines and Healthcare products Regulatory Agency“) machen statistische Anfängerfehler:
A) PRAC prüfte nur 62 Fälle von Hirn- und cerebralen Sinus-Venen­thrombosen (cSVT) plus 24 Fälle splanchnischer Venenthrombosen der EU-Datenbank zur Arzneimittelsicherheit (EudraVigilance) unter Vaxzevria®AstraZeneca, Stand 22.03.2021, davon 18 tödlich.
B) Bis zum 04.04.2021 wurden der EudraVigilance 169 Fälle von cSVT/53 Fälle von splanchnischer Venenthrombose bei 34 Millionen Vaxzevria®Impfungen gemeldet.
C) 44 cSVT-Fälle/35 Venenthrombosen mit Thrombozytopenie hat es laut MHRA in GB bis zum 31.03.2021 gegeben. Dort wurden aktuell 20,2 Millionen Menschen mit Vaxzevria®Impfungen gemeldet. Frauen unter 60 Jahren (51 von 79 Fällen) waren besonders betroffen. 19 Patienten, 13 Frauen/6 Männer, seien gestorben. 11 der 19 waren jünger als 50 Jahre, 3 jünger als 30 Jahre.
D) Die EMA/MHRA bekannte/bestätigte Vaxzevria®Problematik darf man nicht auf die Grundgesamtheit aller Impfungen einschl. der über 60-, 70- und 80-Jährigen herunterbrechen. Bei erdrückenden Gender- und Altersgruppen-Betroffenheit mit überwiegend Frauen unter 60 Jahren ist das wissenschaftlich unseriös.

Risiken ernster Impf-Nebenwirkungen/-Komplikationen sind bias-frei Zielgruppen-spezifisch zu berechnen. Sie liegen m.E. bei 1-2 auf 10.000 bis 100.000 überwiegend medizinisch tätiger Frauen und spezieller Impf-Indikation jüngerer Berufstätiger.
Häufigkeiten fahrlässig zu unterschätzen, wie MHRA mit 4 Fällen auf 1 Million oder EMA/PRAC mit EU-weit 222 Fällen auf 34 Millionen Vaxzevria® AstraZeneca Impfungen es tun, ist biostatistisch falsch. Das deutsche Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ging zum 29.03.2021 bei 2,2 Millionen Vaxzevria®Impfungen von 31 Fällen mit cSVT u.ä. aus und stützt damit den eigenständigen STIKO/RKI-Weg.
Mf+kG, Ihr Dr. med. Thomas G. Schätzler, FAfAM Dortmund
Avatar #880126
am Mittwoch, 14. April 2021 um 20:29

Ich bin interessierte Leserin-Keine Ärztin o.ä. - Impfstoffe und Familienamnese

Sehr geehrte/r Meikel, erst einmal wünsche ich Ihrer Tochter, das sie den Kampf gewinnt. Ich kann Ihre Gedanken/Sorgen gut nachempfinden, da meine Tochter vor 10 Jahren (26jährig war sie damals) eine beidseitige Lungenembolie erlitt und diese Gott sei Dank überlebte. Sie lebte gesund, war sportlich,NR,kein Alkohol - aber Pille. In meiner Familie hat es mehrere Fälle von Lungenembolien (Großvater,Vater,Mutter) und Thrombosen (Mutter,Bruder) gegeben. Sie ist 2x getestet worden, ob dies genetisch bedingt war. Dies wurde verneint. Nun im Zusammenhang mit den Impfstoffen gegen Corona mache ich mir hinsichtlich verschiedener Meldungen (bei allen Impfstoffen) über verschiedene Impffolgen mit Gerinnungsstörungen, Thrombosen, Lungenembolie und Hirnvenenthrombosen u.ä., da meine Tochter als Lehrerin arbeitet. Diese Berufsgruppe soll bzw. wird schon geimpft.
Müßte ein Arzt bei dieser Vorgeschichte nicht die Impfung ablehnen?
Ich habe meinen Sohn wegen der Familienamnese informiert. Er hat dies seinem Arzt übermittelt und der meinte, das wäre kein Problem!
Mache ich mir zuviele Sorgen? Ich möchte auch andere Ärzte um ihre Meinung bitten. Vielen Dank sage ich schon im voraus.
Avatar #877804
am Mittwoch, 14. April 2021 um 23:06

Schwere Entscheidung Pocahontas 26

Meine Tochter ist im Moment stabil und Klinik und Blutwerte gehen in die richtige Richtung. Aber es ist ein schwere Kampf. Folgeschäden ? Abwarten , nach der Rhea schauen. Wer kommt dafür auf ? Vater Staat ? Ich warte auf die Sammelklage. Zuerst einmal : ihre Tochter muß sich nicht impfen lassen, wenn sie für sich entscheidet, daß bei ihrer Physis und Alter eine Coronainfekt weniger Risiko bedeutet. Trotzdem, schwere Entscheidung.
Die Vectorbasierten Impfstoffe sind für mich erstmals tabu. Übrigens sind auch Männer von SVT betroffen und die waren jetzt nicht mit der Pille belastet. Die durch die Immunreaktion getriggerte SVT ist sehr hartnäckig und läßt sich auch durch aggressive Antikoagulation kaum aufhalten bzw. zurück drängen. Solange man den genauen Mechanismus bzw. Auslöser nicht kennt haben wir keine geeignete Waffe dagegen und man muß auf sein Glück hoffen. Die Ärzte haben großartiges geleistet und mit Antikoagulation und Immunglobulingabe einen stabilen Zustand erreicht.
Eine Impfempfehlung geben ? Wenn, dann nur ein m-RNA basierter Impfstoff bei engmaschiger Blutkontrolle. Die Gerinnungsparameter, d-Dimere und Thrombozyten sind da im Auge zu behalten. Und lieber einmal zu viel in die Krkh-Ambulanz falls es Anzeichen gibt. Bevor man Heparin oder ASS als Prophylaxe gibt würde ich eher, falls möglich, eine Zeit auf die Pille verzichten um einen Risikoparameter ( falls es denn wirklich einer ist) zu minimieren. Es bleibt trotzdem eine schwere Entscheidung für sie.
Die Entscheidung zum Impfen bei meiner Tochter basierte weniger durch das Risiko selber schwer an Corona zu erkranken sondern nicht andere Patienten anzustecken. Im Nachhinein ist man immer schlauer, der Gedanke war aber richtig.
Avatar #830245
am Mittwoch, 5. Mai 2021 um 04:22

Ur

Avatar #830245
am Mittwoch, 5. Mai 2021 um 04:22

Ur

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